Karin Schwabenbauer zur Präsidentin des Verwaltungsrates der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gewählt
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 31.05.2012
Pressemitteilung vom: 31.05.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Dr. Karin Schwabenbauer, Unterabteilungsleiterin Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), leitet künftig den Verwaltungsrat der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 31.05.2012] Karin Schwabenbauer zur Präsidentin des Verwaltungsrates der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gewählt
Dr. Karin Schwabenbauer, Unterabteilungsleiterin Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), leitet künftig den Verwaltungsrat der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).
Die Vertreter der 178 Mitgliedstaaten in der Generalversammlung der OIE wählten Schwabenbauer für die kommenden drei Jahre in das Amt der Präsidentin des Verwaltungsrates. Damit wird das Gremium zum ersten Mal in seiner Geschichte von einer Frau geleitet.
Der Verwaltungsrat ist zwischen den Generalversammlungen das höchste Gremium der OIE. Er bereitet die Generalversammlungen inhaltlich vor und nach. Darüber hinaus prüft er den Haushalt, erstellt das Arbeitsprogramm und erarbeitet die inhaltliche Ausrichtung der Organisation, bevor diese von der Generalversammlung gebilligt werden.
Die Veterinärin Karin Schwabenbauer ist seit 1984 im BMELV im Bereich Tierschutz und Tiergesundheit tätig. Sie vertritt Deutschland seit 2002 bei der OIE – mit einer Unterbrechung von 2006 bis 2009. In dieser Zeit war sie für das Tiergesundheitsprogramm der FAO in Rom tätig.
Neben der Präsidentin des Verwaltungsrates und acht seiner Mitglieder wählte die Generalversammlung die Mitglieder der fünf Regionalkommissionen und von vier wissenschaftlichen Kommissionen. Dabei wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), als Mitglied der sechsköpfigen wissenschaftlichen Kommission für Tierkrankheiten bestätigt. Er wird die OIE auch in den kommenden drei Jahren in Fragen der Tierseuchenbekämpfung und -prophylaxe beraten. Die Kommission bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Strategien und Maßnahmen der OIE ein, die weltweit angewendet werden. Außerdem prüft sie, ob Länder frei von bestimmten Tierseuchen sind, was Erleichterungen beim Handel mit Tieren und tierischen Produkten mit sich bringt.
Die OIE mit Sitz in Paris besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Sie ist in dieser Funktion anerkannte Referenzorganisation der Welthandelsorganisation WTO. Die OIE sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Seuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. 2004 hat die OIE auch damit begonnen, internationale Tierschutzstandards zu erarbeiten.
Kontakt:
Pressestelle
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Dr. Karin Schwabenbauer, Unterabteilungsleiterin Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), leitet künftig den Verwaltungsrat der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).
Die Vertreter der 178 Mitgliedstaaten in der Generalversammlung der OIE wählten Schwabenbauer für die kommenden drei Jahre in das Amt der Präsidentin des Verwaltungsrates. Damit wird das Gremium zum ersten Mal in seiner Geschichte von einer Frau geleitet.
Der Verwaltungsrat ist zwischen den Generalversammlungen das höchste Gremium der OIE. Er bereitet die Generalversammlungen inhaltlich vor und nach. Darüber hinaus prüft er den Haushalt, erstellt das Arbeitsprogramm und erarbeitet die inhaltliche Ausrichtung der Organisation, bevor diese von der Generalversammlung gebilligt werden.
Die Veterinärin Karin Schwabenbauer ist seit 1984 im BMELV im Bereich Tierschutz und Tiergesundheit tätig. Sie vertritt Deutschland seit 2002 bei der OIE – mit einer Unterbrechung von 2006 bis 2009. In dieser Zeit war sie für das Tiergesundheitsprogramm der FAO in Rom tätig.
Neben der Präsidentin des Verwaltungsrates und acht seiner Mitglieder wählte die Generalversammlung die Mitglieder der fünf Regionalkommissionen und von vier wissenschaftlichen Kommissionen. Dabei wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), als Mitglied der sechsköpfigen wissenschaftlichen Kommission für Tierkrankheiten bestätigt. Er wird die OIE auch in den kommenden drei Jahren in Fragen der Tierseuchenbekämpfung und -prophylaxe beraten. Die Kommission bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Strategien und Maßnahmen der OIE ein, die weltweit angewendet werden. Außerdem prüft sie, ob Länder frei von bestimmten Tierseuchen sind, was Erleichterungen beim Handel mit Tieren und tierischen Produkten mit sich bringt.
Die OIE mit Sitz in Paris besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Sie ist in dieser Funktion anerkannte Referenzorganisation der Welthandelsorganisation WTO. Die OIE sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Seuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. 2004 hat die OIE auch damit begonnen, internationale Tierschutzstandards zu erarbeiten.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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