Commerzbank beendet Nahrungsmittelspekulation - Deutsche Bank und Allianz müssen folgen
- Pressemitteilung der Firma , 09.08.2012
Pressemitteilung vom: 09.08.2012 von der Firma aus Berlin
Kurzfassung: "DIE LINKE begrüßt die Entscheidung der Commerzbank, keine Wetten auf die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln mehr abzuschließen. Die Deutsche Bank und die Allianz, die zusammengerechnet über elf Milliarden Euro in das Geschäft mit dem ...
[ - 09.08.2012] Commerzbank beendet Nahrungsmittelspekulation - Deutsche Bank und Allianz müssen folgen
"DIE LINKE begrüßt die Entscheidung der Commerzbank, keine Wetten auf die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln mehr abzuschließen. Die Deutsche Bank und die Allianz, die zusammengerechnet über elf Milliarden Euro in das Geschäft mit dem Hunger investieren, müssen diesem Beispiel umgehend folgen", erklärt Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE. Movassat weiter:
"Es ist schön zu sehen, dass auch ein Geldinstitut von der Größe der Commerzbank durchaus in der Lage ist, Einsicht zu zeigen und unmoralische Geschäfte freiwillig zu beenden. Der Rückzug der Commerzbank aus der Zockerei mit Lebensmitteln ist das überfällige Eingeständnis, dass Nahrungsmittelspekulation den Hunger auf der Welt vergrößert und einen gewichtigen Anteil daran hat, dass weltweit eine Milliarde Menschen hungern.
Die Bundesregierung weigert sich bis heute, die negativen Auswirkungen der Nahrungsmittelspekulation auf den weltweiten Hunger anzuerkennen. Sie versteckt sich hinter Ausflüchten, dazu gäbe es noch nicht ausreichend wissenschaftliche Erkenntnisse. Damit muss jetzt endgültig Schluss sein.
Wer während der aktuellen weltweiten Dürre Profit damit machen will, auf steigende Nahrungsmittelpreise zu wetten, und diese so zusätzlich künstlich nach oben treibt, spielt mit Menschenleben. Spekulation mit Grundnahrungsmittelpreisen ist die totale Perversion des kapitalistischen Profitstrebens. DIE LINKE fordert die Deutsche Bank und die Allianz auf, sie wie die Commerzbank unverzüglich einzustellen. Die Bundesregierung muss den Tatsachen endlich ins Auge blicken und klare gesetzliche Verbote aussprechen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
"DIE LINKE begrüßt die Entscheidung der Commerzbank, keine Wetten auf die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln mehr abzuschließen. Die Deutsche Bank und die Allianz, die zusammengerechnet über elf Milliarden Euro in das Geschäft mit dem Hunger investieren, müssen diesem Beispiel umgehend folgen", erklärt Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE. Movassat weiter:
"Es ist schön zu sehen, dass auch ein Geldinstitut von der Größe der Commerzbank durchaus in der Lage ist, Einsicht zu zeigen und unmoralische Geschäfte freiwillig zu beenden. Der Rückzug der Commerzbank aus der Zockerei mit Lebensmitteln ist das überfällige Eingeständnis, dass Nahrungsmittelspekulation den Hunger auf der Welt vergrößert und einen gewichtigen Anteil daran hat, dass weltweit eine Milliarde Menschen hungern.
Die Bundesregierung weigert sich bis heute, die negativen Auswirkungen der Nahrungsmittelspekulation auf den weltweiten Hunger anzuerkennen. Sie versteckt sich hinter Ausflüchten, dazu gäbe es noch nicht ausreichend wissenschaftliche Erkenntnisse. Damit muss jetzt endgültig Schluss sein.
Wer während der aktuellen weltweiten Dürre Profit damit machen will, auf steigende Nahrungsmittelpreise zu wetten, und diese so zusätzlich künstlich nach oben treibt, spielt mit Menschenleben. Spekulation mit Grundnahrungsmittelpreisen ist die totale Perversion des kapitalistischen Profitstrebens. DIE LINKE fordert die Deutsche Bank und die Allianz auf, sie wie die Commerzbank unverzüglich einzustellen. Die Bundesregierung muss den Tatsachen endlich ins Auge blicken und klare gesetzliche Verbote aussprechen."
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Nach der Bundestagswahl am 18. September 2005 setzt sich die Linkspartei-Bundestagsfraktion für die 16. Legislaturperiode aus 54 Abgeordneten zusammen. Sie trägt den Namen „DIE LINKE..
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