Sommer, Sonne, Alkohol?

  • Pressemitteilung der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), 16.07.2012
Pressemitteilung vom: 16.07.2012 von der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) aus Köln

Kurzfassung: Warum das Trinken im Urlaub schnell zur Belastung für die Gesundheit werden kann – Neues Top-Thema auf www.kenn-dein-limit.de Köln, 16. Juli 2012. Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß ...

[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) - 16.07.2012] Sommer, Sonne, Alkohol?


Warum das Trinken im Urlaub schnell zur Belastung für die Gesundheit werden kann – Neues Top-Thema auf www.kenn-dein-limit.de

Köln, 16. Juli 2012. Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß haben, entspannen.
Alkohol gehört für viele zu einem gelungenenen Urlaub dazu.
Reiseveranstalter locken mit All-inclusive-Angeboten, Lokale mit Flatrate-Partys. Schon nach dem Frühstück gibt es an der Hotelbar alkoholische Getränke gratis, am Strand sorgen Cocktails für Urlaubsstimmung und abends geht die Party richtig los. Die Ferien, die als Erholung gedacht waren, werden zur Bela-stungsprobe für den Körper. Zu viel Alkohol ist nie gesund, doch bei hohen Temperaturen birgt Alkoholkonsum besondere Gefahren. In einem neuen Themenschwerpunkt auf www.kenn-dein-limit.deinformiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wie schnell das Trinkvergnügen im Urlaub zur Belastung für die Gesundheit werden kann:
Sonne verstärkt die Wirkung von Alkohol Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver, weil der Körper ihn schlechter verarbeiten kann. Zu viel Alkohol an heißen Tagen kann zu Kreislaufproblemen bis hin zum Kollaps und zu Bewusstlosigkeit führen. Betrunkene baden gefährlich: Alkohol kann zu Selbstüberschätzung und Leichtsinn führen. Durch ihre eingeschränkte Koordinationsfähigkeit sind Betrunkene selbst beim Baden in sicheren Gewässern gefährdet. Mediziner warnen insbesondere vor dem Schwimmen nach abendlichem Alkoholgenuss. Alkohol weitet die Blutgefäße und wer betrunken badet, kann selbst bei 20 bis 22 Grad Wassertemperatur einen Kälteschock erleiden. Das führt im allerschlimmsten Fall zum Herzversagen. Auch am Morgen nach einer durchzechten Nacht vermindert der Restalkohol im Körper das Reaktions- und Koordinationsvermögen, was zu Unfällen führen kann. Alkohol ist als Durstlöscher tabu: Bei Hitze schwitzt der Körper. Dabei verliert er Flüssigkeit, man verspürt also Durst. Wer diesen Durst mit Alkohol löscht, tut genau das Falsche, weil Alkohol die Flüssigkeitsausscheidung begünstigt. Der Körper wird noch mehr ausgelaugt, was einen Hitzschlag oder einen Kreislaufkollaps zur Folge haben kann. Wenn es heiß ist, sollten Urlauber täglich drei bis vier Liter Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder isotonische Getränke trinken. Alkoholabbau ist Schwerstarbeit für die Leber Wer denkt, er könne den Alkohol unter der Urlaubssonne wieder ausschwitzen, täuscht sich. Nur zwei bis fünf Prozent des Alkohols werden über Atem, Schweiß und Urin ausgeschieden. Die Hauptlast beim Alkoholabbau übernimmt die Leber. Sie kann aber nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde abbauen. Wenn ständiges Trinken den Alkoholspiegel hochhält, ist die Leber immer überlastet.
Weitere Informationen im aktuellen Top-Thema unter www.alkohol-kenn-dein-limit.de


Kontakt:
Julia Jakob
Stv. Pressesprecherin
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel. 0221-8992378
Fax: 0221-8992201
E-mail: julia.jakob@bzga.de
http://www.bzga.de

Über Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA):
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist seit 1967 zum gesundheitlichen Wohle der Bürgerinnen und Bürger tätig. In dieser Zeit haben sich die Themen der gesundheitlichen Aufklärung erweitert, ihre Methoden geändert, und neue Aufgaben sind hinzugekommen. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an eine erfolgreiche Gesundheitsförderung gestiegen.
Diesen Veränderungen haben wir Rechnung getragen und auf der Grundlage unseres Gründungsauftrags aus dem Jahre 1967 eine Neubestimmung vorgenommen. In diesem Sinne räumen wir in Zukunft der Erarbeitung von wissenschaftlichen Grundlagen und von Qualitätssicherungsverfahren noch mehr Raum ein. Durch nationale und internationale Kooperation fördern wir verstärkt ein arbeitsteiliges Vorgehen, denn erst durch die konsequente Nutzung der Stärken vieler Partner können Synergieeffekte entstehen. Mittelfristig streben wir den Aufbau als Clearingstelle an, damit Aktivitäten und Ressourcen auf zentrale Gesundheitsprobleme konzentriert und die Effektivität und Effizienz der gesundheitlichen Aufklärung gestärkt werden.
Unsere Aufklärungsmaßnahmen konzentrieren wir auf ausgewählte Teile der Bevölkerung. In der nächsten Zeit ist dies vor allem die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche". Unsere Kompetenz sehen wir in der Entwicklung, Umsetzung und wissenschaftlichen Überprüfung von Aufklärungsstrategien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu bedarf es auch der Beteiligung zentraler Kooperationspartner. Gleichzeitig wollen wir mehr als bisher Bürgerinnen und Bürger über aktuelle gesundheitliche Themen von bundesweiter Bedeutung informieren. Unverändert wichtig bleibt die langfristige Umsetzung der gesetzlichen und bundespolitischen Aufträge in der Sucht- und Aids-Prävention wie auch in der Sexualaufklärung und Familienplanung.

Firmenkontakt:
Julia Jakob
Stv. Pressesprecherin
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel. 0221-8992378
Fax: 0221-8992201
E-mail: julia.jakob@bzga.de
http://www.bzga.de

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