Über 5.000 Veranstaltungen in Deutschland zum Waldkulturerbe bringen den Wald zu den Menschen

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 21.03.2011
Pressemitteilung vom: 21.03.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Über 5.000 Veranstaltungen in Deutschland zum Waldkulturerbe bringen den Wald zu den Menschen Bundespräsident Christian Wulff, Prof. Klaus Töpfer und Bundesministerin Ilse Aigner eröffnen Internationales Jahr der Wälder in Berlin. ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 21.03.2011] Über 5.000 Veranstaltungen in Deutschland zum Waldkulturerbe bringen den Wald zu den Menschen


Bundespräsident Christian Wulff, Prof. Klaus Töpfer und Bundesministerin Ilse Aigner eröffnen Internationales Jahr der Wälder in Berlin.

Bundespräsident Christian Wulff, Prof. Klaus Töpfer und Bundesministerin Ilse Aigner eröffneten heute in Berlin das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Wälder 2011. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen erläuterte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die multifunktionale Bedeutung des Waldes: "Der Wald leistet einen wertvollen Beitrag für Klima, Umwelt und Biodiversität. Parallel dazu ist die Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland Arbeitgeber für rund 1,2 Millionen Menschen und die Wälder sind beliebte Erholungsorte für viele Menschen. Dies zeigt, dass wir den Wald brauchen, aber der Wald braucht auch unseren Schutz". Die zahlreichen Anforderungen führen aber auch zu Zielkonflikten, so Aigner in ihrer Rede weiter. Es sei daher notwendig, eine tragfähige Balance zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen zu bewahren. "Der Schutz des Waldes und die Nutzung des Waldes müssen miteinander im Einklang stehen. Dies gilt national genauso wie international. Wir wollen, dass die Wälder und ihre vielfältigen Funktionen uns auch in Zukunft erhalten bleiben", sagte Aigner.

Bundesministerin Aigner zeigte sich aufgrund der zahlreichen anwesenden Partner aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zuversichtlich, dass es im UN-Jahr gelingt, die Aufmerksamkeit auf den Wald zu lenken und die Bedeutung des Waldes herauszustellen.

Über 650 Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Verbände aus Naturschutz, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligen sich an der Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Diese tragen im Laufe des Jahres mit rund 5.000 Veranstaltungen dazu bei, dass das Internationale Jahr der Wälder bundesweit zu den Menschen kommt und zahlreiche Möglichkeiten bietet, das Thema Wald, Naturgut und Waldkulturerbe neu zu entdecken. Schirmherr des Internationalen Jahres ist Bundespräsident Christian Wulff. Die bundesweiten Aktivitäten stehen dabei unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!".

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt, um auf die besondere Verantwortung der Menschen für den Wald hinzuweisen. So werden jährlich rund 13 Millionen Hektar Naturwald insbesondere in den Tropen zerstört. Dies ist mehr als die gesamte Waldfläche in Deutschland. In Deutschland hingegen wächst die Waldfläche kontinuierlich. So vergrößerte sich die Waldfläche in Deutschland innerhalb der letzten 50 Jahre um eine Million Hektar auf aktuell rund 11,2 Millionen Hektar Wald.

Unter www.wald2011.definden Sie weitere Informationen sowie eine Übersicht der Veranstaltungen.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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