UNICEF ruft zu verstärkter Hilfe für Mali auf
- Pressemitteilung der Firma , 09.08.2012
Pressemitteilung vom: 09.08.2012 von der Firma aus Köln
Kurzfassung: Anlässlich des Besuchs von Bundesentwicklungsminister Niebel in MaliKöln, den 9.8.2012. Anlässlich des heutigen Besuchs von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel in Mali weist UNICEF Deutschland erneut auf die dramatische Lage der Kinder in Mali ...
[ - 09.08.2012] UNICEF ruft zu verstärkter Hilfe für Mali auf
Anlässlich des Besuchs von Bundesentwicklungsminister Niebel in Mali
Köln, den 9.8.2012. Anlässlich des heutigen Besuchs von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel in Mali weist UNICEF Deutschland erneut auf die dramatische Lage der Kinder in Mali und der gesamten Sahelzone hin. Allein in Mali sind 175.000 Kinder von schwerer akuter Mangelernährung bedroht. Verschärft wird die Nahrungsmittelkrise durch die politisch instabile Situation, insbesondere im Norden des Landes, in dem islamistische Gruppen die Kontrolle übernommen haben. UNICEF hat dort zahlreiche unbegleitete Kinder registriert. Es liegen Berichte vor, wonach rund 200 Kinder als Soldaten rekrutiert wurden und Kinder Opfer sexueller Übergriffe wurden. Immer wieder kommt es zu Unfällen durch Minen und Blindgänger. Schätzungsweise 174.000 Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht, rund 200.000 Flüchtlinge halten sich in den Nachbarländern auf.
"Es ist wichtig, dass Bundesminister Niebel auf die schleichende Krise in den Sahelländern aufmerksam macht", sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. "Die Hilfsorganisationen brauchen mehr Spenden und Unterstützung von den Regierungen." Trotz der schwierigen politischen Situation leistet UNICEF in Mali umfassende Hilfe:
• UNICEF hat landesweit bereits Hilfsgüter an mehr als 126.000 Menschen verteilt.
• Rund 24.000 Kinder unter fünf Jahren haben 2012 eine Behandlung gegen schwere akute Mangelernährung begonnen, mehr als 5.000 von ihnen gelten inzwischen als geheilt.
• UNICEF plant, 113 Gesundheitsstationen im Norden Malis mit Personal, Medikamenten und Logistik zu unterstützen. Außerdem unterstützt UNICEF den Kampf gegen Cholera, führt Impfkampagnen durch und klärt Kinder über die Risiken von Landminen und Blindgängern auf.
Auch in den übrigen Ländern der Sahelzone - Burkina Faso, Gambia, Kamerun, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Tschad - läuft die UNICEF-Hilfe weiterhin auf Hochtouren. UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder in der Sahelzone auf:
Spendenkonto: 300.000
Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00
Stichwort: Hunger Sahel
Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an die UNICEF-Pressestelle, Ninja Charbonneau, 0221/93650-298 oder -315, E-Mail: presse@unicef.de.
Weitere Informationen auf www.unicef.de
Anlässlich des Besuchs von Bundesentwicklungsminister Niebel in Mali
Köln, den 9.8.2012. Anlässlich des heutigen Besuchs von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel in Mali weist UNICEF Deutschland erneut auf die dramatische Lage der Kinder in Mali und der gesamten Sahelzone hin. Allein in Mali sind 175.000 Kinder von schwerer akuter Mangelernährung bedroht. Verschärft wird die Nahrungsmittelkrise durch die politisch instabile Situation, insbesondere im Norden des Landes, in dem islamistische Gruppen die Kontrolle übernommen haben. UNICEF hat dort zahlreiche unbegleitete Kinder registriert. Es liegen Berichte vor, wonach rund 200 Kinder als Soldaten rekrutiert wurden und Kinder Opfer sexueller Übergriffe wurden. Immer wieder kommt es zu Unfällen durch Minen und Blindgänger. Schätzungsweise 174.000 Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht, rund 200.000 Flüchtlinge halten sich in den Nachbarländern auf.
"Es ist wichtig, dass Bundesminister Niebel auf die schleichende Krise in den Sahelländern aufmerksam macht", sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. "Die Hilfsorganisationen brauchen mehr Spenden und Unterstützung von den Regierungen." Trotz der schwierigen politischen Situation leistet UNICEF in Mali umfassende Hilfe:
• UNICEF hat landesweit bereits Hilfsgüter an mehr als 126.000 Menschen verteilt.
• Rund 24.000 Kinder unter fünf Jahren haben 2012 eine Behandlung gegen schwere akute Mangelernährung begonnen, mehr als 5.000 von ihnen gelten inzwischen als geheilt.
• UNICEF plant, 113 Gesundheitsstationen im Norden Malis mit Personal, Medikamenten und Logistik zu unterstützen. Außerdem unterstützt UNICEF den Kampf gegen Cholera, führt Impfkampagnen durch und klärt Kinder über die Risiken von Landminen und Blindgängern auf.
Auch in den übrigen Ländern der Sahelzone - Burkina Faso, Gambia, Kamerun, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Tschad - läuft die UNICEF-Hilfe weiterhin auf Hochtouren. UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder in der Sahelzone auf:
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Über :
UNICEF - Weltweite Hilfe für Kinder
Seit 1946 arbeitet UNICEF für das Wohl der Kinder dieser Welt. Mittlerweile ist UNICEF in 161 Ländern tätig. In 37 Staaten informieren Nationale Komitees über die Arbeit von UNICEF, verkaufen Grußkarten und sammeln Spenden. UNICEF arbeitet auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention, die die 191 Mitgliedsstaaten verpflichtet, das Überleben der Kinder zu schützen, ihre Entwicklung zu fördern, sie vor Missbrauch und Gewalt zu schützen und sie an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen.
In vielen Ländern ist es UNICEF in den vergangenen Jahren gelungen, die Situation der Kinder zu verbessern. Doch es bleibt viel zu tun. Lesen Sie hier mehr über die Arbeit und die Erfolge von UNICEF und begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise zu UNICEF-Projekten in aller Welt.
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