Staatssekretär Bleser verleiht Tierschutzforschungspreis 2011

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 13.12.2011
Pressemitteilung vom: 13.12.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Auszeichnung wird für methodische Arbeiten zur Einschränkung oder zum Ersatz von Tierversuchen vergeben Der 30. Tierschutzforschungspreis geht in diesem Jahr an Wissenschaftler der Universität des Saarlandes sowie der Beiersdorf AG Hamburg. ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 13.12.2011] Staatssekretär Bleser verleiht Tierschutzforschungspreis 2011


Auszeichnung wird für methodische Arbeiten zur Einschränkung oder zum Ersatz von Tierversuchen vergeben

Der 30. Tierschutzforschungspreis geht in diesem Jahr an Wissenschaftler der Universität des Saarlandes sowie der Beiersdorf AG Hamburg.

"Der Forschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dient der Förderung wissenschaftlicher Arbeiten, um Tierversuche weiter einzuschränken und wo immer es geht ganz zu ersetzen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, heute bei der Preisverleihung in Berlin.

Insgesamt ist der Preis mit 15.000 Euro dotiert. Jeweils 7.500 Euro werden an zwei wissenschaftlichen Arbeiten vergeben: Dr. Jörn Hendrik Reuter bekommt den Preis für seine Arbeit "Standardisierung der Verwendung menschlicher Blutzellen zur Vorhersage von allergenem und photoallergenem Potenzial von Stoffen". Die Methode kann Tierversuche zur Erkennung von Allergie auslösenden Stoffen ersetzen. Im Zentrum der zweiten prämierten Arbeit von Prof. Dr. Claus-Michael Lehr und dessen Mitarbeiterinnen Dr. Eva-Maria Collnot und Fransisca Leonard steht ein Zellkultursystem zur "Entwicklung und Etablierung eines In-vitro-Modells der entzündeten menschlichen Darmschleimhaut". Dieses kann Tierversuche ersetzen, die in der biomedizinischen Forschung und im Rahmen der pharmazeutischen Entwicklung durchgeführt werden. Die Preisverleihung findet statt im Rahmen des zweitägigen Forums "Schutz der Versuchstiere - Welche Rolle spielt das Refinement?" im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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