Bill Ford ermuntert Handy-Industrie mit der "Blaupause für Mobilität zur Mitarbeit an Verkehrssystemen von morgen

  • Pressemitteilung der Firma Ford, 27.02.2012
Pressemitteilung vom: 27.02.2012 von der Firma Ford aus Köln

Kurzfassung: Aufsichtsratsvorsitzender der Ford Motor Company skizziert auf dem Mobile World Congress seine Vision für die clevere Mobilität der Zukunft mit intelligenten Fahrzeugen und Verkehrssystemen Die "Blaupause für Mobilität" der Ford Motor ...

[Ford - 27.02.2012] Bill Ford ermuntert Handy-Industrie mit der "Blaupause für Mobilität" zur Mitarbeit an Verkehrssystemen von morgen


Aufsichtsratsvorsitzender der Ford Motor Company skizziert auf dem Mobile World Congress seine Vision für die clevere Mobilität der Zukunft mit intelligenten Fahrzeugen und Verkehrssystemen Die "Blaupause für Mobilität" der Ford Motor Company setzt auf die Partnerschaft mit der Telekommunikations-Industrie für eine noch engere Verzahnung der Verkehrsnetze, um die in Zukunft drohende Gefahr eines Dauerstaus zu bannen Bill Ford erkennt für die Zukunft eine radikal neue Mobilitäts-Landschaft, in der sich Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und der öffentliche Personennahverkehr sinnvoll ergänzen Schon heute arbeitet die Ford Motor Company an modernen Geschäftsmodellen und Kooperationen, die eine Alternative zum privaten Fahrzeugbesitz in Städten bieten Bill Ford stellte eine sprachgesteuerte "AppLink"-Funktion für Smartphones vor, die in das On-Board-Kommunikationssystem des Autos eingebunden wird KÖLN / Barcelona, 27. Februar 2012 – William Clay ("Bill") Ford, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Ford Motor Company, sieht die Zukunft der Mobilität angesichts einer weiter zunehmenden Verkehrsbelastung in der gegenseitigen elektronischen Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer. Dies hat der Urenkel des Unternehmensgründers heute in einer Grundsatzrede ("key note speach") auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona erläutert. Bill Ford ist damit der erste Repräsentant der Automobilindustrie, der auf dieser Leitmesse der Telekommunikations-Branche eine Rede gehalten hat. Seine Aussagen in Barcelona knüpfen an einen ähnlichen Vortrag an, den er auf der TED-Konferenz 2011 ("Technology, Entertainment, Design") in Long Beach (Kalifornien/USA) gehalten hat.
Ausgangspunkt der Analyse von Bill Ford in Barcelona ist die Prognose, dass sich der weltweite Fahrzeugbestand bis zur Mitte des Jahrhunderts von einer auf vier Milliarden vervierfachen wird. Um die hieraus resultierenden Verkehrsprobleme zum Beispiel durch überfüllte Straßen zu vermeiden, hält Bill Ford ein globales Mobilitäts-Netzwerk für eine der wesentlichen Lösungsansätze. Dieses ermöglicht die Kommunikation zwischen einzelnen Fahrzeugen, der Verkehrs-Infrastruktur und, via Smartphone-Technologie, den Menschen – zugunsten einer effizienteren Koordination der Verkehrsströme.
"Wenn wir nichts unternehmen, droht uns eines Tages der globale Verkehrsinfarkt – ein endloser Stau, in dem wir Zeit, Energie und Ressourcen sinnlos verschwenden und der auch die Wirtschaftsleistung sowie unser Gesundheitswesen belasten wird", erklärte Bill Ford und griff in seiner Rede damit der "Blaupause für Mobilität" ("Blueprint for Mobility") der Ford Motor Company voraus. "Wir benötigen eine enge Kooperation zwischen der Automobilindustrie und der Telekommunikations-Branche, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Auf der einen Seite müssen wir völlig neue Technologien entwickeln und andererseits innovative Wege einschlagen, um mit einer frischen Sicht auf die modernen Anforderungen der Welt die richtigen Antworten zu finden."
Bill Ford weiter: "Kein Unternehmen und kein Industriezweig alleine ist in der Lage, die Antwort auf die Mobilitätsanforderungen der Zukunft zu liefern. Die Geschwindigkeit, mit der neue Technologien den Markt erobern, wird davon abhängen, wie schnell die Kunden die Innovationen akzeptieren. Den Telekommunikations-Anbietern kommt dabei eine entscheidende Rolle zu: Sie müssen mit uns interdisziplinäre Systeme für Verkehrssysteme entwickeln, bei denen die einzelnen Fahrzeuge nicht nur intelligent miteinander kommunizieren, sondern auch mit der sie umgebenden Verkehrsinfrastruktur. Für uns als Automobilhersteller bedeutet dies: In Zukunft sollten wir jedes einzelne Automobil auf der Straße wie ein rollendes Smartphone, einen Laptop oder ein Tablett-PC betrachten – also als ein etwas groß geratenes Teil eines riesigen Netzwerks!"
Vor dem Leitvortrag von Bill Ford hat die Ford Motor Company den Besuchern des Mobile World Congress "AppLink" vorgestellt. Diese hochmoderne Funktion ermöglicht es künftig den Fahrern moderner Modelle von Ford, die Apps ihrer Smartphones über das innovative On-Board-Kommunikationssystem SYNC während der Fahrt via Sprachsteuerung zu bedienen. Entsprechend der Kooperationen, die Bill Ford in seiner Rede auf dem Mobile Word Congress angeregt hat, sucht das Unternehmen derzeit die Zusammenarbeit mit innovativen App-Entwicklern weltweit, um seinen Kunden optimalen Bedienkomfort durch die neue AppLink-Funktion zu bieten.
"Blaupause für Mobilität" von Ford als Antwort auf neue Mobilitäts-Anforderungen
Mit dem Strategiekonzept "Blueprint for Mobility" hat sich die Ford Motor Company der Suche nach Lösungen für die Verkehrsprobleme von morgen gestellt, die sich bereits heute in aufstrebenden Märkten und Regionen dieser Welt abzeichnen. Beispiel Sao Paulo: In der brasilianischen Millionen-Metropole erreichen Staus im täglichen Berufsverkehr oft eine Länge von 160 Kilometern und mehr, der Weg zur Arbeit kostet viele Menschen zwei bis drei Stunden. Dennoch legt der landesweite Automobilmarkt alljährlich um gut 7,5 Prozent zu. Beispiel China: In der Volksrepublik ging 2010 ein Verkehrsstau in die Geschichte ein, der geschlagene elf Tage dauerte. Diese Probleme beschränken sich nicht auf Schwellenländer. Beispiel Großbritannien: Hochrechnungen beziffern den Verlust, den Verkehrsstaus der Wirtschaft schon bald bescheren, auf gut 26 Milliarden Euro jährlich. In Deutschland sind rund 1.000 Lkw notwendig, um den täglichen Konsumbedarf einer 300.000-Einwohner-Stadt zu stillen.
In seiner Rede ging Bill Ford auch auf die Chancen und Anforderungen ein, die expandierende Kommunikations-Netzwerke sowie die weltweit wachsende Nachfrage nach individueller Mobilität und der stetig zunehmende Warenverkehr an uns stellen. Seine Antwort hierauf ist eine Vision, die eine enge Vernetzung zwischen Verkehrs- und Kommunikationssystemen beschreibt.
Ebenso wie die "Blaupause zur Nachhaltigkeit" ("Blueprint for Sustainability") den Weg der Ford Motor Company hin zu einer noch umweltgerechteren Zukunft in kurz-, mittel- und langfristigen Etappen aufschlüsselt, so setzt auch die "Blaupause für Mobilität" einen Denkprozess innerhalb des Unternehmens in Gang, wie die Zukunft des Individual- und Logistikverkehrs im Jahr 2025 und darüber hinaus aussehen könnte – und welche Technologien, Geschäftsmodelle und Partnerschaften vonnöten sind, um entsprechende Antworten auf diese Herausforderungen zu liefern. Beispiele:

Kurzfristige Perspektive (fünf bis sieben Jahre): Die Ford Motor Company bildet die Speerspitze bei der Entwicklung intuitiv steuerbarer On-Board-Kommunikations- und Bediensysteme, die den Fahrer pro-aktiv vor Verkehrsstaus und Unfällen warnen. Innovative Entwicklungen wie zum Beispiel fahrzeugübergreifende Warnsysteme, wie sie derzeit das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Ford in Aachen vorantreibt, gewinnen ebenso an Bedeutung wie die flächendeckende Einführung intelligenter Verkehrsleitsysteme. Die flächendeckende Einführung noch effizienter vernetzter, sicherer und wirkungsvoller funktionierender Assistenzsysteme etwa für Einparkmanöver oder für den langsam fließenden Stadtverkehr müssen vorangetrieben werden – aufbauend auf bereits existierenden Funktionen von Ford wie Einpark-Assistent, Geschwindigkeits-Regelanlage oder Active City Stop-System. Gezielter Ausbau fortschrittlicher Miet- und Car Sharing-Modelle, so wie Ford dies bereits durch die Kooperation mit Zipcar praktiziert, dem weltweit größten Anbieter von Car Sharing- und Service-Diensten. Mittelfristige Perspektive (2017 bis 2025) Die Einführung von semi-autonomen Fahrzeug-Technologien inklusive vom Fahrer aktivierbaren "Auto Pilot"-Funktionen sowie die Möglichkeit, bei hohem Verkehrsaufkommen einzelne Fahrzeuge zu Kolonnen und Konvois zusammenzuschließen. Eine deutlich größere Interaktion zwischen den einzelnen Automobilen durch den Einsatz nochmals leistungsstärkerer Elektronik und Sensorik. Dies führt zu einer markanten Senkung von Unfällen insbesondere in Kreuzungsbereichen und ermöglicht semi-autonomes Fahren auf Schnellstraßen inklusive Auf- und Ausfahren sowie Spurwechsel. Die Vehicle-to-Cloud- und Vehicle-to-Infrastructure-Kommunikation erlaubt eine sinnvoll vernetzte Mobilität mit höherer Zeit- und Energie-Effizienz. Das Auto der Zukunft schlägt bei drohenden Stausituationen auch alternative Verkehrsmittel vor oder reserviert Parkraum am Fahrtziel. Die Entstehung eines integrierten Mobilitäts-Netzwerks, bei dem sich alle Fahrzeuge in eine zentrale Datenbank einloggen. Neue Fahrzeug-Modelle mit einem, zwei oder drei Sitzplätzen für eine effizientere Ausnutzung der innerstädtischen Verkehrsfläche. "Das Auto entwickelt sich immer stärker zu einer mobilen Kommunikations-Plattform und bietet aus diesem Grunde für die Telekommunikations-Industrie gewaltige Chancen", erläuterte Bill Ford. "Die Autos werden künftig selbstständig immer mehr Daten sammeln, die den Fahrer helfen werden, Staus zu vermeiden und Unfälle zu verhindern. Ich bin mir sicher, dass viele dieser Möglichkeiten schon in absehbarer Zeit unseren Alltag einfacher und sicherer machen, denn sie werden bereits heute entwickelt und in manchen Fällen auch schon getestet."

Langfristige Perspektive (über das Jahr 2025 hinaus) Die Mobilitäts-Landschaft verändert ihr Gesicht radikal. Fußgänger, Radfahrer, private und gewerbliche Autonutzer ergänzen sich in einem gemeinsamen Netzwerk zugunsten einer optimierten Mobilität. Dies spart Zeit, schont Ressourcen, senkt Emissionen und erhöht die Sicherheit. Intelligente Automobile können im "Auto Pilot"-Modus völlig autonom zum Ziel zu fahren. Haben sie ihre Passagiere dort abgesetzt, suchen die Fahrzeuge eigenständig einen Parkplatz und kehren selbstständig zum Fahrer zurück, sobald sie wieder gebraucht werden. Entwicklung eines vollumfänglichen Mobilitäts-Netzwerks, das über den privaten Besitz eines Fahrzeugs hinaus die Nutzung aller zur Verfügung stehenden Verkehrsträger clever miteinander kombiniert. Es schafft die Grundlage für völlig neue Geschäftsmodelle, die die Mobilität des Einzelnen deutlich verbessern. # # #

Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Genk/Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge in Deutschland und Belgien produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.


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Der Name Ford steht für Mobilität, Innovation und richtungweisendes Design. Und unsere 30.000 Mitarbeiter/-innen aus 57 Nationen sorgen dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Sie entwickeln ebenso zeitgemäße wie zuverlässige Autos, die reines Fahrvergnügen bereiten. Kein Zufall also, dass unsere Erfolgsmodelle Fahrer/-innen und Fachpresse gleichermaßen begeistern.

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