Sozialminister Stefan Grüttner: "Rekordreserven der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll nutzen durch Abschaffung der Praxisgebühr

  • Pressemitteilung der Firma Hessisches Sozialministerium, 07.03.2012
Pressemitteilung vom: 07.03.2012 von der Firma Hessisches Sozialministerium aus Wiesbaden

Kurzfassung: Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat den Bund dazu aufgerufen, die Rekordreserven der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll zu nutzen. "Angesichts der heute bekannt gewordenen Milliardenreserven, die noch um einiges höher liegen ...

[Hessisches Sozialministerium - 07.03.2012] Sozialminister Stefan Grüttner: "Rekordreserven der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll nutzen durch Abschaffung der Praxisgebühr"


Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat den Bund dazu aufgerufen, die Rekordreserven der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll zu nutzen. "Angesichts der heute bekannt gewordenen Milliardenreserven, die noch um einiges höher liegen als bislang angenommen, sollten dringend notwendige Strukturreformen angegangen werden", sagte der Minister heute in Wiesbaden.

Hierzu gehöre die Abschaffung der Praxisgebühr: "Die Praxisgebühr hat sich nicht bewährt, weil sie die Zahl der Arztkontakte pro Jahr nicht eindämmen konnte." Im Schnitt besuche jeder gesetzlich Versicherte in Deutschland mehr als 18 Mal pro Jahr den Arzt. "Zwar ist die Zahl der Arztkontakte im ersten Jahr nach Einführung der Praxisgebühr rückläufig gewesen, seitdem ist dieser Trend jedoch nicht mehr zu beobachten", konstatierte Grüttner. "Zudem stellt die Gebühr sowohl für Ärzte als auch für die Krankenkassen einen Verwaltungsaufwand dar, der in keiner Relation zum Ertrag steht."

"Die Praxisgebühr hat nicht die gewünschte Steuerungswirkung und verursacht unnötige Kosten, sowohl für die Verwaltung als auch für die Patientinnen und Patienten – im Sinne der Ärztinnen und Ärzte sowie der Patientinnen und Patienten sollte diese überflüssige Gebühr in Deutschland so bald wie möglich der Vergangenheit angehören", sagte Grüttner abschließend.


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