Parlamentarische Staatssekretärin überreicht Niklas-Medaille

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 17.01.2011
Pressemitteilung vom: 17.01.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Parlamentarische Staatssekretärin überreicht Niklas-Medaille Klöckner übergibt Ehrung an Prof. Dr. Koch im Deutschen Weininstitut in Mainz Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, hat ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 17.01.2011] Parlamentarische Staatssekretärin überreicht Niklas-Medaille


Klöckner übergibt Ehrung an Prof. Dr. Koch im Deutschen Weininstitut in Mainz

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, hat die Verdienste von Prof. Dr. Hans-Jörg Koch als "herausragend für die deutsche Weinwirtschaft" gelobt und ihm für seine Arbeit die Professor-Niklas-Medaille in Silber überreicht.

"Prof. Dr. Koch hat den einzig umfassenden Kommentar zum Weinrecht erstellt. Er hat darüber hinaus durch seine vielfältige Lehrtätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich zur Pflege und zum besseren Verständnis des Rechts und der Weinkultur beigetragen", sagte Julia Klöckner anlässlich der Ehrung im Deutschen Weininstitut heute in Mainz. Die Professor-Niklas-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Prof. Dr. Hans-Jörg Koch, der in Rheinhessen geboren und aufgewachsen ist, beschäftigt sich seit 60 Jahren aus beruflicher und persönlicher Leidenschaft mit dem Thema Wein. Viele Jahre lang hat er an der Fachhochschule Wiesbaden und an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Weinrecht gelehrt. Als Mitglied vieler wissenschaftlicher Beiräte, zum Beispiel des Schutzverbands Deutscher Wein, hat sich Prof. Dr. Koch für das Recht und die Kultur des Weines eingesetzt.

Das Anbaugebiet Rheinhessen und das Weinrecht stehen im Mittelpunkt seiner literarischen Arbeiten, Vorträge und Lehrtätigkeit. "Prof. Dr. Koch zieht mit juristischem Feinsinn die Grenze zwischen dem Erlaubten und dem Unzulässigen. Er beschreibt die Kultur des Weines, die sich aus dem Alltäglichen entwickelt und - in Maßen genossen – zu Genuss und Lebensfreude beitragen kann", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin.

Der Weinrecht-Kommentar, der von Prof. Dr. Koch zuerst 1958 publiziert und kontinuierlich angepasst und erweitert worden ist, kann als sein Lebenswerk gelten. Das Opus ist nicht nur national, sondern auch weltweit hinsichtlich seines Reichtums an Weinfachkenntnissen und seiner ausgewogenen juristischen Auslegung einzigartig.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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