Bundesministerin Aigner wird Anfang 2012 'Charta für Landwirtschaft und Verbraucher' vorlegen
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 25.10.2011
Pressemitteilung vom: 25.10.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bundesministerin zieht positive Zwischenbilanz zum Abschluss der Dialogveranstaltungen Beim Abschluss einer Reihe von Dialogveranstaltungen zur "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 25.10.2011] Bundesministerin Aigner wird Anfang 2012 "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" vorlegen
Bundesministerin zieht positive Zwischenbilanz zum Abschluss der Dialogveranstaltungen
Beim Abschluss einer Reihe von Dialogveranstaltungen zur "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner eine positive Zwischenbilanz gezogen: "Die Diskussion hat deutlich gezeigt, wie hoch die Anforderungen und Erwartungen sind, die die Gesellschaft an die moderne Landwirtschaft stellt. Es war wichtig und richtig, einen offenen Dialog anzustoßen über die Perspektiven und Positionen von Landwirten und Verbrauchern", sagte Aigner am Dienstag in Berlin.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte in verschiedenen Veranstaltungen mit Experten, Landwirten, Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Bürgerinnen und Bürgern über Zielkonflikte und politische Handlungsfelder für eine moderne Land- und Ernährungswirtschaft diskutiert. Im Zentrum dieser Debatte standen Fragen des Umwelt- und Tierschutzes und der Lebensmittelqualität und -sicherheit. Ferner wurde über die Produktionsstrukturen und Produktionsweisen diskutiert sowie über die Herausforderung, weltweit die Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung zu sichern.
Bei der heutigen Abschlussveranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die übergreifenden Fragen der Workshops abschließend zu diskutieren und sich über Empfehlungen für die Charta auszutauschen. Damit ist die Halbzeit des Prozesses erreicht. Das Bundesministerium wird nun die Ergebnisse des offenen Dialogs in den kommenden Monaten analysieren und zusammenführen. Münden wird der Prozess in der Vorstellung der "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" Anfang 2012.
"Die moderne Land- und Ernährungswirtschaft muss produktiv sein, nachhaltig produzieren und unsere Naturschätze bewahren. In der Charta werden die aktuellen Fragen der Tierhaltung, Lösungsansätze für mehr Umweltschutz und die globale Verantwortung einen zentralen Platz einnehmen. Auch die Frage des nachhaltigen Konsums von Lebensmitteln muss bedacht werden", so Bundesministerin Aigner. Verbraucher bräuchten mehr Transparenz, um so ihre Entscheidungen beim Kauf zu erleichtern. "Der Chartaprozess ist schon jetzt ein Erfolg. Der offene Dialog gibt den verschiedenen Perspektiven Raum und verschafft eine Gesamtschau der Land- und Ernährungswirtschaft. Mir war wichtig, dass wir miteinander reden statt übereinander", sagte Aigner. Deshalb werden die Interessen der Landwirte gleichermaßen wie die Belange der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Charta einbezogen.
Weitere Informationen unter www.bmelv.de/Charta:
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bundesministerin zieht positive Zwischenbilanz zum Abschluss der Dialogveranstaltungen
Beim Abschluss einer Reihe von Dialogveranstaltungen zur "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner eine positive Zwischenbilanz gezogen: "Die Diskussion hat deutlich gezeigt, wie hoch die Anforderungen und Erwartungen sind, die die Gesellschaft an die moderne Landwirtschaft stellt. Es war wichtig und richtig, einen offenen Dialog anzustoßen über die Perspektiven und Positionen von Landwirten und Verbrauchern", sagte Aigner am Dienstag in Berlin.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte in verschiedenen Veranstaltungen mit Experten, Landwirten, Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Bürgerinnen und Bürgern über Zielkonflikte und politische Handlungsfelder für eine moderne Land- und Ernährungswirtschaft diskutiert. Im Zentrum dieser Debatte standen Fragen des Umwelt- und Tierschutzes und der Lebensmittelqualität und -sicherheit. Ferner wurde über die Produktionsstrukturen und Produktionsweisen diskutiert sowie über die Herausforderung, weltweit die Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung zu sichern.
Bei der heutigen Abschlussveranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die übergreifenden Fragen der Workshops abschließend zu diskutieren und sich über Empfehlungen für die Charta auszutauschen. Damit ist die Halbzeit des Prozesses erreicht. Das Bundesministerium wird nun die Ergebnisse des offenen Dialogs in den kommenden Monaten analysieren und zusammenführen. Münden wird der Prozess in der Vorstellung der "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" Anfang 2012.
"Die moderne Land- und Ernährungswirtschaft muss produktiv sein, nachhaltig produzieren und unsere Naturschätze bewahren. In der Charta werden die aktuellen Fragen der Tierhaltung, Lösungsansätze für mehr Umweltschutz und die globale Verantwortung einen zentralen Platz einnehmen. Auch die Frage des nachhaltigen Konsums von Lebensmitteln muss bedacht werden", so Bundesministerin Aigner. Verbraucher bräuchten mehr Transparenz, um so ihre Entscheidungen beim Kauf zu erleichtern. "Der Chartaprozess ist schon jetzt ein Erfolg. Der offene Dialog gibt den verschiedenen Perspektiven Raum und verschafft eine Gesamtschau der Land- und Ernährungswirtschaft. Mir war wichtig, dass wir miteinander reden statt übereinander", sagte Aigner. Deshalb werden die Interessen der Landwirte gleichermaßen wie die Belange der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Charta einbezogen.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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