Bleser: Ernährung mit innovativer Landwirtschaft sichern und gleichzeitig die Potenziale der Biomasse nutzen
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 30.01.2012
Pressemitteilung vom: 30.01.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Vor über 300 Vertretern aus Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft aus der Region Südhessen hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, anlässlich der ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 30.01.2012] Bleser: Ernährung mit innovativer Landwirtschaft sichern und gleichzeitig die Potenziale der Biomasse nutzen
Vor über 300 Vertretern aus Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft aus der Region Südhessen hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, anlässlich der "Landwirtschaftlichen Woche 2012" die Schlüsselrolle des Agrarsektors im Kampf gegen den Hunger und bei der dezentralen und klimafreundlichen Energieversorgung hervorgehoben.
"Der ländliche Raum kann mit einer innovativen und nachhaltigen Landwirtschaft einen unverzichtbaren Beitrag zur Ernährungssicherung und zur Erzeugung von Energiebiomasse leisten. Die Erzeugung von Grundnahrungsmitteln ist und bleibt aber die wichtigste Aufgabe unserer Landwirtschaft. Hierzu schafft die Politik Rahmenbedingungen, die zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklung führen", sagte Bleser am Montag in Gernsheim.
Der Parlamentarische Staatssekretär stellte zudem klar, dass die heimische Landwirtschaft das Hungerproblem der Welt zwar nicht lösen, aber eine Vorbildwirkung auch für Entwicklungsländer entfalten könne. Vorhandene Potenziale der landwirtschaftlichen Produktion müssten nachhaltig und effizient genutzt werden. Auch die Erzeugung klimafreundlicher Energie gelte als wichtige Zukunftsaufgabe, bei der nachhaltig produzierte Biomasse eine verlässliche und bedeutende Rolle spielen werde. In Deutschland würden mit rund zwei Millionen Hektar derzeit etwa zwölf Prozent der gesamten Agrarfläche für den Anbau nachwachsender Rohstoffe genutzt. "Wir stehen bei der Sicherung der Welternährung vor gewaltigen Herausforderungen und müssen zugleich einen wachsenden Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen decken. Eine reine Stilllegung von Flächen, wie von der EU-Kommission gefordert, macht da keinen Sinn", stellte Bleser klar. Weiteren Änderungen am erst kürzlich in Kraft getretenen EEG bezüglich der Förderung kleinerer landwirtschaftlicher Biogasanlagen erteilte der Staatssekretär ebenfalls eine Absage.
Die "Landwirtschaftliche Woche Südhessen" ist eine viertägige Vortragsveranstaltung des Regionalverbandes Starkenburg im hessischen Bauernverband. Hierbei werden vor allem aktuelle Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die landwirtschaftliche Praxis diskutiert.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Vor über 300 Vertretern aus Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft aus der Region Südhessen hat der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, anlässlich der "Landwirtschaftlichen Woche 2012" die Schlüsselrolle des Agrarsektors im Kampf gegen den Hunger und bei der dezentralen und klimafreundlichen Energieversorgung hervorgehoben.
"Der ländliche Raum kann mit einer innovativen und nachhaltigen Landwirtschaft einen unverzichtbaren Beitrag zur Ernährungssicherung und zur Erzeugung von Energiebiomasse leisten. Die Erzeugung von Grundnahrungsmitteln ist und bleibt aber die wichtigste Aufgabe unserer Landwirtschaft. Hierzu schafft die Politik Rahmenbedingungen, die zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklung führen", sagte Bleser am Montag in Gernsheim.
Der Parlamentarische Staatssekretär stellte zudem klar, dass die heimische Landwirtschaft das Hungerproblem der Welt zwar nicht lösen, aber eine Vorbildwirkung auch für Entwicklungsländer entfalten könne. Vorhandene Potenziale der landwirtschaftlichen Produktion müssten nachhaltig und effizient genutzt werden. Auch die Erzeugung klimafreundlicher Energie gelte als wichtige Zukunftsaufgabe, bei der nachhaltig produzierte Biomasse eine verlässliche und bedeutende Rolle spielen werde. In Deutschland würden mit rund zwei Millionen Hektar derzeit etwa zwölf Prozent der gesamten Agrarfläche für den Anbau nachwachsender Rohstoffe genutzt. "Wir stehen bei der Sicherung der Welternährung vor gewaltigen Herausforderungen und müssen zugleich einen wachsenden Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen decken. Eine reine Stilllegung von Flächen, wie von der EU-Kommission gefordert, macht da keinen Sinn", stellte Bleser klar. Weiteren Änderungen am erst kürzlich in Kraft getretenen EEG bezüglich der Förderung kleinerer landwirtschaftlicher Biogasanlagen erteilte der Staatssekretär ebenfalls eine Absage.
Die "Landwirtschaftliche Woche Südhessen" ist eine viertägige Vortragsveranstaltung des Regionalverbandes Starkenburg im hessischen Bauernverband. Hierbei werden vor allem aktuelle Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die landwirtschaftliche Praxis diskutiert.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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