Bleser: 'Ohne Jagd hat auch unsere Landwirtschaft keine Zukunft'
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 08.06.2012
Pressemitteilung vom: 08.06.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Beim Bundesjägertag des Deutschen Jagdverbandes in Pforzheim, der unter dem Motto "Zukunft der Jagd – Jäger der Zukunft" steht, hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, die Bedeutung und ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 08.06.2012] Bleser: "Ohne Jagd hat auch unsere Landwirtschaft keine Zukunft"
Beim Bundesjägertag des Deutschen Jagdverbandes in Pforzheim, der unter dem Motto "Zukunft der Jagd – Jäger der Zukunft" steht, hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, die Bedeutung und Notwendigkeit der Jagd für die Landwirtschaft und die gesamte Gesellschaft betont.
"Ohne die Arbeit der Jäger haben unsere schöne Kulturlandschaft, die wildlebenden Tierarten, unsere Biodiversität und somit auch unsere Landwirtschaft keine Zukunft", sagte Bleser am Freitag. Mit der Wildregulierung leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag für die Natur und die Artenvielfalt, so Bleser. "In unserer modernen Gesellschaft müssen sich die Jäger die Anerkennung bei den Mitbürgern jeden Tag aufs Neue verdienen. Aber wenn auch Naturschutzkreise immer öfter die Notwendigkeit der Jagd anerkennen, zeigt das, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte der Staatssekretär.
Bleser machte beim Bundesjägertag deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten ist. Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt im Bereich der Jagd auf konstruktive Lösungen unter Einbeziehung aller Beteiligten. "Für angepasste Wildbestände brauchen wir eine erfolgreiche Lösung, die sich nicht allein mit gesetzlichen Vorgaben erzwingen lässt. Wir müssen die Betroffenen mitnehmen, denn die Umsetzung in die Praxis ist das A und O", sagte Bleser. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Wildschadensdebatte. Im Rahmen eines praxisorientierten Modellvorhabens mit dem Titel "Schwarzwild in der Agrarlandschaft – Probleme und Maßnahmen", das vom Bundeslandwirtschaftsministerium initiiert und gefördert wurde, ist es gelungen, Jäger und Landnutzer zusammenzubringen um im Dialog situationsangepasste Lösungen zu finden.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Beim Bundesjägertag des Deutschen Jagdverbandes in Pforzheim, der unter dem Motto "Zukunft der Jagd – Jäger der Zukunft" steht, hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, die Bedeutung und Notwendigkeit der Jagd für die Landwirtschaft und die gesamte Gesellschaft betont.
"Ohne die Arbeit der Jäger haben unsere schöne Kulturlandschaft, die wildlebenden Tierarten, unsere Biodiversität und somit auch unsere Landwirtschaft keine Zukunft", sagte Bleser am Freitag. Mit der Wildregulierung leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag für die Natur und die Artenvielfalt, so Bleser. "In unserer modernen Gesellschaft müssen sich die Jäger die Anerkennung bei den Mitbürgern jeden Tag aufs Neue verdienen. Aber wenn auch Naturschutzkreise immer öfter die Notwendigkeit der Jagd anerkennen, zeigt das, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte der Staatssekretär.
Bleser machte beim Bundesjägertag deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten ist. Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt im Bereich der Jagd auf konstruktive Lösungen unter Einbeziehung aller Beteiligten. "Für angepasste Wildbestände brauchen wir eine erfolgreiche Lösung, die sich nicht allein mit gesetzlichen Vorgaben erzwingen lässt. Wir müssen die Betroffenen mitnehmen, denn die Umsetzung in die Praxis ist das A und O", sagte Bleser. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Wildschadensdebatte. Im Rahmen eines praxisorientierten Modellvorhabens mit dem Titel "Schwarzwild in der Agrarlandschaft – Probleme und Maßnahmen", das vom Bundeslandwirtschaftsministerium initiiert und gefördert wurde, ist es gelungen, Jäger und Landnutzer zusammenzubringen um im Dialog situationsangepasste Lösungen zu finden.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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