NRW.BANK fördert klimagerechte und barrierefreie Gebäudesanierung: Zinsverbilligte Darlehen für alle Eigenheimbesitzer

  • Pressemitteilung der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW), 02.01.2012
Pressemitteilung vom: 02.01.2012 von der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) aus Düsseldorf

Kurzfassung: Düsseldorf. Mit dem neuen Förderprogramm NRW.BANK.Gebäudesanierung bietet die NRW.BANK allen Eigenheimbesitzern in Nordrhein-Westfalen zusätzlich zu den bestehenden Angeboten der sozialen Wohnraumförderung zinsverbilligte Darlehen für ...

[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) - 02.01.2012] NRW.BANK fördert klimagerechte und barrierefreie Gebäudesanierung: Zinsverbilligte Darlehen für alle Eigenheimbesitzer


Düsseldorf. Mit dem neuen Förderprogramm NRW.BANK.Gebäudesanierung bietet die NRW.BANK allen Eigenheimbesitzern in Nordrhein-Westfalen zusätzlich zu den bestehenden Angeboten der sozialen Wohnraumförderung zinsverbilligte Darlehen für Gebäudesanierungen an. Gefördert werden Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern und Ressourcen schonen, wie zum Beispiel eine bessere Wärmedämmung, neue Fenster oder Heizungen, die Modernisierung der Sanitäranlagen und der Wasserversorgung oder eine Schadstoffsanierung. Auch der barrierefreie Umbau ist förderfähig, zum Beispiel das Nachrüsten von Aufzügen und Treppenliften.

"Das neue Förderprogramm zur Gebäudesanierung hat die NRW.BANK gemeinsam mit dem Wirtschafts- und dem Umweltministerium entwickelt. Unser Ziel ist es, die Sanierungsquote von derzeit weniger als einem Prozent im Gebäudebestand zu verdoppeln. Dazu brauchen wir auch die finanziellen Anstrengungen von Eigenheimbesitzern, die ihre Häuser sanieren wollen. Das Programm ergänzt ein bereits im vergangenen Jahr vom Land aufgelegtes Sanierungsangebot für Haushalte mit kleinem Einkommen. Das neue Förderangebot der NRW.BANK wendet sich an alle Hausbesitzer, die ihr selbst genutztes Wohneigentum modernisieren wollen, unabhängig vom Einkommen", erklärte Bauminister Harry K. Voigtsberger. 200 Millionen Euro stellt die NRW.BANK für das Programm zur Verfügung.

Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK: "Nachdem die KfW ihr Programm ‚Wohnraum modernisieren’ eingestellt hat, möchten wir allen Hauseigentümern in NRW mit zinsgünstigen Darlehen zur Seite stehen – sowohl für Gebäudesanierungen, als auch für seniorengerechte Umbauten." Die Bank sei dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet, so Binkowska weiter. "Die Förderung des Umweltschutzes ist Kern unseres Auftrags. ‚Entwickeln und Schützen’ ist eines unserer Förderfelder."

Der mögliche Kreditbetrag liegt zwischen 2.500 und 75.000 Euro, die Laufzeit zwischen acht und zwanzig Jahren. Interessierte Eigenheimbesitzer können die Förderung – anders als bei der sozialen Wohnraumförderung – über ihre Hausbank beantragen. Bei der Durchführung der Maßnahmen sind die baulichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung zu beachten (siehe auch www.enev-online.de). Der Zinssatz wird mit der Hausbank vereinbart. Die indikativen Zinssätze sind im Internet abrufbar: www.nrwbank.de.


Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr
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Jürgensplatz 1
40219 Düsseldorf
Telefon: (0211) 38 43 0 - Email: poststelle@mwebwv.nrw.de

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Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) Nordrhein-Westfalen hat die Aufgabe, das Wirtschaftswachstum im Land zu stärken, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Rahmenbedingungen für zukunftssichere neue Arbeitsplätze zu verbessern.
Dabei richtet es den Blick stärker auf den Mittelstand und auf Existenzgründerinnen und -gründer. Denn gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Job-Motoren, die notwendig sind, damit sich auf dem Arbeitsmarkt endlich etwas zum Besseren bewegt. Für Existenzgründerinnen und -gründer sollen die Hilfsangebote verbessert sowie Hemmnisse für Kreativität und Innovationsbereitschaft beseitigt werden. Dabei setzt das Wirtschaftsministerium auf den Wettbewerb der Regionen im Lande. Regionen, die sich mit zukunftsträchtigen Projekten mit hohem Wachstumspotential um Fördermittel bewerben, werden wir vorrangig fördern. Die Energiepolitik des Ministeriums orientiert sich an den Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit .

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