Rauchfrei 2012: Den Rauchstopp intensiv vorbereiten

  • Pressemitteilung der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA), 29.12.2011
Pressemitteilung vom: 29.12.2011 von der Firma Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) aus Köln

Kurzfassung: Ab dem 1. Januar 2012 wird Rauchen in Deutschland erneut teurer – für viele Menschen ein Grund, die Zigarette endgültig auszudrücken. Wer sich dabei gut auf den Rauchstopp vorbereitet, hat größere Chancen die Nikotin-Sucht dauerhaft zu ...

[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) - 29.12.2011] Rauchfrei 2012: Den Rauchstopp intensiv vorbereiten


Ab dem 1. Januar 2012 wird Rauchen in Deutschland erneut teurer – für viele Menschen ein Grund, die Zigarette endgültig auszudrücken. Wer sich dabei gut auf den Rauchstopp vorbereitet, hat größere Chancen die Nikotin-Sucht dauerhaft zu überwinden. Entscheidend für den erfolgreichen Tabakausstieg ist die Änderung des eigenen Verhaltens.

Zum bevorstehenden Jahreswechsel erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

"Silvester ist eine von vielen guten Gelegenheiten zum Rauchstopp.

Allerdings sollte der Rauchausstieg sorgfältig vorbereitet werden." Dazu legt man einen bestimmten Tag in der nahen Zukunft fest, ab dem das Rauchen tatsächlich tabu ist. Auf diesen Stopp-Tag sollte man sich intensiv vorbereiten, indem man beispielsweise das eigene Rauchverhalten beobachtet oder ein Rauchtagebuch führt. So kann man sich die Situationen bewusst machen, in denen das Rauchverlangen besonders groß ist. Ab dem Stopp-Tag gilt es, diese kritischen Situationen mit Ersatzstrategien zu bewältigen. "Wer etwa häufig nach dem Essen geraucht hat, kann stattdessen zum Beispiel zum Kaugummi greifen oder spazieren gehen. Darüber hinaus sollte man alle Rauchutensilien konsequent vernichten." Wer mit dem Rauchen Schluss machen will und dabei Unterstützung benötigt, sollte Methoden nutzen, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Hierzu zählen etwa verhaltenstherapeutische Gruppenkurse, Online-Ausstiegsprogramme oder Telefonberatungen.

Die BZgA stellt im Rahmen ihrer "rauchfrei"-Kampagne verschiedene Ausstiegshilfen zur Verfügung, die sich bewährt haben:
die Telefonische Beratung unter der Rufnummer 01805 31 31 31 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.) mit der Möglichkeit, bis zu fünfmal kostenfrei zurückgerufen zu werden; das kostenfreie individuelle Online-Ausstiegsprogramm mit Informationen, Tipps und täglicher E-Mail-Begleitung ( www.rauchfrei-info.de); der Gruppenkurs "Rauchfrei Programm": In dem Kurs wird der Rauchstopp ausführlich vorbereitet. Außerdem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unterstützt, ihren Alltag langfristig rauchfrei zu gestalten. Termine und Orte der deutschlandweit angebotenen Kurse können unter www.rauchfrei-programm.de abgefragt werden. das START-Paket zum Nichtrauchen mit der Broschüre "Ja, ich werde rauchfrei", einem "Kalender für die ersten 100 Tage" und einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien. Das START-Paket kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, e-mail: order@bzga.de; Weitere Informationen rund um das Thema Rauchstopp unter http://www.rauchfrei-info.de
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Über Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA):
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist seit 1967 zum gesundheitlichen Wohle der Bürgerinnen und Bürger tätig. In dieser Zeit haben sich die Themen der gesundheitlichen Aufklärung erweitert, ihre Methoden geändert, und neue Aufgaben sind hinzugekommen. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an eine erfolgreiche Gesundheitsförderung gestiegen.
Diesen Veränderungen haben wir Rechnung getragen und auf der Grundlage unseres Gründungsauftrags aus dem Jahre 1967 eine Neubestimmung vorgenommen. In diesem Sinne räumen wir in Zukunft der Erarbeitung von wissenschaftlichen Grundlagen und von Qualitätssicherungsverfahren noch mehr Raum ein. Durch nationale und internationale Kooperation fördern wir verstärkt ein arbeitsteiliges Vorgehen, denn erst durch die konsequente Nutzung der Stärken vieler Partner können Synergieeffekte entstehen. Mittelfristig streben wir den Aufbau als Clearingstelle an, damit Aktivitäten und Ressourcen auf zentrale Gesundheitsprobleme konzentriert und die Effektivität und Effizienz der gesundheitlichen Aufklärung gestärkt werden.
Unsere Aufklärungsmaßnahmen konzentrieren wir auf ausgewählte Teile der Bevölkerung. In der nächsten Zeit ist dies vor allem die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche". Unsere Kompetenz sehen wir in der Entwicklung, Umsetzung und wissenschaftlichen Überprüfung von Aufklärungsstrategien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu bedarf es auch der Beteiligung zentraler Kooperationspartner. Gleichzeitig wollen wir mehr als bisher Bürgerinnen und Bürger über aktuelle gesundheitliche Themen von bundesweiter Bedeutung informieren. Unverändert wichtig bleibt die langfristige Umsetzung der gesetzlichen und bundespolitischen Aufträge in der Sucht- und Aids-Prävention wie auch in der Sexualaufklärung und Familienplanung.

Firmenkontakt:
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