Hüttenwerk reduziert Staub in der Abluft Filtersystem ermöglicht effektive Abscheidung schwermetallhaltiger Feinstäube
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 15.02.2011
Pressemitteilung vom: 15.02.2011 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin
Kurzfassung: Das Bundesumweltministerium stellt über 120.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotvorhaben der Feinhütte Halsbrücke GmbH in Halsbrücke (Sachsen) zur Verfügung. Mit Hilfe eines neuartigen Filtersystems beabsichtigt das ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 15.02.2011] Hüttenwerk reduziert Staub in der Abluft Filtersystem ermöglicht effektive Abscheidung schwermetallhaltiger Feinstäube
Das Bundesumweltministerium stellt über 120.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotvorhaben der Feinhütte Halsbrücke GmbH in Halsbrücke (Sachsen) zur Verfügung. Mit Hilfe eines neuartigen Filtersystems beabsichtigt das Unternehmen seine Gesamtstaubkonzentration bei der Buntmetallherstellung auf unter 1 Milligramm pro Kubikmeter zu reduzieren.
Das Unternehmen verarbeitet metallhaltige Schrotte, Aschen und Krätzen zu Buntmetall-Legierungen. Die Sekundärrohstoffe werden in Kurztrommel-Öfen geschmolzen. Die Abluft der Öfen wird derzeit in einer Schlauchfilteranlage gereinigt. Zunehmende Verunreinigungen in den eingesetzten Recyclingwerkstoffen setzen die Filteranlage immer höheren Belastungen durch klebrige, schmierige und stark schwermetallhaltige Stäube aus. Die Verunreinigungen bleiben an den Filterschläuchen haften, beschädigen das Filtermedium und können dadurch zu erhöhten Feinstaubemissionen führen.
Um dem entgegenzuwirken, soll der derzeitigen Schlauchfilteranlage ein neu entwickelter zweistufiger Zusatzfilter nachgeschaltet werden. Er kombiniert die Vorteile von Oberflächen- und Tiefenfilter. Dadurch besitzt er eine hohe Luftdurchlässigkeit, einen große Feinstaubspeicherfähigkeit und eine gute mechanische Belastbarkeit. Außerdem ist er re-generierbar.
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/47011.php
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich) Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
Das Bundesumweltministerium stellt über 120.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotvorhaben der Feinhütte Halsbrücke GmbH in Halsbrücke (Sachsen) zur Verfügung. Mit Hilfe eines neuartigen Filtersystems beabsichtigt das Unternehmen seine Gesamtstaubkonzentration bei der Buntmetallherstellung auf unter 1 Milligramm pro Kubikmeter zu reduzieren.
Das Unternehmen verarbeitet metallhaltige Schrotte, Aschen und Krätzen zu Buntmetall-Legierungen. Die Sekundärrohstoffe werden in Kurztrommel-Öfen geschmolzen. Die Abluft der Öfen wird derzeit in einer Schlauchfilteranlage gereinigt. Zunehmende Verunreinigungen in den eingesetzten Recyclingwerkstoffen setzen die Filteranlage immer höheren Belastungen durch klebrige, schmierige und stark schwermetallhaltige Stäube aus. Die Verunreinigungen bleiben an den Filterschläuchen haften, beschädigen das Filtermedium und können dadurch zu erhöhten Feinstaubemissionen führen.
Um dem entgegenzuwirken, soll der derzeitigen Schlauchfilteranlage ein neu entwickelter zweistufiger Zusatzfilter nachgeschaltet werden. Er kombiniert die Vorteile von Oberflächen- und Tiefenfilter. Dadurch besitzt er eine hohe Luftdurchlässigkeit, einen große Feinstaubspeicherfähigkeit und eine gute mechanische Belastbarkeit. Außerdem ist er re-generierbar.
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben unter:
www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/47011.php
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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.
Firmenkontakt:
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Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.
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