Vattenfall bringt Fachwissen zu CCS in europäisches Forschungsnetzwerk ein

  • Pressemitteilung der Firma Vattenfall Europe, 25.05.2012
Pressemitteilung vom: 25.05.2012 von der Firma Vattenfall Europe aus Berlin

Kurzfassung: Experten-Treffen in Schwarze Pumpe gibt Klimatechnologie-Entwicklung neue Impulse Vattenfall hält an dem Ziel fest, in den 2020er Jahren eine neue Generation von Kraftwerken unter Nutzung der Klimaschutztechnologie CCS zu bauen. Das Unternehmen ...

[Vattenfall Europe - 25.05.2012] Vattenfall bringt Fachwissen zu CCS in europäisches Forschungsnetzwerk ein


Experten-Treffen in Schwarze Pumpe gibt Klimatechnologie-Entwicklung neue Impulse

Vattenfall hält an dem Ziel fest, in den 2020er Jahren eine neue Generation von Kraftwerken unter Nutzung der Klimaschutztechnologie CCS zu bauen. Das Unternehmen wird seine Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet in den Pilotanlagen in Schwarze Pumpe, in den Niederlanden und Großbritannien fortsetzen. Das hat Dr. Hartmuth Zeiß, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG, am heutigen Freitag zum Abschluss eines Treffens des European CCS-Demonstration Network in Schwarze Pumpe bekräftigt. In dem Netzwerk sind Experten verschiedener europäischer Demonstrationsprojekte auf dem Gebiet der Abscheidung und unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid versammelt, die sich regelmäßig zum Wissens- und Erfahrungsaustausch treffen.

Zwei Tage lang hatten sich die Fachleute aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, den Niederlanden und Polen diesmal am Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe gegenseitig über den Stand ihrer Projekte informiert. Unter anderem hatten sie hier die von Vattenfall seit 2008 betriebene Pilotanlage zur Abscheidung von Kohlendioxid nach dem Oxyfuel-Verfahren besichtigt.

Als wichtigste heimische Energieressource mit einem Anteil von rund 25 Prozent an der nationalen Stromerzeugung sei Braunkohle ein tragender Pfeiler der deutschen Wirtschaft, betonte Dr. Hartmuth Zeiß in seiner Rede zum Abschluss des Netzwerk-Treffens. "Wenn wir über Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit sprechen führt an Kohle in Deutschland, Europa und weltweit kein Weg vorbei", sagte er. "Nur mit der heimischen Braunkohle haben wir die ökonomische Sicherheit, um den sehr ambitionierten Weg in eine mögliche Vollversorgung durch erneuerbare Energien fortzusetzen, ohne dabei untragbare Risiken einzugehen. Und genau aus diesem Grund brauchen wir auch die Option CCS."

Vattenfall begrüße daher das klare Bekenntnis der Länder Brandenburg und Sachsen zur Braunkohle und zu CCS und bedaure gleichzeitig, dass die Umsetzung der EU-Richtlinie von 2009 zur unterirdischen Speicherung von CCS in Deutschland bislang gescheitert sei. Die anhaltende politische Blockade des dafür nötigen Gesetzes habe schließlich dazu geführt, dass in Deutschland kein von der EU gefördertes CCS-Demonstrationsprojekt errichtet werden kann, obwohl Deutschland rund 40 Prozent der EU-Mittel bereitstellt.

Nach jahrelanger Hängepartie um ein deutsches CCS-Gesetz hatte Vattenfall im Dezember 2011 die geplante Investition von 1,5 Milliarden Euro in den Bau einer Demonstrationsanlage am Standort Jänschwalde absagen müssen, obwohl die Planungen hierfür im Vergleich zu anderen europäischen Projekten am weitesten vorangeschritten waren. Vattenfall berichtete im Verlaufe des Netzwerktreffens über seine Erfahrungen bei der Entwicklung dieses Projektes. Das Energieunternehmen wird im Rahmen der europäischen Netzwerkarbeit auch weiterhin sein Fachwissen einbringen, ob im Bereich der CO2-Abscheidung, des technischen Designs von Transportpipelines oder zu Fragen des Genehmigungsverfahrens. Diese Aufgabe übt Vattenfall künftig auch als Mitglied im Beirat des Netzwerkes aus.


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Thoralf Schirmer, Vattenfall Europe AG,
Telefon (03 55) 28 87 – 30 67, Fax (03 55) 28 87 - 30 66,
thoralf.schirmer@vattenfall.de

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