Aigner: Verbraucherbildung ist eine Investition in die Zukunft

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 08.05.2012
Pressemitteilung vom: 08.05.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Bundesweite Bildungsinitiative des Bundesministeriums ist erfolgreich gestartet und wird jetzt auf Grundschulen ausgeweitet Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner eröffnete heute die zweite "Netzwerkkonferenz Verbraucherbildung" in Berlin. ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 08.05.2012] Aigner: Verbraucherbildung ist eine Investition in die Zukunft


Bundesweite Bildungsinitiative des Bundesministeriums ist erfolgreich gestartet und wird jetzt auf Grundschulen ausgeweitet

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner eröffnete heute die zweite "Netzwerkkonferenz Verbraucherbildung" in Berlin. Verantwortliche aus Gesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft diskutieren, wie Alltags- und Verbraucherkompetenzen in der Schule besser vermittelt werden können. Zum Auftakt zog Aigner eine positive Zwischenbilanz ihrer Initiative "Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken": "Die vom Bundesverbraucherministerium ins Leben gerufene Initiative zur Stärkung der Verbraucherbildung in der Schule zeigt Wirkung."

Der neu entwickelte Materialkompass hat neue Maßstäbe zur Qualität von Unterrichtsmaterialien gesetzt. "Unser Ziel ist es, den Materialkompass zur ersten Anlaufstelle bei der Suche nach geeigneten Unterrichtsmaterialien zu machen", sagte Aigner zum Auftakt der Konferenz. Damit dies gelingt, stellt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zusätzlich rund 500.000 Euro zur Verfügung, um das Angebot auch auf Unterrichtsmaterialien für die Grundschulen auszuweiten. Der Materialkompass bietet Lehrerinnen und Lehrern Orientierung in der Fülle der Materialien zur Verbraucherbildung.

Bis heute hat der Verbraucherzentrale Bundesverband im Auftrag des BMELV über 200 Unterrichtsmaterialien aus den Themenbereichen Finanzen, Medien, Ernährung, Verbraucherrechte und nachhaltiger Konsum zusammengetragen und anhand eines Kriterienkataloges von unabhängigen Experten bewerten lassen. Der Kriterienkatalog liefert einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Qualität von Unterrichtsmaterialien in der Verbraucherbildung. "Ich gehe davon aus, dass diese Diskussion zu einer deutlichen Verbesserung der fachlichen und didaktischen Qualität der Materialien führen wird. Deshalb habe ich entschieden, den Materialkompass auszubauen und auch Unterrichtsmaterial zur Verbraucherbildung in der Primarstufe aufzunehmen", sagte Aigner.

Studien zeigen, dass vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland wichtiges Rüstzeug fehlt, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Die Bildungsinitiative "Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken" trägt dazu bei, dass sich Kinder und Jugendliche zu selbstbewussten und informierten Verbrauchern entwickeln. Denn nur wer das Verbraucher-Einmaleins beherrscht, kann die richtigen Entscheidungen treffen.

Die Bildungsinitiative "Verbraucherbildung – Konsumkompetenz"

Die Netzwerkkonferenz ist Teil der im November 2010 gestarteten BMELV-Initiative "Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken". Sie hat zum Ziel, die Vermittlung von Alltags- und Verbraucherkompetenzen in der Schule zu stärken. Neben der Umsetzung von direkten Maßnahmen für Lehrkräfte bei der Unterrichtsvorbereitung setzt die Bildungsinitiative auf einen Dialogprozess mit Netzwerkkonferenzen und dem Runden Tisch "Verbraucherbildung". Vertreterinnen und Vertreter aus den Verwaltungen der Länder, Wissenschaftler und Lehrkräfte haben hier die Möglichkeit, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen. So sollen gute Beispiele zur Vermittlung von Alltagskompetenzen bundesweit bekannt machen und Anregungen zur Integration der Verbraucherbildung in den Unterricht geben werden.

Ein weiterer Baustein der Bildungsinitiative neben dem Materialkompass ist der Ideenwettbewerb "Fürs Leben lehren". Ziel des vom BMELV initiierten Wettbewerbs ist es, angehende Lehrkräfte zu motivieren, Verbraucherthemen in ihren Unterricht zu integrieren. Lehramtsstudierende aller Fächer waren aufgerufen, eigene Unterrichtskonzepte zur Vermittlung von Alltagskompetenzen und Verbraucherbildung zu entwickeln. Am 15. März 2012, dem Weltverbrauchertag, wurden fünf praxisnahe Unterrichtskonzepte in einer Feierstunde ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.verbraucherkompetenz.de.


Kontakt:
Pressestelle
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de

Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Firmenkontakt:
Kontakt:
Pressestelle
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de

Die Pressemeldung "Aigner: Verbraucherbildung ist eine Investition in die Zukunft" unterliegt dem Urheberrecht der pressrelations GmbH. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor der Pressemeldung "Aigner: Verbraucherbildung ist eine Investition in die Zukunft" ist Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).