Von der Leyens Rentenpaket schadet den Frauen

  • Pressemitteilung der Firma , 09.08.2012
Pressemitteilung vom: 09.08.2012 von der Firma aus Berlin

Kurzfassung: Anlässlich der Veröffentlichung des Gesetzespakets zur Armutsbekämpfung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion ChristelHumme:Das von ...

[ - 09.08.2012] Von der Leyens Rentenpaket schadet den Frauen


Anlässlich der Veröffentlichung des Gesetzespakets zur Armutsbekämpfung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel
Humme:

Das von Arbeitsministerin von der Leyen vorgelegte Rentenpaket ist eine Mogelpackung. Es schützt nicht vor Altersarmut. Es verfestigt die derzeitige Spaltung des Arbeitsmarktes in prekäre Beschäftigung und Normalarbeitsverhältnisse. Immer mehr Menschen arbeiten für einen Niedriglohn. Mittlerweile sind das 22 Prozent aller Beschäftigten - mehr als zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Der Übergang in ein Normalarbeitsverhältnis mit fairer Entlohnung wird immer schwieriger.

Mit einem Niedriglohn müssen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zum Renteneintritt ihre Existenz absichern. Eine private Altersvorsorge ist damit kaum möglich. Nur unter dieser Voraussetzung sollen sie einen steuerfinanzierten Zuschuss zu ihrer Rente bekommen. Dieses realitätsferne Konzept bietet keinen Schutz im Alter. Ganz im Gegenteil, es zementiert den Niedriglohnsektor. Das ist scheinheilig und hilft weder den Frauen, noch den Männern.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat die richtigen Antworten zur Bekämpfung von
Altersarmut: die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von mindestens 8,50 Euro pro Stunde, ein Gesetz zur Durchsetzung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer sowie die Reform der Minijobs.
Konzepte dafür liegen vor.


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Nach der Bundestagswahl am 18. September 2005 setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für die 16. Legislaturperiode aus 222 Abgeordneten zusammen.
Alle Abgeordneten, die im September 2005 gewählt wurden und der SPD angehören, bilden die SPD-Bundestagsfraktion.
In der Sitzung vom 21. November 2005 hat die SPD-Bundestagsfraktion Dr. Peter Struck zu ihrem neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Mit seinem sehr guten Wahlergebnis führt Struck als Nachfolger von Franz Müntefering nun die SPD-Bundestagsfraktion.

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