'Mehr Transparenz in der Tierhaltung': Landwirtschaftsministerin Aigner wirbt für den 'Gläsernen Stall'
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 27.12.2011
Pressemitteilung vom: 27.12.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bundeswettbewerb prämiert beste Konzepte für landwirtschaftliches Bauen Im Vorfeld der "Internationalen Grünen Woche" im Januar 2012 in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für mehr Transparenz in der Nutztierhaltung ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 27.12.2011] "Mehr Transparenz in der Tierhaltung": Landwirtschaftsministerin Aigner wirbt für den "Gläsernen Stall"
Bundeswettbewerb prämiert beste Konzepte für landwirtschaftliches Bauen
Im Vorfeld der "Internationalen Grünen Woche" im Januar 2012 in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für mehr Transparenz in der Nutztierhaltung ausgesprochen. "Die Landwirtschaft muss sich mehr öffnen und verstärkt den Kontakt zu den Verbrauchern suchen. Offenheit und Transparenz sind der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz", sagte Aigner.
Anders als früher haben viele Menschen heute kaum noch einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft. Besonders im Bereich der Nutztierhaltung sind die Vorstellungen und Erwartungen häufig weit entfernt von der Realität der modernen Tierhaltung. Dies ist auch ein Fazit aus dem gesellschaftlichen Dialog, den das Bundeslandwirtschaftsministerium in den vergangenen Monaten im Rahmen der Erstellung einer "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" geführt hat. Die Charta wird Bundesministerin Aigner im Rahmen der Internationalen Grünen Woche der Öffentlichkeit vorstellen.
"Ich würde mir wünschen, mehr Menschen hätten wieder einen direkten Bezug zur Produktion von Lebensmitteln. Dies gilt ganz besonders für die Tierhaltung. Unsere Landwirtschaft arbeitet mit hohen Produktionsstandards und sollte dies auch zeigen", sagte Aigner. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) startet deshalb erneut einen Bundeswettbewerb für "Landwirtschaftliches Bauen". Diesmal sollen Betriebe ausgezeichnet werden, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern unter dem Motto "Gläserne Ställe – Verbesserung der Akzeptanz landwirtschaftlicher Nutztierhaltung" einen Einblick in die moderne Nutztierhaltung ermöglichen. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Produzent und Verbraucher zu verstärken, um gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zu entwickeln. So genannte "Gläserne Ställe" seien "ein gutes Mittel, um die hohen Standards der modernen Haltung von Nutztieren transparent zu machen", sagte Aigner. Entscheidend sei es, vor Ort Informationen an die Verbraucher zu vermitteln, zum Beispiel mit Hilfe von Hoftagen oder auch Stallkameras. "Es muss der Landwirtschaft ein Anliegen sein, den Zerrbildern der Werbung einen unverfälschten Blick auf die Wirklichkeit entgegenzusetzen." Aigner kritisierte in diesem Zusammenhang die Rolle der Werbewirtschaft: "Wer mit trügerischen Werbebildern eine Landwirtschaft suggeriert, die es seit 50 Jahren nicht mehr gibt, darf sich nicht wundern, wenn sich Verbraucher getäuscht fühlen", sagte Aigner.
Hintergrund zum Wettbewerb:
Nutztierhalter können sich mit ihren besten Konzepten für den "Gläsernen Stall" bewerben. Gefragt sind Ideen - zum Beispiel für Stallbaulösungen für Rinder, Schweine oder Geflügel - bei denen der interessierten Öffentlichkeit ein unverfälschter Einblick in die moderne landwirtschaftliche Nutztierhaltung ermöglicht wird. Die besten Ideen werden im Rahmen einer Preisverleihung auf der Messe "EuroTier 2012" ausgezeichnet.
Der Bundeswettbewerb "Landwirtschaftliches Bauen" wird vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) durchgeführt. Der Wettbewerb ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Die detaillierten Teilnahmekriterien und Bewerbungsunterlagen können beim KTBL abgerufen werden.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bundeswettbewerb prämiert beste Konzepte für landwirtschaftliches Bauen
Im Vorfeld der "Internationalen Grünen Woche" im Januar 2012 in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für mehr Transparenz in der Nutztierhaltung ausgesprochen. "Die Landwirtschaft muss sich mehr öffnen und verstärkt den Kontakt zu den Verbrauchern suchen. Offenheit und Transparenz sind der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz", sagte Aigner.
Anders als früher haben viele Menschen heute kaum noch einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft. Besonders im Bereich der Nutztierhaltung sind die Vorstellungen und Erwartungen häufig weit entfernt von der Realität der modernen Tierhaltung. Dies ist auch ein Fazit aus dem gesellschaftlichen Dialog, den das Bundeslandwirtschaftsministerium in den vergangenen Monaten im Rahmen der Erstellung einer "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" geführt hat. Die Charta wird Bundesministerin Aigner im Rahmen der Internationalen Grünen Woche der Öffentlichkeit vorstellen.
"Ich würde mir wünschen, mehr Menschen hätten wieder einen direkten Bezug zur Produktion von Lebensmitteln. Dies gilt ganz besonders für die Tierhaltung. Unsere Landwirtschaft arbeitet mit hohen Produktionsstandards und sollte dies auch zeigen", sagte Aigner. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) startet deshalb erneut einen Bundeswettbewerb für "Landwirtschaftliches Bauen". Diesmal sollen Betriebe ausgezeichnet werden, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern unter dem Motto "Gläserne Ställe – Verbesserung der Akzeptanz landwirtschaftlicher Nutztierhaltung" einen Einblick in die moderne Nutztierhaltung ermöglichen. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Produzent und Verbraucher zu verstärken, um gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zu entwickeln. So genannte "Gläserne Ställe" seien "ein gutes Mittel, um die hohen Standards der modernen Haltung von Nutztieren transparent zu machen", sagte Aigner. Entscheidend sei es, vor Ort Informationen an die Verbraucher zu vermitteln, zum Beispiel mit Hilfe von Hoftagen oder auch Stallkameras. "Es muss der Landwirtschaft ein Anliegen sein, den Zerrbildern der Werbung einen unverfälschten Blick auf die Wirklichkeit entgegenzusetzen." Aigner kritisierte in diesem Zusammenhang die Rolle der Werbewirtschaft: "Wer mit trügerischen Werbebildern eine Landwirtschaft suggeriert, die es seit 50 Jahren nicht mehr gibt, darf sich nicht wundern, wenn sich Verbraucher getäuscht fühlen", sagte Aigner.
Hintergrund zum Wettbewerb:
Nutztierhalter können sich mit ihren besten Konzepten für den "Gläsernen Stall" bewerben. Gefragt sind Ideen - zum Beispiel für Stallbaulösungen für Rinder, Schweine oder Geflügel - bei denen der interessierten Öffentlichkeit ein unverfälschter Einblick in die moderne landwirtschaftliche Nutztierhaltung ermöglicht wird. Die besten Ideen werden im Rahmen einer Preisverleihung auf der Messe "EuroTier 2012" ausgezeichnet.
Der Bundeswettbewerb "Landwirtschaftliches Bauen" wird vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) durchgeführt. Der Wettbewerb ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Die detaillierten Teilnahmekriterien und Bewerbungsunterlagen können beim KTBL abgerufen werden.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
Firmenkontakt:
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
Firmenkontakt:
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Die Pressemeldung "'Mehr Transparenz in der Tierhaltung': Landwirtschaftsministerin Aigner wirbt für den 'Gläsernen Stall'" unterliegt dem Urheberrecht der pressrelations GmbH. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor der Pressemeldung "'Mehr Transparenz in der Tierhaltung': Landwirtschaftsministerin Aigner wirbt für den 'Gläsernen Stall'" ist Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
