Ausbildungslage für junge Menschen hat sich weiter verbessert

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 09.05.2012
Pressemitteilung vom: 09.05.2012 von der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Berlin

Kurzfassung: Kabinett verabschiedet Berufsbildungsbericht Schavan appelliert an Betriebe, allen Jugendlichen eine Chance zu geben Das Bundeskabinett hat heute den Berufsbildungsbericht 2012 beschlossen. Der Bericht zeigt, dass sich die Ausbildungslage für ...

[Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - 09.05.2012] Ausbildungslage für junge Menschen hat sich weiter verbessert


Kabinett verabschiedet Berufsbildungsbericht

Schavan appelliert an Betriebe, allen Jugendlichen eine Chance zu geben

Das Bundeskabinett hat heute den Berufsbildungsbericht 2012 beschlossen. Der Bericht zeigt, dass sich die Ausbildungslage für junge Menschen in Deutschland weiter verbessert hat. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg 2011 um knapp zwei Prozent auf 570.140. Das sind 10.180 Verträge mehr als im Vorjahr - und dies, obwohl die außerbetriebliche Ausbildung im vergangenen Jahr bewusst zurückgefahren wurde: Hier ging die Zahl der Ausbildungsverträge um ein Viertel zurück.

Bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen entstand dagegen ein deutliches Plus von 20.729 - das entspricht einer Steigerung von vier Prozent. Auch wurde die Zahl der Altbewerber weiter reduziert: Sie sank um 10.460 im Vergleich zu 2010, das entspricht fast sechs Prozent. Gleichzeitig traten erstmals weniger als 300.000 junge Menschen in sogenannte Übergangsmaßnahmen ein: Hier reduzierte sich die Zahl um 25.719 oder acht Prozent gegenüber 2010, im Vergleich zu 2005 sogar um fast 30 Prozent.

"Die Zahlen zeigen: Wir sind mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Unsere Berufseinstiegsbegleiter beispielsweise unterstützen erfolgreich Schüler und Schülerinnen beim Übergang in Ausbildung und Beruf. Aber wir dürfen uns auf unseren Erfolgen nicht ausruhen." Nach wie vor gebe es zu viele Jugendliche, denen der Einstieg in Ausbildung - aus verschiedenen Gründen - bisher noch nicht geglückt sei, so Schavan. Auf diese Zielgruppe müsse die Aufmerksamkeit noch stärker gerichtet werden. "Auch deshalb, weil wir den Fachkräftenachwuchs für Deutschland sichern müssen."

Schon jetzt haben viele Betriebe Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Auch die doppelten Abiturientenjahrgänge sowie die Aussetzung der Wehrpflicht können diesen Trend nicht stoppen. Nachwuchs- und Rekrutierungsprobleme der Wirtschaft nehmen zu. So konnten im letzten Jahr fast 30.000 Ausbildungsstellen in Unternehmen nicht besetzt werden.

Schavan appellierte an die Betriebe, vor dem Hintergrund der absehbaren demografischen Entwicklung weiter auf hohem Niveau auszubilden und auch den Jugendlichen eine Chance zu geben, denen der Einstieg in Ausbildung bislang nicht gelungen ist. "Wir müssen alle Potenziale nutzen, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Das sind wir auch den jungen Menschen schuldig. Eine gute Ausbildung ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe."

Die duale Berufsausbildung ist attraktiv und bietet mit ihren fast 350 Ausbildungsberufen sehr gute Qualifizierungs-, Berufs- und Karriereperspektiven. "Wer heute eine duale Ausbildung beginnt, ist später am Arbeitsmarkt gefragt", sagte Schavan heute Vormittag bei der Vorstellung der Infomobile für die aktuelle Informationskampagne "Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar" in Berlin-Friedrichshain.

Der Berufsbildungsbericht 2012 wird ergänzt durch den Datenreport zum Berufsbildungsbericht, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben wird.

Der Berufsbildungsbericht 2012 ist im Internet abrufbar unter: http://www.bmbf.de/de/berufsbildungsbericht.php.

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2012 kann auf den Internetseiten des Bundesinstituts für Berufsbildung abgerufen werden unter: http://www.bibb.de/datenreport Mehr über die Infotour zur beruflichen Bildung und die Tourstopps erfahren Sie unter: http://www.praktisch-unschlagbar.de/


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Die Innovationskraft unseres Landes zu stärken, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und die Qualität der Bildung zu erhöhen, das sind die Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Wir wollen mit innovativen Technologien neue Märkte fördern und Forschung für den Menschen betreiben. Die Menschen in unserem Land sind die wichtigste Zukunftsressource. Es gilt, alle Talente zu fördern und Chancengleichheit zu verwirklichen. Deutschland soll innerhalb von zehn Jahren wieder zu einer der führenden Bildungsnationen werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird seit dem 22. November 2005 von Bundesministerin Dr. Annette Schavan geleitet. Bei ihren Aufgaben unterstützen sie die Parlamentarischen Staatssekretäre Thomas Rachel und Andreas Storm sowie die beamteten Staatssekretäre Michael Thielen und Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer. Das Bundesministerium mit seinen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in neun Abteilungen gegliedert.

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