Gemeinnützige Stiftung für die Region Salzgitter nimmt ihre Arbeit auf

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 20.06.2012
Pressemitteilung vom: 20.06.2012 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin

Kurzfassung: Die gemeinnützige Stiftung für die Region Salzgitter hat heute einen weiteren Schritt getan, um ihre Arbeit aufzunehmen: In Salzgitter konstituierte sich das Kuratorium der Stiftung. Das Kuratorium soll über einzelne gemeinnützige Projekte ...

[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 20.06.2012] Gemeinnützige Stiftung für die Region Salzgitter nimmt ihre Arbeit auf


Die gemeinnützige Stiftung für die Region Salzgitter hat heute einen weiteren Schritt getan, um ihre Arbeit aufzunehmen: In Salzgitter konstituierte sich das Kuratorium der Stiftung. Das Kuratorium soll über einzelne gemeinnützige Projekte entscheiden, die von der Stiftung finanziell unterstützt werden sollen. Dem Kuratorium gehören Vertreter des Bundesumweltministeriums, des Landes Niedersachsen, der Stadt Salzgitter sowie der Energieversorgungsunternehmen an. Die Stiftung war im vergangenen Jahr gegründet worden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser betonte: "Die Region übernimmt mit dem Endlager Schacht Konrad eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Dafür erhalten die Stadt Salzgitter und ihre Nachbargemeinden mit der Stiftung einen finanziellen Ausgleich. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es der Stiftung gelingen wird, den Gemeinsinn, das Engagement und das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger durch die Förderung gemeinnütziger Projekte zu stärken."

Finanziell unterstützt werden sollen Projekte in den Bereichen Bildung und Erziehung, Jugendhilfe und Altenhilfe, Umwelt,- Landschafts- und Denkmalschutz, Kunst und Kultur, öffentliches Gesundheitswesen, Wohlfahrtswesen und Sport sowie Wissenschaft und Forschung.

Die Chefin der Niedersächsischen Staatskanzlei, Dr. Christine Hawighorst erklärte: "Niedersachsen hat die Einrichtung einer ‚Endlager Konrad Stiftungsgesellschaft’ von Beginn an tatkräftig unterstützt. Ziel der Landesregierung ist es, dass die Stadt Salzgitter einen gerechten Ausgleich für die Übernahme einer Entsorgungseinrichtung im nationalen Interesse erhält. Zudem hat Niedersachsen einen von zwei Sitzen im Kuratorium an die betroffenen Kommunen Vechelde und Lengede abgegeben. Die Landesregierung ist davon überzeugt, dass die Stiftungsgesellschaft zahlreiche gemeinnützige Projekte auswählt und diese zu einer weiterhin positiven Regionalentwicklung beitragen."

Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, dankte Bund und Land für die Unterstützung in Sachen "Konrad-Fonds". Klingebiel erinnerte daran, dass die Bevölkerung Salzgitters und der Region mit Schacht Konrad nach seiner Inbetriebnahme eine große gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen würden. Mit den zu erwartenden Mitteln aus der Wirtschaft und vom Bund werde dies anerkannt."

Die Stiftung wird während der Zeit der Errichtung des Endlagers und des Einlagerungsbetriebes in Konrad - veranschlagt sind dafür 35 Jahre - Gelder für gemeinnützige Zwecke in der Region zur Verfügung stellen. Die hauptsächlichen Nutzer des Endlagers Konrad, die privaten Energieversorger und der Bund, leisten finanzielle Beträge von insgesamt 100 Millionen Euro.

Der Bund wird über die Laufzeit der Stiftung jährlich 700.000 Euro einzahlen. Die erste Zahlung erfolgte bereits im Jahr 2011. Die Stadt Salzgitter ist neben dem Bund und dem Land Niedersachsen Mitgesellschafterin der Stiftung.


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Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich) Dr. Elke Mayer, Jürgen Maaß, Frauke Stamer, Ingo Strube
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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.

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