Bundesministerin Aigner besucht Israel und Zypern
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 09.02.2012
Pressemitteilung vom: 09.02.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bundesministerin Ilse Aigner wird vom 12. bis zum 14. Februar 2012 zu offiziellen Besuchen nach Israel und in die Republik Zypern reisen. Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche mit der israelischen Landwirtschaftsministerin Orit Noked über ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 09.02.2012] Bundesministerin Aigner besucht Israel und Zypern
Bundesministerin Ilse Aigner wird vom 12. bis zum 14. Februar 2012 zu offiziellen Besuchen nach Israel und in die Republik Zypern reisen.
Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche mit der israelischen Landwirtschaftsministerin Orit Noked über die bilaterale Zusammenarbeit und mit dem zyprischen Landwirtschaftsminister Sofoclis Aletraris über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union.
Am 12. Februar wird Bundesministerin Aigner in Tel Aviv eintreffen. Zum Auftakt ihres Besuches wird Aigner am 13. Februar in der Gedenkstätte Yad Vashem im Gedenken an die Opfer des Holocaust einen Kranz niederlegen.
Gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Orit Noked wird die Ministerin die nächsten konkreten Schritte der bilateralen Kooperation im Landwirtschaftssektor beraten. "Israel ist ein herausragender Partner in der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in der Welt. Israel hat bewiesen, dass auch unter schwierigen natürlichen Bedingungen eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion möglich ist. Dies ist beispielgebend für viele andere Staaten der Welt", so Aigner. Israel habe den Wandel von einem ehemals landwirtschaftlich geprägten Land zu einer Hightech-Industrienation erfolgreich gestaltet. Die Entwicklung einer modernen Landwirtschaft war in trockenen Gebieten mit knappen Wasser- und Bodenressourcen nur möglich mit Pioniergeist und unter Nutzung von Forschung und Innovation insbesondere beim Einsatz der künstlichen Bewässerung und nachhaltiger Produktionsverfahren. Ministerin Aigner wird daher Israel einladen, seine Erfahrungen im Bereich der künstlichen Bewässerung in das deutsch-äthiopische Kooperationsprojekt einzubringen, das vom BMELV 2011 in und mit Äthiopien gestartet worden war. Aigner wird auch das Volcani-Center, das Zentrum der israelischen Agrarforschung, besuchen, mit dem bereits eine enge deutsch-israelische Forschungskooperation im Bereich der Tiergesundheit besteht.
Am 14. Februar wird Bundesministerin Aigner in die Republik Zypern weiterreisen, um sich mit ihrem Amtskollegen Sofoclis Aletraris über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der Europäischen Union und die Schwerpunkte der in der zweiten Jahreshälfte 2012 anstehende zypriotische EU-Ratspräsidentschaft auszutauschen. "Ich freue mich auf die Begegnung mit meinem Amtskollegen und den offenen Meinungsaustausch über aktuelle agrarpolitische Fragen gerade jetzt im Vorfeld der Ratspräsidentschaft. Es ist wichtig, dass wir die Situation der anderen Mitgliedstaaten in Europa kennen und verstehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Positionen definieren und dann gemeinsam für ein Konzept der künftigen Agrarpolitik arbeiten. Am Ende brauchen wir für die künftige europäische Landwirtschaftspolitik einen Kompromiss, der für alle tragbar ist", sagte Aigner. "Gute Beziehungen und der Dialog mit unseren europäischen Partnerländern sind mir wichtig, denn sie bilden die Voraussetzung, um die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union zukunftsfähig gestalten zu können. Die Erfahrung zeigt, dass gegenseitiges Verständnis und der offene und freundschaftliche Meinungsaustausch oft der halbe Weg zur Einigung sind", so Aigner. Die Ministerin wies darauf hin, dass die Europäische Union in den kommenden Jahren vor wichtigen Weichenstellungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik stehe. Der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft werde dabei eine wichtige Rolle zukommen. Die europäischen Landwirte müssten sich stärker als in der Vergangenheit am Markt orientieren. Sie sollen nachhaltig wirtschaften, ihre Wettbewerbsfähigkeit soll weiter gesteigert werden. Dennoch müsse auch in Zukunft über Direktzahlungen das Einkommen der Landwirte stabilisiert werden, um beispielsweise Marktrisiken abzufedern.
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E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bundesministerin Ilse Aigner wird vom 12. bis zum 14. Februar 2012 zu offiziellen Besuchen nach Israel und in die Republik Zypern reisen.
Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche mit der israelischen Landwirtschaftsministerin Orit Noked über die bilaterale Zusammenarbeit und mit dem zyprischen Landwirtschaftsminister Sofoclis Aletraris über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union.
Am 12. Februar wird Bundesministerin Aigner in Tel Aviv eintreffen. Zum Auftakt ihres Besuches wird Aigner am 13. Februar in der Gedenkstätte Yad Vashem im Gedenken an die Opfer des Holocaust einen Kranz niederlegen.
Gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Orit Noked wird die Ministerin die nächsten konkreten Schritte der bilateralen Kooperation im Landwirtschaftssektor beraten. "Israel ist ein herausragender Partner in der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in der Welt. Israel hat bewiesen, dass auch unter schwierigen natürlichen Bedingungen eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion möglich ist. Dies ist beispielgebend für viele andere Staaten der Welt", so Aigner. Israel habe den Wandel von einem ehemals landwirtschaftlich geprägten Land zu einer Hightech-Industrienation erfolgreich gestaltet. Die Entwicklung einer modernen Landwirtschaft war in trockenen Gebieten mit knappen Wasser- und Bodenressourcen nur möglich mit Pioniergeist und unter Nutzung von Forschung und Innovation insbesondere beim Einsatz der künstlichen Bewässerung und nachhaltiger Produktionsverfahren. Ministerin Aigner wird daher Israel einladen, seine Erfahrungen im Bereich der künstlichen Bewässerung in das deutsch-äthiopische Kooperationsprojekt einzubringen, das vom BMELV 2011 in und mit Äthiopien gestartet worden war. Aigner wird auch das Volcani-Center, das Zentrum der israelischen Agrarforschung, besuchen, mit dem bereits eine enge deutsch-israelische Forschungskooperation im Bereich der Tiergesundheit besteht.
Am 14. Februar wird Bundesministerin Aigner in die Republik Zypern weiterreisen, um sich mit ihrem Amtskollegen Sofoclis Aletraris über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der Europäischen Union und die Schwerpunkte der in der zweiten Jahreshälfte 2012 anstehende zypriotische EU-Ratspräsidentschaft auszutauschen. "Ich freue mich auf die Begegnung mit meinem Amtskollegen und den offenen Meinungsaustausch über aktuelle agrarpolitische Fragen gerade jetzt im Vorfeld der Ratspräsidentschaft. Es ist wichtig, dass wir die Situation der anderen Mitgliedstaaten in Europa kennen und verstehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Positionen definieren und dann gemeinsam für ein Konzept der künftigen Agrarpolitik arbeiten. Am Ende brauchen wir für die künftige europäische Landwirtschaftspolitik einen Kompromiss, der für alle tragbar ist", sagte Aigner. "Gute Beziehungen und der Dialog mit unseren europäischen Partnerländern sind mir wichtig, denn sie bilden die Voraussetzung, um die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union zukunftsfähig gestalten zu können. Die Erfahrung zeigt, dass gegenseitiges Verständnis und der offene und freundschaftliche Meinungsaustausch oft der halbe Weg zur Einigung sind", so Aigner. Die Ministerin wies darauf hin, dass die Europäische Union in den kommenden Jahren vor wichtigen Weichenstellungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik stehe. Der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft werde dabei eine wichtige Rolle zukommen. Die europäischen Landwirte müssten sich stärker als in der Vergangenheit am Markt orientieren. Sie sollen nachhaltig wirtschaften, ihre Wettbewerbsfähigkeit soll weiter gesteigert werden. Dennoch müsse auch in Zukunft über Direktzahlungen das Einkommen der Landwirte stabilisiert werden, um beispielsweise Marktrisiken abzufedern.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
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