Immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet – Ein neuer Ratgeber gibt Tipps zum sicheren Surfen

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 02.08.2012
Pressemitteilung vom: 02.08.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet. Wie die Initiative D21 in ihrem aktuellen "(N)ONLINER Atlas 2012" feststellt, nutzen in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen bereits mehr als 60 Prozent das Internet. Bei den über 70-Jährigen ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 02.08.2012] Immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet – Ein neuer Ratgeber gibt Tipps zum sicheren Surfen


Immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet. Wie die Initiative D21 in ihrem aktuellen "(N)ONLINER Atlas 2012" feststellt, nutzen in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen bereits mehr als 60 Prozent das Internet.

Bei den über 70-Jährigen sind mittlerweile 28 Prozent regelmäßig online, wobei diese Altersgruppe den größten Zuwachs aufweist. Immer mehr ältere Verbraucher gehen mit Smartphones und Tablet-PCs ins Netz, außerdem erfreuen sich Soziale Netzwerke großer Beliebtheit auch bei Senioren – ein Trend, der sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird.

Der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) herausgegebene "Wegweiser durch die digitale Welt" gibt älteren Menschen wertvolle Ratschläge zum sicheren Surfen im Internet. Mit Unterstützung des Bundesverbraucherministeriums konnte die Broschüre seit 2008 bereits über 140.000 mal kostenlos verteilt werden. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Technik und der Internetmärkte hat eine Überarbeitung des Ratgebers notwendig gemacht. Die aktualisierte und erweiterte Neuauflage informiert nun auch über neue Wege ins Internet durch Smartphones und Tablet-PCs. Der neue Ratgeber zeigt auch, wie die eigenen Daten beim Online-Einkauf durch die Wahl eines sicheren Passwortes geschützt werden können, und gibt Tipps, die Persönlichkeitsrechte in sozialen Netzwerken zu wahren.

"Ich freue mich, dass immer mehr Menschen das Netz für sich entdecken", erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. "Gerade für Ältere bietet das Internet viele Chancen. Nachrichten austauschen, Freundschaften pflegen, Einkäufe tätigen, Behörden kontaktieren – das Internet erleichtert den Alltag, wenn man die vielen Möglichkeiten richtig nutzt, die Chancen erkennt und einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet." Auch die BAGSO-Vorsitzende und frühere Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr ist überzeugt, dass diejenigen, die den Einstieg wagen, begeistert sein werden und das Internet nicht mehr missen wollen.

Die kostenlose Broschüre "Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger" kann über den Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 48 10 09, 18132 Rostock, E-Mail: publikationen@bundesregierung.de, oder telefonisch unter der Rufnummer 0 18 05-77 80 90 (0,14 €/Min, abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich) bestellt werden. Sie ist außerdem auf den Internet-Seiten der BAGSO und des Bundesverbraucherschutzministeriums eingestellt.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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