Aigner: Alle Kräfte im Kampf gegen Hunger aktivieren
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 18.05.2012
Pressemitteilung vom: 18.05.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bundeslandwirtschaftsministerin zum Treffen der G8-Staaten in Camp David Mit Blick auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten am 18. und 19. Mai 2012 im amerikanischen Camp David erklärt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 18.05.2012] Aigner: Alle Kräfte im Kampf gegen Hunger aktivieren
Bundeslandwirtschaftsministerin zum Treffen der G8-Staaten in Camp David
Mit Blick auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten am 18. und 19. Mai 2012 im amerikanischen Camp David erklärt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner: "Die internationale Gemeinschaft darf beim Kampf gegen den Hunger in der Welt nicht nachlassen. Wir müssen gemeinsam noch entschlossener alle Kräfte mobilisieren, um uns dieser internationalen Verpflichtung zu stellen." Die Ministerin begrüßte, dass die Partnerschaft mit Afrika und hier speziell die Frage der Ernährungssicherung einen zentralen Platz auf der Agenda des Gipfeltreffens in Camp David einnimmt.
"Die Staatengemeinschaft wird langfristig nur dann erfolgreich bei der Sicherung der Ernährung sein, wenn sie alle ihre Anstrengungen darauf konzentriert, die Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle Investitionen - auch der Privatwirtschaft - zur Stärkung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern zu verbessern. Ziel ist, alle Kräfte für und in den Ländern zu aktivieren. Hilfe muss den konkreten Bedarf, die Erfordernisse der Nachhaltigkeit sowie die Interessen der lokalen Erzeuger, insbesondere der Kleinbauern, ausreichend berücksichtigen", so Aigner. Eine wichtige Voraussetzung, um den Entwicklungsländern die Erschließung ungenutzter Potenziale zu ermöglichen, sei die gezielte Vermittlung von landwirtschaftlichem Fachwissen. Deutschland gehe hier mit konkreten Hilfs- und Kooperationsprojekten voran. Das Bundeslandwirtschaftsministerium betreibt unter anderem gemeinsam mit der Wirtschaft ein Kooperationsprojekt zur Einrichtung eines Agrarweiterbildungszentrums in Äthiopien, das Weiterbildungsmöglichkeiten zu Verfahren und Technologien zur effizienteren, rentableren und nachhaltigeren Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe anbietet.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bundeslandwirtschaftsministerin zum Treffen der G8-Staaten in Camp David
Mit Blick auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten am 18. und 19. Mai 2012 im amerikanischen Camp David erklärt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner: "Die internationale Gemeinschaft darf beim Kampf gegen den Hunger in der Welt nicht nachlassen. Wir müssen gemeinsam noch entschlossener alle Kräfte mobilisieren, um uns dieser internationalen Verpflichtung zu stellen." Die Ministerin begrüßte, dass die Partnerschaft mit Afrika und hier speziell die Frage der Ernährungssicherung einen zentralen Platz auf der Agenda des Gipfeltreffens in Camp David einnimmt.
"Die Staatengemeinschaft wird langfristig nur dann erfolgreich bei der Sicherung der Ernährung sein, wenn sie alle ihre Anstrengungen darauf konzentriert, die Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle Investitionen - auch der Privatwirtschaft - zur Stärkung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern zu verbessern. Ziel ist, alle Kräfte für und in den Ländern zu aktivieren. Hilfe muss den konkreten Bedarf, die Erfordernisse der Nachhaltigkeit sowie die Interessen der lokalen Erzeuger, insbesondere der Kleinbauern, ausreichend berücksichtigen", so Aigner. Eine wichtige Voraussetzung, um den Entwicklungsländern die Erschließung ungenutzter Potenziale zu ermöglichen, sei die gezielte Vermittlung von landwirtschaftlichem Fachwissen. Deutschland gehe hier mit konkreten Hilfs- und Kooperationsprojekten voran. Das Bundeslandwirtschaftsministerium betreibt unter anderem gemeinsam mit der Wirtschaft ein Kooperationsprojekt zur Einrichtung eines Agrarweiterbildungszentrums in Äthiopien, das Weiterbildungsmöglichkeiten zu Verfahren und Technologien zur effizienteren, rentableren und nachhaltigeren Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe anbietet.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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