Aigner eröffnet 'Zukunftsforum Ländliche Entwicklung'
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 26.01.2011
Pressemitteilung vom: 26.01.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Aigner eröffnet "Zukunftsforum Ländliche Entwicklung" "Die Region als Marke noch besser verkaufen" Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin das vierte Zukunftsforum Ländliche ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 26.01.2011] Aigner eröffnet "Zukunftsforum Ländliche Entwicklung"
"Die Region als Marke noch besser verkaufen"
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin das vierte Zukunftsforum Ländliche Entwicklung "ZukunftLand - Wertschöpfung und Perspektiven nach 2013" eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen.
"Wir wollen künftig die Region als Marke noch besser verkaufen. So liegt in regionalen Produkten und regionalen Leistungen noch viel Potenzial, das wir heben wollen", sagte Aigner zum Auftakt des Zukunftsforums. Lebendige ländliche Räume seien untrennbar mit der Erschließung solcher Wertschöpfungspotenziale verbunden.
Um möglichst viel Wertschöpfung in der Region zu halten, seien die Vermarktung regionaler Produkte und der Ausbau von Wertschöpfungsketten wichtige Faktoren. "Regionale Qualitätsprodukte halten die Wertschöpfung in der Region und erzielen auf dem Markt oft einen höheren Preis. Ich setze mich für klare Spielregeln ein, um diese Produkte für den Verbraucher erkennbarer zu machen", sagte Aigner. Sie werde eine Regionalkennzeichnung auf den Weg bringen, die den Verbrauchern mehr Transparenz über die Herkunft der Produkte gewährleiste. Auch auf europäischer Ebene werde in diese Richtung gedacht, aus Brüssel habe sie bereits positive Signale erhalten, sagte Aigner.
"Leistungsfähige Unternehmen vor allem in mittelständischen Strukturen und gesunde landwirtschaftliche Betriebe sind wichtig für die Stabilität ländlicher Räume." Vor diesem Hintergrund sei auch die bevorstehende Entscheidung über die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2013 für die Zukunft der ländlichen Räume von großer Bedeutung.
Das zweitägige Zukunftsforum ist eine der wichtigsten Diskussionsplattformen für aktuelle Fragen der ländlichen Entwicklung in Deutschland und hat sich mittlerweile zu einem festen Treffpunkt im Rahmen der Grünen Woche entwickelt. Bei 18 hochkarätig besetzten Begleitveranstaltungen werden in diesem Jahr kreative Ideen für die Wertschöpfung in ländlichen Regionen in Deutschland diskutiert, darunter die ärztliche Versorgung, die Zukunft der erneuerbaren Energien, regionale Gütesiegel und viele weitere Themen. Mit fast 700 Anmeldungen hat sich die Teilnehmerzahl verglichen mit dem vergangenen Jahr noch einmal deutlich erhöht, darunter Verbandsvertreter, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Wissenschaftler und landwirtschaftliche Unternehmer.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
"Die Region als Marke noch besser verkaufen"
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin das vierte Zukunftsforum Ländliche Entwicklung "ZukunftLand - Wertschöpfung und Perspektiven nach 2013" eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen.
"Wir wollen künftig die Region als Marke noch besser verkaufen. So liegt in regionalen Produkten und regionalen Leistungen noch viel Potenzial, das wir heben wollen", sagte Aigner zum Auftakt des Zukunftsforums. Lebendige ländliche Räume seien untrennbar mit der Erschließung solcher Wertschöpfungspotenziale verbunden.
Um möglichst viel Wertschöpfung in der Region zu halten, seien die Vermarktung regionaler Produkte und der Ausbau von Wertschöpfungsketten wichtige Faktoren. "Regionale Qualitätsprodukte halten die Wertschöpfung in der Region und erzielen auf dem Markt oft einen höheren Preis. Ich setze mich für klare Spielregeln ein, um diese Produkte für den Verbraucher erkennbarer zu machen", sagte Aigner. Sie werde eine Regionalkennzeichnung auf den Weg bringen, die den Verbrauchern mehr Transparenz über die Herkunft der Produkte gewährleiste. Auch auf europäischer Ebene werde in diese Richtung gedacht, aus Brüssel habe sie bereits positive Signale erhalten, sagte Aigner.
"Leistungsfähige Unternehmen vor allem in mittelständischen Strukturen und gesunde landwirtschaftliche Betriebe sind wichtig für die Stabilität ländlicher Räume." Vor diesem Hintergrund sei auch die bevorstehende Entscheidung über die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2013 für die Zukunft der ländlichen Räume von großer Bedeutung.
Das zweitägige Zukunftsforum ist eine der wichtigsten Diskussionsplattformen für aktuelle Fragen der ländlichen Entwicklung in Deutschland und hat sich mittlerweile zu einem festen Treffpunkt im Rahmen der Grünen Woche entwickelt. Bei 18 hochkarätig besetzten Begleitveranstaltungen werden in diesem Jahr kreative Ideen für die Wertschöpfung in ländlichen Regionen in Deutschland diskutiert, darunter die ärztliche Versorgung, die Zukunft der erneuerbaren Energien, regionale Gütesiegel und viele weitere Themen. Mit fast 700 Anmeldungen hat sich die Teilnehmerzahl verglichen mit dem vergangenen Jahr noch einmal deutlich erhöht, darunter Verbandsvertreter, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Wissenschaftler und landwirtschaftliche Unternehmer.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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