Europa mit Leben füllen

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 14.06.2012
Pressemitteilung vom: 14.06.2012 von der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Berlin

Kurzfassung: ERASMUS-Austauschprogramm förderte in 25 Jahren 2,5 Millionen Studenten / Schavan: "Viel geleistet für den europäischen Gedanken" 25 Jahre ERASMUS - das sind 25 Jahre mit persönlichen Begegnungen, das sind Erfahrungen mit neuen Kulturen, ...

[Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - 14.06.2012] Europa mit Leben füllen


ERASMUS-Austauschprogramm förderte in 25 Jahren 2,5 Millionen Studenten / Schavan: "Viel geleistet für den europäischen Gedanken"
25 Jahre ERASMUS - das sind 25 Jahre mit persönlichen Begegnungen, das sind Erfahrungen mit neuen Kulturen, gemeinsames Lernen sowie Leben über europäische Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg. Benannt nach dem europäischen Humanisten Erasmus von Rotterdam, ermöglicht das Stipendium Studierenden und Dozenten Auslandsaufenthalte in den europäischen Nachbarländern. Mehr als 2,5 Millionen Studierende und 330.000 Dozenten aus 31 europäischen Ländern haben bisher von der Förderung profitiert. Dabei nimmt Deutschland eine Spitzenposition ein - sowohl was die Zahl der Teilnehmer als auch was die Beliebtheit als Gastgeberland angeht (Platz 3). Allein im Jahr 2011 haben 29.000 Studierende sowie 3.300 Dozenten und Vertreter von 300 deutschen Hochschulen mit ERASMUS Auslandserfahrung gesammelt. 26.000 Geförderte kamen nach Deutschland.

"Viele Studierende und Lehrenden haben in diesen 25 Jahren vom ERASMUS-Programm profitiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt - sowohl für ihre Persönlichkeit als auch für ihre Karriere", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "ERASMUS hat aber auch viel geleistet für den europäischen Gedanken. Das war nicht nur wichtig zur Versöhnung im Nachkriegseuropa. Auch heute gehen von ERASMUS neue Impulse aus. Denn ERASMUS zeigt, dass die jungen Menschen Europa mit Leben erfüllen - jenseits von Debatten um Euro und Rettungsschirme."

Dass ERASMUS auch die Beschäftigungsfähigkeit erhöht, haben Begleitstudien gezeigt. Und ERASMUS-Studierende sind häufiger in Tätigkeiten mit internationalen Bezügen zu finden. "Wir wollen Europa zum weltweit wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum machen", sagte Schavan. "Dafür braucht es Fach- und Führungskräfte in Wissenschaft und Wirtschaft, die mobil sind und sich innerhalb der Europäischen Union, aber auch auf der ganzen Welt auskennen."

Im Rahmen einer Jubiläumstagung am 14. und 15. Juni in Bonn werden die Erfolge des Programms gewürdigt und neue Impulse für die künftige Ausrichtung diskutiert. In Zukunft soll ERASMUS verstärkt auch über die Grenzen Europas hinweg wirken. Denn wichtige Partner in Wissenschaft und Wirtschaft finden sich auch in den USA, Asien und weltweit. Auf der Jubiläumskonferenz steht deshalb die künftige Programmausrichtung "ERASMUS for All" zur Diskussion, die stärker auch außereuropäische Länder einbezieht und sich damit an die veränderten Gegebenheiten in Zeiten der Globalisierung anpasst. Bis 2020 sollen 20 Prozent der europäischen Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland verbracht haben, die Zahl der ERASMUS-Studierenden soll sich nochmals verdoppeln.

Über ERASMUS hinaus unterstützt die Bundesregierung Studierende und Hochschulen auf vielfältige Weise dabei, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und internationale Netzwerke zu knüpfen. So können Studierende eine BaföG-Förderung bekommen, das Deutschlandstipendium kann auch für ein Auslandsstudium genutzt werden. Das Programm "Bologna macht mobil" unterstützt Hochschulen dabei, internationale Studienstrukturen auszubauen. Und ein zusätzliches Programm legt die Verantwortung für Auslandsaufenthalte unter sechs Monaten in die Hände der Hochschulen, um deren individuelles Profil zu schärfen.


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Die Innovationskraft unseres Landes zu stärken, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und die Qualität der Bildung zu erhöhen, das sind die Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Wir wollen mit innovativen Technologien neue Märkte fördern und Forschung für den Menschen betreiben. Die Menschen in unserem Land sind die wichtigste Zukunftsressource. Es gilt, alle Talente zu fördern und Chancengleichheit zu verwirklichen. Deutschland soll innerhalb von zehn Jahren wieder zu einer der führenden Bildungsnationen werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird seit dem 22. November 2005 von Bundesministerin Dr. Annette Schavan geleitet. Bei ihren Aufgaben unterstützen sie die Parlamentarischen Staatssekretäre Thomas Rachel und Andreas Storm sowie die beamteten Staatssekretäre Michael Thielen und Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer. Das Bundesministerium mit seinen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in neun Abteilungen gegliedert.

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