Ein süßes Geheimnis ist entschlüsselt

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 17.01.2012
Pressemitteilung vom: 17.01.2012 von der Firma Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Berlin

Kurzfassung: BMBF ermöglicht die Identifizierung der Genomsequenz der Zuckerrübe / Ministerium mit Stand zur Bioökonomie auf der Grünen Woche vertreten Erfolg für die Forscher des Zentrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld und des ...

[Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - 17.01.2012] Ein süßes Geheimnis ist entschlüsselt


BMBF ermöglicht die Identifizierung der Genomsequenz der Zuckerrübe / Ministerium mit Stand zur Bioökonomie auf der Grünen Woche vertreten

Erfolg für die Forscher des Zentrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, Berlin: Sie haben es geschafft, die Genomsequenz der Zuckerrübe zu entschlüsseln. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind. Unterstützt mit drei Millionen Euro Fördergeldern des Bundesforschungsministeriums wurde auf der Basis modernster Techniken die Genomsequenz ermittelt, die etwa ein Drittel der Größe des menschlichen Genoms entspricht. "Die Entschlüsselung ermöglicht nun eine beschleunigte und zielgerichtete Züchtung leistungsfähiger, robuster und ertragreicher Zuckerrübensorten", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Diese sind im Idealfall krankheitsresistent und unempfindlich gegenüber Umwelt- und Klimaeinflüssen wie Hitze und Trockenheit."
Heutzutage wird etwa ein Drittel des weltweit benötigten Zuckers aus Zuckerrüben gewonnen, wobei Deutschland in der EU zu den Hauptproduzenten gehört. Auch auf der Verbraucherseite ist Deutschland mit führend: Allein durch den Ausbau des biotechnologischen Produktionssektors hat sich der Zuckerbedarf der hiesigen chemisch-technischen Industrie in den letzten 15 Jahren verfünffacht. Der Rohstoff Zuckerrübe erfährt neben seiner klassischen Verwendung als Tierfutter in jüngster Zeit auch zunehmend Beachtung als nachwachsendes Substrat für die Gewinnung erneuerbarer Energien in Form von Bioethanol und Biogas.
Zuckerrüben bilden auch den inhaltlichen Schwerpunkt im Ausstellungsbereich Pflanzenproduktion des "ErlebnisBauernhofes" auf der Internationalen Grünen Woche 2012 in Berlin dar. Ebenfalls in Halle 3.2 wird das BMBF ab dem 20. Januar mit einem eigenen Stand Ergebnisse aus den vom Ministerium geförderten Projekten zur Pflanzenforschung präsentieren. So wird unter anderem das Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin ein neues Bodenbearbeitungsverfahren vorstellen, das die Anpassung an den Klimawandel und die Ertragssicherung im Ökolandbau vereint. Weitere Forscher präsentieren Exemplare einer besonders trockentoleranten Gerstensorte. Und im Mitmachlabor können Besucher DNA aus Bananen isolieren und die Extraktion von Chlorophyll ausprobieren.
Zusätzliche Informationen zum geförderten Verbundprojekt und zu den jüngsten Publikationen erhält man unter http://bvseq.molgen.mpg.de/index.html.


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Die Innovationskraft unseres Landes zu stärken, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und die Qualität der Bildung zu erhöhen, das sind die Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Wir wollen mit innovativen Technologien neue Märkte fördern und Forschung für den Menschen betreiben. Die Menschen in unserem Land sind die wichtigste Zukunftsressource. Es gilt, alle Talente zu fördern und Chancengleichheit zu verwirklichen. Deutschland soll innerhalb von zehn Jahren wieder zu einer der führenden Bildungsnationen werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird seit dem 22. November 2005 von Bundesministerin Dr. Annette Schavan geleitet. Bei ihren Aufgaben unterstützen sie die Parlamentarischen Staatssekretäre Thomas Rachel und Andreas Storm sowie die beamteten Staatssekretäre Michael Thielen und Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer. Das Bundesministerium mit seinen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in neun Abteilungen gegliedert.

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