'Tag der Regionen' auf der Grünen Woche: Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner zeichnet regionale Initiativen aus

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 27.01.2012
Pressemitteilung vom: 27.01.2012 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Die Sieger kommen aus Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Freitag die Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs zum "Tag der Regionen" ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 27.01.2012] "Tag der Regionen" auf der Grünen Woche: Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner zeichnet regionale Initiativen aus


Die Sieger kommen aus Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Freitag die Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs zum "Tag der Regionen" ausgezeichnet.

Unter dem Motto "Wer weiter denkt, kauft näher ein" hatten zahlreiche Bewerber im vergangenen Jahr ihre Vorschläge eingebracht. "Den Wettbewerbern ist es hervorragend gelungen, den Regionalgedanken umzusetzen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich sehe, was die Menschen in unseren ländlichen Regionen alles erreichen, wenn sie sich vernetzen, um ihre Heimat noch attraktiver zu machen", sagte Aigner bei der Preisverleihung.

So ging der erste Preis mit einem Preisgeld von 1.500 Euro an die Akteure des Mittelstraßenfestes in Osterwieck (Sachsen-Anhalt). Die Stadt mit ihrem einzigartigen Fachwerkensemble ist vom Bevölkerungsrückgang betroffen und hat mit innerstädtischem Leerstand zu kämpfen. Am "Tag der Regionen" hatten über 40 Vereine, Firmen und viele engagierte Menschen den Ort mit zahlreichen Aktionen im Ortskern belebt. Dabei wurde eine alte Einkaufsstraße mit einem Markt und Künstlern zu neuem Leben erweckt.

Den zweiten Platz belegte die Vereinsgemeinschaft Oedelsheim (Hessen). Dort wurde die Leistungsstärke der Region mit einem Kulturprogramm und Aktionsständen von Handwerkern, Anbietern regionaler Lebensmittel und vielen anderen Dienstleistern aus der Region demonstriert. Diese Gemeinde erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro.

Den dritten Preis teilen sich die Gemeinde Hohe Börde (Sachsen-Anhalt) und die MKH Agrar-Produkte-GmbH Wittichenau (Sachsen). In der Gemeinde Hohe Börde wurde mit 23 Veranstaltungen in 15 unterschiedlichen Ortsteilen eine ganze Region zu neuem Leben erweckt. Die MKH Agrar-Produkte-GmbH veranstaltete einen Erntedankmarkt zum Krabat-Fest 2011 - eine auch über die Region heraus bekannte Sagengestalt der Lausitz. Jeweils 500 Euro gingen an die beiden Preisträger. "So viel kreativer Einsatz verdient Anerkennung. Das bürgerschaftliche Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft und auch unsere Regionen zusammenhält", sagte Aigner.

Der "Tag der Regionen" wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der BMELV-Sonderschau auf der Internationalen Grünen Woche 2012 statt. Der Wettbewerb wird vom Aktionsbündnis Tag der Regionen in Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung durchgeführt. Prämiert werden Veranstaltungen, die starken regionalen Bezug und sehr gute Vernetzungsansätze haben.

Auch in diesem Jahr können sich aktive Bürgerinnen und Bürger einbringen. 2012 steht der Tag der Regionen unter dem Motto "Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial".

Die Aktion läuft vom 21. September bis zum 7. Oktober 2012. Wer Interesse hat, kann sich demnächst auf der Webseite www.tag-der-regionen.de anmelden.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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