28. Februar: DHB-Pokal: Pflichtsieg - Termine

  • Pressemitteilung der Firma SG Flensburg- Handewitt, 29.02.2012
Pressemitteilung vom: 29.02.2012 von der Firma SG Flensburg- Handewitt aus Flensburg

Kurzfassung: DHB-Pokal: 28:22 – im Mai geht es nach Hamburg Die SG Flensburg-Handewitt hat es geschafft. Nach dem 28:22 (15:10) über den Zweitligisten TV Neuhausen steht sie zum achten Mal in ihrer Geschichte im Final Four, dessen Halbfinale am ...

[SG Flensburg- Handewitt - 29.02.2012] 28. Februar: DHB-Pokal: Pflichtsieg - Termine


DHB-Pokal: 28:22 – im Mai geht es nach Hamburg

Die SG Flensburg-Handewitt hat es geschafft. Nach dem 28:22 (15:10) über den Zweitligisten TV Neuhausen steht sie zum achten Mal in ihrer Geschichte im Final Four, dessen Halbfinale am Donnerstagnachmittag ausgelost wird. Allerdings: Begeisterung schwappte angesichts der dürftigen Leistung des Favoriten nicht durch die Campushalle. SG-Geschäftsführer Holger Kaiser richtete nach dem Schlusspfiff in der Kabine einen Appell an die Spieler. "Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen", sagte er. "Wir alle wollen, dass die Spieler das SG-Emblem nicht nur auf dem Trikot, sondern auch im Herzen tragen."

"Gemeinsam ins Final Four", stimmte die Hallen-Moderation mit dem Anpfiff die "Hölle Nord" ein. Ein gelungener Abend sollte es aber nicht werden. Zur Überraschung aller diktierte der kecke Zweitligist das Geschehen in der Anfangsphase. Obwohl die SG in der vermeintlichen Bestaufstellung antrat, hieß es plötzlich 2:5. Die Hausherren hatten ihre Probleme mit der offensiven 3:2:1-Deckung der Gäste. "Die war unbequem und aggressiv", meinte SG-Kapitän Tobias Karlsson. "Wir haben gegen diese Defensive nicht gut agiert, und manchmal fehlte uns auch die Konzentration." Beim 3:6 (8.) nahm Ljubomir Vranjes bereits seine Auszeit. "Unsere Spieler können das eigentlich besser", sagte der SG-Trainer in der Pressekonferenz und kündigte Gespräche für den morgigen Mittwoch an: "Jeder sollte sich in Selbstkritik üben."

Nach dem Team-Time-Out bekleidete Viktor Szilagyi die Spielmacher-Rolle. Thomas Mogensen wich auf halblinks aus. Für den nächsten Höhepunkt sorgte dennoch der Außenseiter: Alexander Trost schloss einen Kempa-Trick ab. 5:8 – die "Hölle Nord" spendete artig Szenenapplaus. Das SG-Team schien diese Aktion regelrecht provoziert zu haben. Die Abwehr-Schleusen machten dicht, der Neuling musste für seinen frechen Auftritt nun bitter bereuen. Holger Glandorf schloss mit einem energischen Antritt zum 8:8 ab, Lasse Svan Hansen war kurze Zeit später für die erste SG-Führung verantwortlich. Neuhausen blieb eine satte Viertelstunde ohne Torerfolg und fiel auf 13:8 zurück. Erst in den letzten Minuten fing sich der Außenseiter wieder – auch weil die SG nun wieder die Konsequenz vermissen ließ.

In der Halbzeit tat sich Bemerkenswertes: Mario machte seiner Sandra einen Heiratsantrag. Geheiratet wird noch in diesem Jahr, aber nicht Anfang Mai. Dann steigt das Final Four in Hamburg – mit der SG. Die kam früh aus der Kabine zurück, sie hatte sich für den zweiten Durchgang etwas vorgenommen. Doch der gute Zweitligist hatte seinen Mut wieder gefunden. Selbst nach einem "dänischen Doppelschlag" von Thomas Mogensen und Anders Eggert, der das 21:15 bedeutete, meldeten sich die Süddeutschen zurück.

21:18 hieß es eine Viertelstunde vor Schluss. Im Rund kam Unruhe auf. Das Publikum hatte sich mehr von ihrer Mannschaft versprochen. Aber nur zwei Tage nach dem Melsungen-Remis versprühte die SG keinen Elan. Ganz anders der TV Neuhausen. "Mit einer sehr guten Laufarbeit und einem bedingungslosen Einsatz haben wir uns hier sehr gut verkauft", lobte TVN-Trainer Markus Gaugisch. "Schade, dass es uns nicht gelungen ist, noch etwas mehr Nervosität in die Flensburger Aktionen zu bekommen." Beim 23:20 hatten die Neuhausener sogar zwei Mal die Chance, auf zwei Treffer zu verkürzen. Einmal parierte der sehr ordentliche Mattias Andersson, das andere Mal stand der Abwehrblock.

Blitzschnell ging die SG zum Gegenstoß über: Lasse Svan Hansen lochte ein – und die letzte Zweifel verflüchtigten sich. Dennoch: Die Vorstellung war nicht das Gelbe vom Ei, nur das Ergebnis positiv. "Das Ziel ist erreicht, aber teilweise haben wir den letzten Dreck gespielt", schimpfte Ljubomir Vranjes. "Das waren zu viele Fehler und zu wenig Druck – und manchmal habe ich sogar Angst gesehen." Holger Kaiser erklärte: "Die Zeit seit der Europameisterschaft war nicht positiv. Heute haben wir nicht in Ansätzen gesehen, dass wir Welt- und Europameister in unseren Reihen haben. In den nächsten Begegnungen muss jeder nachweisen, dass er zurecht ein SG-Spieler ist."

SG Flensburg-Handewitt – TV Neuhausen 28:22 (15:10)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (17 Paraden) – Karlsson, Eggert (4/1), Glandorf (6), Mogensen (5), Svan Hansen (5), Mocsai, Szilagyi (4), Kaufmann (1), Knudsen (3)
TV Neuhausen: Bauer (13 Paraden) – Theilinger, Emrich (4), Trost (1), Reusch, Schiller (6/2), Stevic (4), Michalik (1), Rose (1), Oesterle, Schröder (3), Bader (2)
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Barleben); Zeitstrafen: 4:0 Minuten (Knudsen 4); Siebenmeter: 1/1:2/2; Zuschauer: 2236
Spielverlauf: 0:1 (1.), 1:3 (3.), 2:5 (6.), 3:6 (8.), 4:7 (10.), 5:8 (13.), 13:8 (24.), 13:9 (28.), 15:9 (29.) – 16:10 (32.), 17:11 (33.), 17:13 (34.), 19:14 (39.), 21:15 (41.), 21:17 (43.), 23:18 (47.), 23:20 (50.), 26:21 (57.)

Termine

Samstag, 3. März, 19.00 Uhr: SG gegen TV Großwallstadt (Campushalle)
Mittwoch, 7. März, 20.15 Uhr: SG bei der HSG Wetzlar
Samstag, 10. März, 15.00 Uhr: SG gegen HSV Hamburg (Campushalle)
Samstag, 17. März, 17.00 Uhr: SG bei HC Motor Zaporozhje (Europacup der Pokalsieger)
Mittwoch, 21. März, 20.15 Uhr: SG beim TuS N-Lübbecke
Samstag, 24. März, 19.00 Uhr: SG bei HC Motor Zaporozhje (Europacup der Pokalsieger, Campushalle)
Dienstag, 27. März, 20.15 Uhr: SG gegen SC Magdeburg (Campushalle)

Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.sg-flensburg-handewitt.de


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Über SG Flensburg- Handewitt:
Die SG Flensburg- Handewitt hat sich in der deutschen Sportlandschaft auf einem Niveau etabliert, auf dem die Luft sehr dünn geworden ist. Allein dieses Level zu halten, fordert von Jahr zu Jahr mehr Einsatz von allen Beteiligten. In der vergangenen Saison bot die SG unter schwierigsten Bedingungen die beste Leistung der Vereinsgeschichte, gewann zum dritten Mal in Folge den DHB-Pokal – und dennoch war in der Meisterschaft noch einer besser, wenn auch nicht im direkten Vergleich. Für uns haben wir einen Maßstab gesetzt, den wir in diesem Jahr übertreffen wollen und müssen, um nicht zurückzufallen.
Der Handball insgesamt muss sich in der neuen Spielzeit gegen das zunehmend auf den Fußball und die WM 2006 fokussierte Interesse des Sportpublikums behaupten und neue Duftmarken setzen. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten. Mit Blick auf die enormen Belastungen in Meisterschaft, Pokal und Champions League haben wir unsere Basis deutlich verbreitert.
Maßgabe all unserer Entscheidungen ist die wirtschaftliche Vernunft. Und das Bewusstsein, dass man sich mit mehr Leidenschaft, Cleverness und Geschlossenheit zwischen Spielern, Trainern, Vereinsführung, Fans und Sponsoren
erkämpfen kann, was man sich anderorts mit nicht immer vertretbarem Risiko zu erkaufen hofft. Eine Garantie für Titel gibt es auch in diesem Jahr nicht, stattdessen aber das Versprechen, dass wir alles tun werden, um in allen drei Wettbewerben das Bestmögliche zu erreichen.

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