Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit 1. März 2010

  • Pressemitteilung der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), 01.03.2011
Pressemitteilung vom: 01.03.2011 von der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) aus Köln

Kurzfassung: Auch zur Karnevalszeit gilt: Alkohol? Kenn dein Limit! Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum risikoarmen Alkoholkonsum Zu den bevorstehenden Karnevalstagen weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ...

[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) - 01.03.2011] Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit 1. März 2010


Auch zur Karnevalszeit gilt: Alkohol? Kenn dein Limit!

Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum risikoarmen Alkoholkonsum Zu den bevorstehenden Karnevalstagen weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums hin. Häufig überschreiten Jugendliche gerade in dieser Zeit ihr Alkohol-Limit, weswegen die BZgA Tipps zu einem risikoarmen Alkoholkonsum zusammengestellt hat:

1. Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen.

2. Sich Zeit lassen beim Trinken.

3. Bei Runden aussetzen.

4. An Freunden oder Bekannten orientieren, die wenig oder gar keinen Alkohol trinken.

5. Alkohol freundlich, aber bestimmt ablehnen.

6. Keine Trinkspiele oder Flatrate-Partys.

7. Kein Alkohol bei Frust oder Traurigkeit.

Ausführliche Informationen zu den Tipps stehen im Internet unter www.kenn-dein-limit.info.

Der regelmäßige Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland ist weiter rückläufig, wie die Studie "Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt. Aber noch immer ist das so genannte Binge Trinken (Rauschtrinken) weit verbreitet. 16,7 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen geben an, im letzten Monat Binge Trinken, also den Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Gelegenheit, betrieben zu haben. Vor allem bei Jungen und jungen Männern ist dieses riskante Trinkverhalten weiterhin verbreitet.

Anlässlich der bevorstehenden "tollen Tage" warnt die BZgA deshalb vor den Risiken des Rauschtrinkens. "Zu viel Alkohol kann lebensgefährlich sein", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Jeder Rauschzustand ist eine Vergiftung.

Gerade der hohe und schnelle Konsum von Alkohol kann zu Atemstillstand und letztlich zum Tod führen. Außerdem gilt: Spirituosen und spirituosenhaltige Getränke gehören nicht in die Hände Minderjähriger." Im Rauschstadium verschlechtert sich die Sehfähigkeit, die Sprache wird undeutlich und die Reaktionsfähigkeit nimmt rapide ab. Das Unfallrisiko ist zehnmal höher, als unter nüchternen Bedingungen und die Gewaltbereitschaft nimmt zu. Da sich der jugendliche Körper noch in der Entwicklung befindet, wirkt das Zellgift Alkohol bei jungen Menschen viel schneller und schädlicher als bei Erwachsenen.

Erwachsene und Eltern in der Verantwortung Wenn es um das Thema ‚Alkohol und Jugendliche’ geht sind selbstverständlich auch die Eltern gefordert. Ohne ihre Verantwortung können junge Menschen keinen risikoarmen Alkoholkonsum lernen. "Wer leichtfertig vor den Augen seiner Kinder zu viel Alkohol trinkt, verliert seine Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit", betont Prof. Dr. Pott. "Eltern und Erwachsene müssen gerade auch zu Karneval mit gutem Beispiel voran gehen und ihre Kinder vor den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums schützen."

Die Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung richtet sich an 16- bis 20-jährige Jugendliche, um sie zu einem verantwortungsvollen und risikobewussten Umgang mit Alkohol zu motivieren.

http://www.kenn-dein-limit.infoDas Beratungstelefon der BZgA zur Suchtvorbeugung ist auch an den Karnevalstagen unter der Rufnummer 02 21-89 20 31 erreichbar (Mo.-Do. von 10 bis 22 Uhr, Fr.-So. von 10 bis 18 Uhr).


Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
e-mail: marita.voelker-albert@bzga.de
http://www.bzga.de

Über Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA):
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist seit 1967 zum gesundheitlichen Wohle der Bürgerinnen und Bürger tätig. In dieser Zeit haben sich die Themen der gesundheitlichen Aufklärung erweitert, ihre Methoden geändert, und neue Aufgaben sind hinzugekommen. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an eine erfolgreiche Gesundheitsförderung gestiegen.
Diesen Veränderungen haben wir Rechnung getragen und auf der Grundlage unseres Gründungsauftrags aus dem Jahre 1967 eine Neubestimmung vorgenommen. In diesem Sinne räumen wir in Zukunft der Erarbeitung von wissenschaftlichen Grundlagen und von Qualitätssicherungsverfahren noch mehr Raum ein. Durch nationale und internationale Kooperation fördern wir verstärkt ein arbeitsteiliges Vorgehen, denn erst durch die konsequente Nutzung der Stärken vieler Partner können Synergieeffekte entstehen. Mittelfristig streben wir den Aufbau als Clearingstelle an, damit Aktivitäten und Ressourcen auf zentrale Gesundheitsprobleme konzentriert und die Effektivität und Effizienz der gesundheitlichen Aufklärung gestärkt werden.
Unsere Aufklärungsmaßnahmen konzentrieren wir auf ausgewählte Teile der Bevölkerung. In der nächsten Zeit ist dies vor allem die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche". Unsere Kompetenz sehen wir in der Entwicklung, Umsetzung und wissenschaftlichen Überprüfung von Aufklärungsstrategien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu bedarf es auch der Beteiligung zentraler Kooperationspartner. Gleichzeitig wollen wir mehr als bisher Bürgerinnen und Bürger über aktuelle gesundheitliche Themen von bundesweiter Bedeutung informieren. Unverändert wichtig bleibt die langfristige Umsetzung der gesetzlichen und bundespolitischen Aufträge in der Sucht- und Aids-Prävention wie auch in der Sexualaufklärung und Familienplanung.

Firmenkontakt:
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
e-mail: marita.voelker-albert@bzga.de
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