Kristina Schröder: 'Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Schlüssel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels'

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 21.01.2011
Pressemitteilung vom: 21.01.2011 von der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Berlin

Kurzfassung: Bundesagentur für Arbeit warnt vor Rückgang der Erwerbspersonen und drohendem Fachkräftemangel Die Bundesagentur für Arbeit prognostiziert in der aktuellen Studie "Perspektive 2025 - Fachkräfte für Deutschland" bis zum Jahr 2025 einen ...

[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - 21.01.2011] Kristina Schröder: "Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Schlüssel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels"


Bundesagentur für Arbeit warnt vor Rückgang der Erwerbspersonen und drohendem Fachkräftemangel

Die Bundesagentur für Arbeit prognostiziert in der aktuellen Studie "Perspektive 2025 - Fachkräfte für Deutschland" bis zum Jahr 2025 einen Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials um rund 6,5 Millionen Personen und damit einen verstärkten Fachkräftemangel.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, erklärt dazu: "In der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt der Schlüssel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Diese Erkenntnis der Bundesagentur bestätigt unsere Politik. Allein 1,2 Millionen Frauen, viele von ihnen gut ausgebildet, könnten kurzfristig auf den Arbeitsmarkt zurückkehren - vorausgesetzt, sie finden eine ausreichende Kinderbetreuung. Der bedarfsgerechte Ausbau der Kindertagesbetreuung bis 2013 ist deshalb der richtige Weg".

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat das Bundesfamilienministerium eine Reihe von Initiativen gestartet:

* Mit der Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten" wenden wir uns gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden an die Unternehmen.
* Mit dem Schwerpunkt "Vereinbarkeit für Eltern von Schulkindern" widmen sich in diesem Jahr die Lokalen Bündnisse für Familien den guten Lösungen vor Ort. Sie erreichen 55 Millionen Menschen. Auch die jungen Schulkinder stellen Eltern vor Vereinbarkeitsprobleme.
* Mit dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung schaffen wir Vereinbarkeit für die Eltern und frühe Förderung für die kleinen Kinder.


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Über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ):
Um den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung eine nachhaltige Familienpolitik zu ihrem Markenzeichen gemacht: Ein neuartiger Mix aus Ausbau der Infrastruktur, familienfreundlicher Unternehmenskultur und neu zentrierten monetären Leistungen schafft wirtschaftliche, aber auch zeitliche Spielräume für die Familien und erhöht damit die Lebensqualität für Eltern und Kinder.
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.

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