"Seid einig, seid stolz, seid weiterhin Bauern mit Herz und Verstand!

  • Pressemitteilung der Firma Deutscher Bauernverband (DBV), 27.06.2012
Pressemitteilung vom: 27.06.2012 von der Firma Deutscher Bauernverband (DBV) aus Berlin

Kurzfassung: Sonnleitner appelliert an Einheit des Berufsstandes (DBV) "Seid einig, seid stolz, seid weiterhin Bauern mit Herz und Verstand!" Diesen Appell richtete Gerd Sonnleitner zum Abschluss seiner letzten Rede als Präsident des Deutschen Bauernverbandes ...

[Deutscher Bauernverband (DBV) - 27.06.2012] "Seid einig, seid stolz, seid weiterhin Bauern mit Herz und Verstand!"


Sonnleitner appelliert an Einheit des Berufsstandes

(DBV) "Seid einig, seid stolz, seid weiterhin Bauern mit Herz und Verstand!" Diesen Appell richtete Gerd Sonnleitner zum Abschluss seiner letzten Rede als Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) an die rund 600 Delegierten auf dem Bauerntag 2012 in Fürstenfeldbruck. "Ackerbauern wie Schweinemäster, Milchviehhalter wie Geflügelbetriebe, Obst- und Gemüseerzeuger, Winzer und Waldbauern, Mutterkuhhalter, Schaf- und Ziegenzüchter oder Wildtierhalter, konventionelle Betriebe genauso wie Ökobetriebe, alle brauchen den Deutschen Bauernverband." Der kleine wie der große Landwirt profitiert, wenn es weiterhin gelingt, in einem Verband allen eine Heimat zu bieten, bekräftigte Sonnleitner seinen Appell. "Wir stellen nur 1 Prozent der Bevölkerung. Daher können wird es uns gar nicht leisten, mit unterschiedlichen Positionen einer Mehrheit von 99 Prozent der Bevölkerung gegenüberzutreten."

Sonnleitner hob vor dem Hintergrund der zunehmenden Spezialisierung in der Landwirtschaft hervor, dass "mein Herz für selbständige und freie Bauernfamilien schlägt, gleich welcher Größenordnung, gleich ob Nebenerwerbslandwirt, Familienbetrieb oder in Agrargenossenschaften. Er denke an die vielen Versuche, die Landwirte in "gute" und eine "böse" aufzuteilen. Dazu zählen auch bei der aktuelle Reformdebatte die Kappungs-, Ober- und Untergrenzen-Vorschläge. "Wir haben im Verband auf diese Entwicklung reagiert. Wir haben mit stärkeren Fachausschüssen und gezielten Informationsangeboten Mittel und Wege gefunden, den Spezialisten mehr Freiraum gegeben. Wir haben mit kompetenter Beratung und moderner Dienstleistung auf die Bedürfnisse der Einzelnen reagiert. Am Ende des Weges sind wir dabei aber noch lange nicht." Der Kreisbauernverband müsse der erste Anlaufpunkt für jeden Landwirt bleiben.

Mit Blick auf die EU-Agrarpolitik sagte Sonnleitner, dass er bei der großen Agrarreform 1992 äußerst skeptisch war, ob die Direktzahlungen überhaupt ins neue Jahrhundert zu bringen sind. Dass es gelungen sei, die Zahlungen als Ausgleich für hohe Standards, als Schutzschirm in volatileren Märkten zu halten, empfinde er heute als eine großartige Leistung eines geschlossenen Bauernverbandes, aber auch der Politik in Deutschland sowie Europa. "Mit dieser Leistung stehen wir heute als Deutscher Bauernverband in Berlin und als Europäischer Bauernverband in Brüssel wirklich gut da." Mit Freude beobachte Sonnleitner zudem, wie sich auch der Weltbauernband wieder neu aufgestellt habe, zum Beispiel in die Rio+20-Diskussion.

Sonnleitner bekräftigte, dass er sehr froh und dankbar sei, dass er zusammen mit den Verantwortlichen den Bauernverband nicht als reinen Unternehmerverband, sondern als gesellschaftliche Kraft bewahrt und an den richtigen Stellen erneuert habe. "Ich möchte Sie anlässlich meines Abschieds ermutigen, bäuerliches Unternehmertum selbstbewusst weiter zu verfolgen, die Verantwortung für die Gesellschaft und die Verankerung im ländlichen Raum aber nicht aus den Augen zu verlieren", so sein Appell an die Delegierten und Gäste bei der Mitgliederversammlung in Fürstenfeldbruck.


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Der Deutsche Bauernverband ist der landwirtschaftliche Spitzenverband in Deutschland. Seine Mitglieder sind die Landesbauernverbände und führende Organisationen der Land- und Forstwirtschaft sowie ihr nahe stehende Wirtschaftszweige. Über die 18 Landesbauernverbände und ihre Kreisverbände ist der Deutsche Bauernverband im gesamten Bundesgebiet für alle Mitglieder vor Ort mit Beratungs- und Geschäftstellen präsent.

Der Organisationsgrad der Bauern in ihrer Interessenvertretung ist sehr hoch: über 90 Prozent aller rund 400.000 landwirtschaftlichen Betriebe sind auf freiwilliger Basis Mitglied im Deutschen Bauernverband. Deshalb kann der Deutsche Bauernverband für sich in Anspruch nehmen, die Stimme aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zu sein, gleich welcher Produktionsrichtung und Rechtsform.

Der Deutsche Bauernverband versteht sich als Unternehmerverband, der die Anliegen seiner Mitglieder gegenüber der Politik vertritt und sie bei der Führung ihrer Unternehmen unterstützt. Über seine Büros in Bonn, Berlin und Brüssel ist er Ansprechpartner für politische Parteien, Verbände und Organisationen des öffentlichen Lebens auf nationaler und europäischer Ebene.

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