Minister Voigtsberger: 'Rohstoffversorgung für Unternehmen muss gesichert sein'

  • Pressemitteilung der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW), 24.01.2012
Pressemitteilung vom: 24.01.2012 von der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) aus Düsseldorf

Kurzfassung: Düsseldorf. Die Landesregierung will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass auch angesichts angespannter Märkte die Versorgung der Unternehmen mit Rohstoffen sichergestellt wird. Das sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsbergeram Montag ...

[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) - 24.01.2012] Minister Voigtsberger: "Rohstoffversorgung für Unternehmen muss gesichert sein"


Düsseldorf. Die Landesregierung will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass auch angesichts angespannter Märkte die Versorgung der Unternehmen mit Rohstoffen sichergestellt wird. Das sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsbergeram Montag (23. Januar) bei einem gemeinsamen Workshop des Wirtschaftsministeriums mit der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW. "Das Thema Rohstoffsicherung ist für die Wirtschaft zentral. Die Landesregierung will die Unternehmen darin unterstützen, hier Versorgungssicherheit zu schaffen. Wir wollen einen abgestimmten Dialog, insbesondere auch mit den anderen Bundesländern", betonte Voigtsberger.

Erster Schritt dazu sei die Gründung eines Bund-Länder-Ausschusses Rohstoffsicherung, den NRW vorantreiben wolle. Voigtsberger kündigte an, eine Basisanalyse zu beauftragen, die detailliert Auskunft gibt über die Rohstoffströme in Nordrhein-Westfalen und die möglichen Engpässe bei Versorgung und Einsatz kritischer Rohstoffe. Die Ergebnisse sollen auf einem NRW-Rohstoffgipfel in der zweiten Jahreshälfte 2012 vorgestellt werden.

Hans Jürgen Kerkhoff, Vizepräsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V., forderte die Politik auf, gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle zu schaffen: "Für die Unternehmen im Industrieland Nordrhein-Westfalen ist ein freier und fairer Zugang zu Rohstoffen unverzichtbar. Dafür benötigen sie einen geeigneten gesetzlichen Ordnungsrahmen von der Wirtschafts- bis zur Außenhandelspolitik. Hierfür bieten die aktuellen Initiativen der Landesregierung gute Anknüpfungspunkte."

Ulrich Grillo, Vorsitzender des Ausschusses für Rohstoffpolitik des Bundesverbands der deutschen Industrie, betonte: "NRW ist ein starkes Industrieland. Damit das so bleibt, widmen wir uns als Unternehmen dem Thema Versorgungssicherheit mit Rohstoffen und Energie. Die Rohstoffsicherung ist in erster Linie eine unternehmerische Aufgabe. Sie stellt außerdem eine Querschnittsaufgabe für die Politik dar. Dazu sind die vorhandenen Instrumente in der Außen- und Europapolitik, der Außenwirtschafts- und Wettbewerbspolitik und nicht zuletzt der Entwicklungspolitik auszuschöpfen. Die Koordinierung der Instrumente durch Bund und Länder ist eine geeignete Grundlage, um kluge und gute Rahmenbedingungen zu schaffen."


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Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) Nordrhein-Westfalen hat die Aufgabe, das Wirtschaftswachstum im Land zu stärken, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Rahmenbedingungen für zukunftssichere neue Arbeitsplätze zu verbessern.
Dabei richtet es den Blick stärker auf den Mittelstand und auf Existenzgründerinnen und -gründer. Denn gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Job-Motoren, die notwendig sind, damit sich auf dem Arbeitsmarkt endlich etwas zum Besseren bewegt. Für Existenzgründerinnen und -gründer sollen die Hilfsangebote verbessert sowie Hemmnisse für Kreativität und Innovationsbereitschaft beseitigt werden. Dabei setzt das Wirtschaftsministerium auf den Wettbewerb der Regionen im Lande. Regionen, die sich mit zukunftsträchtigen Projekten mit hohem Wachstumspotential um Fördermittel bewerben, werden wir vorrangig fördern. Die Energiepolitik des Ministeriums orientiert sich an den Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit .

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