Erneuerbare Energien: ThyssenKrupp Nirosta liefert Material für eine hochmoderne Biogasanlage in Ungarn

  • Pressemitteilung der Firma ThyssenKrupp AG, 16.11.2011
Pressemitteilung vom: 16.11.2011 von der Firma ThyssenKrupp AG aus Düsseldorf

Kurzfassung: In Szeged, etwa eine Stunde südlich von Budapest, baut die Firma Weltec Biopower mit Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta zurzeit eine hochmoderne Biogasanlage. Die 1-Megawatt-Anlage, in der zwei Blockheizkraftwerke à  600 Kilowatt pro Stunde ...

[ThyssenKrupp AG - 16.11.2011] Erneuerbare Energien: ThyssenKrupp Nirosta liefert Material für eine hochmoderne Biogasanlage in Ungarn


In Szeged, etwa eine Stunde südlich von Budapest, baut die Firma Weltec Biopower mit Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta zurzeit eine hochmoderne Biogasanlage. Die 1-Megawatt-Anlage, in der zwei Blockheizkraftwerke à  600 Kilowatt pro Stunde arbeiten, wird ab Ende 2011 auf der Basis von organischen Abfällen Strom und Wärme erzeugen. Geliefert werden die Substrate von Landwirten aus der Umgebung des Standortes. Die Bauern nehmen im Gegenzug wieder die Gärreste ab, die bei der Biogaserzeugung entstehen, und bringen sie als Dünger auf ihre Felder aus. Die erzeugte Wärme dient zur Klimatisierung von Bürogebäuden in Szeged.

Das Herzstück der Anlage sind die beiden Edelstahl-Fermenter (fermentare= gären). Zusätzlich wird auf dem Gelände ein externer Edelstahl-Gasspeicher mit einer Kapazität von 650 Kubikmeter installiert. Ziel ist es, den am Tage doppelt so hohen Strompreis optimal zu nutzen. Daher wird das Biogas nachts im Fermenterspeicher und dem externen Gasspeicher gesammelt und tagsüber laufen die zwei Blockheizkraftwerke auf Volllast.

Die beiden Edelstahl-Gärbehälter fassen 3000 Kubikmeter und sind mit einem Doppelmembran-Dach verschlossen. Jeder Fermenter verfügt dadurch nochmals über eine Gaspufferkapazität von je 1016 Kubikmetern. Dort werden tierische Exkremente und Energiepflanzen als Substrat eingesetzt und vergoren. Dabei kommen spezielle Bakterien zum Einsatz. Bei einer solchen Biogasherstellung entstehen stets auch Reststoffe wie Schwefel oder Ammoniak. "Diese Zusätze sind sehr korrosiv. An das Material für den Fermenter werden daher höchste Ansprüche gestellt. Aus diesem Grund setzen wir bei unseren Anlagen ganzheitlich auf Edelstahl", erklärt Hajo Schierhold, Leiter Vertrieb und Marketing Weltec Biopower, deren exklusiver Edelstahl-Zulieferer die ThyssenKrupp Nirosta ist.

In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt rund 1.500 Tonnen Material für verschiedene Projekte des Anlagenbauers aus Vechta geliefert. Dabei handelt es sich je nach Beanspruchung um unterschiedliche Edelstahl-Güten, z. B. für die Behälterwände im Bereich der Flüssigkeit oder der Gasphase. "Den Großteil der Lieferung machen Bleche unseres für diese Anwendungen optimierten Standardwerkstoffs Nirosta 4301 aus", berichtet Martin Stöckl vom Vertrieb der ThyssenKrupp Nirosta. "Besonders wichtig für uns ist der kaltverfestigte Zustand 2H. Mit dieser Ausführungsart können dünnere Bleche beim Bau der Fermenter verwendet werden und das bei gleichbleibender Stabilität. Dies bringt auch eine deutliche Kostenersparnis mit sich." Ein weiterer Vorteil: die äußerst glatte Oberfläche. "Der Nirosta 4301 2H gibt aggressiven Bestandteilen durch die verdichtete Oberfläche keine Angriffsmöglichkeit", so Schierhold. "Bakterien finden keinen Halt, um sich festzusetzen und einzunisten. Korrosion wird so direkt im Keim erstickt. Ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit und Effizienz", betont der Vertriebs-Chef von Weltec Biopower.


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