Kristina Schröder: 'Kommunale Zeitpolitik muss sich an den Bedingungen von Familien orientieren'
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 14.05.2012
Pressemitteilung vom: 14.05.2012 von der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Berlin
Kurzfassung: Bundesfamilienministerin startet Pilotprojekte für eine kommunale Familienzeitpolitik Zum morgigen Aktionstag der bundesweiten Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ...
[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - 14.05.2012] Kristina Schröder: "Kommunale Zeitpolitik muss sich an den Bedingungen von Familien orientieren"
Bundesfamilienministerin startet Pilotprojekte für eine kommunale Familienzeitpolitik
Zum morgigen Aktionstag der bundesweiten Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, den Startschuss für ein neues Programm zur kommunalen Familienzeitpolitik geben.
"Familien werden tagtäglich mit vielfältigen Zeitkonflikten konfrontiert: Sie möchten Beruf und Familie miteinander vereinbaren, Kindern gute Entwicklungschancen ermöglichen, familiäre Fürsorge für ältere und hilfebedürftige Menschen übernehmen oder sich zivilgesellschaftlich engagieren", sagte Bundesfamilienministerin Schröder heute (Montag) in Berlin. "Um diese Vielfalt an Tätigkeiten und Verpflichtungen besser mit einander in Einklang zu bringen, brauchen wir eine wirkungsvolle kommunale Familienzeitpolitik, die den Eltern insbesondere bei der Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf mehr Gestaltungsspielräume bietet. Die Lokalen Bündnisse mit ihren zahlreichen Lösungen gehen hier mit gutem Beispiel voran", so Schröder.
Kernelement des Programms ist ein einjähriges Modellprojekt mit vier Pilotstandorten. Dort sollen die zentralen Taktgeber wie Arbeitgeber, Schulen, Behörden, Dienstleister oder Nahverkehrsbetriebe übertragbare Konzepte für eine kommunale Zeitpolitik erarbeiten. An zwei Standorten wird es beispielsweise um die Situation von Ein- und Auspendlern mit ihren spezifischen Bedarfen an Kinderbetreuung, flexiblen Arbeitszeiten und angepassten Mobilitätsangeboten gehen.
Die vier Standorte sind: Aachen/Herzogenrath, Landkreis Donau-Ries, Gemeinde Neu Wulmstorf und Saalekreis. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Standorte für ein Jahr mit jeweils bis zu 36.000 Euro.
Der diesjährige Aktionstag 2012 steht unter dem Motto: "Familie und Beruf: Wir bauen Zeitbrücken" An über 370 Standorten gibt es von Lörrach bis Lübeck und von Aachen bis Görlitz Aktionen Lokaler Bündnisse und ihrer Partner. Der bundesweite Aktionstag findet wie immer am Internationalen Tag der Familie und in diesem Jahr zum siebten Mal statt.
Alle Standorte sind unter www.aktionstag2012.de auf der Aktions-Karte verzeichnet. Weitere Informationen zu den Bündnissen gibt es unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Anlagen:
[PDF] Presseinformation
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/50-presse-info-pm-aktionstag,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
(103,8 KB)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Bundesfamilienministerin startet Pilotprojekte für eine kommunale Familienzeitpolitik
Zum morgigen Aktionstag der bundesweiten Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, den Startschuss für ein neues Programm zur kommunalen Familienzeitpolitik geben.
"Familien werden tagtäglich mit vielfältigen Zeitkonflikten konfrontiert: Sie möchten Beruf und Familie miteinander vereinbaren, Kindern gute Entwicklungschancen ermöglichen, familiäre Fürsorge für ältere und hilfebedürftige Menschen übernehmen oder sich zivilgesellschaftlich engagieren", sagte Bundesfamilienministerin Schröder heute (Montag) in Berlin. "Um diese Vielfalt an Tätigkeiten und Verpflichtungen besser mit einander in Einklang zu bringen, brauchen wir eine wirkungsvolle kommunale Familienzeitpolitik, die den Eltern insbesondere bei der Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf mehr Gestaltungsspielräume bietet. Die Lokalen Bündnisse mit ihren zahlreichen Lösungen gehen hier mit gutem Beispiel voran", so Schröder.
Kernelement des Programms ist ein einjähriges Modellprojekt mit vier Pilotstandorten. Dort sollen die zentralen Taktgeber wie Arbeitgeber, Schulen, Behörden, Dienstleister oder Nahverkehrsbetriebe übertragbare Konzepte für eine kommunale Zeitpolitik erarbeiten. An zwei Standorten wird es beispielsweise um die Situation von Ein- und Auspendlern mit ihren spezifischen Bedarfen an Kinderbetreuung, flexiblen Arbeitszeiten und angepassten Mobilitätsangeboten gehen.
Die vier Standorte sind: Aachen/Herzogenrath, Landkreis Donau-Ries, Gemeinde Neu Wulmstorf und Saalekreis. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Standorte für ein Jahr mit jeweils bis zu 36.000 Euro.
Der diesjährige Aktionstag 2012 steht unter dem Motto: "Familie und Beruf: Wir bauen Zeitbrücken" An über 370 Standorten gibt es von Lörrach bis Lübeck und von Aachen bis Görlitz Aktionen Lokaler Bündnisse und ihrer Partner. Der bundesweite Aktionstag findet wie immer am Internationalen Tag der Familie und in diesem Jahr zum siebten Mal statt.
Alle Standorte sind unter www.aktionstag2012.de auf der Aktions-Karte verzeichnet. Weitere Informationen zu den Bündnissen gibt es unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Anlagen:
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Über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ):
Um den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung eine nachhaltige Familienpolitik zu ihrem Markenzeichen gemacht: Ein neuartiger Mix aus Ausbau der Infrastruktur, familienfreundlicher Unternehmenskultur und neu zentrierten monetären Leistungen schafft wirtschaftliche, aber auch zeitliche Spielräume für die Familien und erhöht damit die Lebensqualität für Eltern und Kinder.
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
Firmenkontakt:
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Um den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung eine nachhaltige Familienpolitik zu ihrem Markenzeichen gemacht: Ein neuartiger Mix aus Ausbau der Infrastruktur, familienfreundlicher Unternehmenskultur und neu zentrierten monetären Leistungen schafft wirtschaftliche, aber auch zeitliche Spielräume für die Familien und erhöht damit die Lebensqualität für Eltern und Kinder.
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
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