Neue Ausrichtung der Dorferneuerung soll Gemeinschaft und Identität stärken
- Pressemitteilung der Firma Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN), 17.10.2011
Pressemitteilung vom: 17.10.2011 von der Firma Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) aus Erfurt
Kurzfassung: Reinholz überreicht Urkunden an zukünftige Fördergemeinden Die Förderung im Bereich Dorfentwicklung erhält ab 2013 einen neuen Fokus. Das hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute anlässlich der Anerkennung von 37 Gemeinden und ...
[Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) - 17.10.2011] Neue Ausrichtung der Dorferneuerung soll Gemeinschaft und Identität stärken
Reinholz überreicht Urkunden an zukünftige Fördergemeinden
Die Förderung im Bereich Dorfentwicklung erhält ab 2013 einen neuen Fokus. Das hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute anlässlich der Anerkennung von 37 Gemeinden und Ortsteilen als neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung auf der Domäne Groschwitz bei Rudolstadt angekündigt. "Wir wollen insbesondere die Innenentwicklung der Dörfer voran bringen und Projekte fördern, die Gemeinschaft und kulturelle Identität stiften", sagte Minister Reinholz.
Dorfentwicklung verfolgt einen ganzheitlichen, integrierenden Ansatz. Künftig sollen noch höhere Qualitätskriterien angelegt werden: Besonders förderwürdig sollen Vorhaben sein, in denen Gemeinden einer Region kooperieren und die alle Bereiche des Dorflebens – vor allem Wirtschaft, Umwelt, Energie, Bildung und Gemeinschaft – betreffen. Dabei sollen die Bedürfnisse von jungen Familien berücksichtigt werden, um das Leben auf dem Land für diese Zielgruppe attraktiv zu machen und der Überalterung entgegen zu wirken, so Reinholz.
Die 37 heute anerkannten Dörfer aus 15 Thüringer Landkreisen haben die erste Hürde auf dem Weg zur Förderung genommen. Die Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung haben die Gemeinden nach Prüfung aller Anträge ausgewählt. Zwischen 2013 und 2017 können diese Dörfer Fördergelder für konkrete Projekte beantragen – die Anerkennung als Fördergemeinde ist noch keine Garantie für eine finanzielle Unterstützung. Das Ministerium rechnet mit einem Fördermittelvolumen von bis zu 25 Millionen Euro für die ausgewählten Dörfer. Bis zum Beginn der neuen Förderperiode sollen die Gemeinden an ihren Dorfentwicklungsplänen arbeiten und möglichst viele Einwohner zur Mitgestaltung der Dorferneuerung motivieren. Denn: "Erfolgreiche Entwicklung fußt auf umfassendem Bürgerengagement", so der Minister. In speziellen Seminaren können die beteiligten Bürger das Handwerkszeug für eine wirksame Dorfentwicklung lernen.
Mit der Neuorientierung der Förderpolitik reagiert das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz auf veränderte Rahmenbedingungen: Mittelfristig wird die Summe der Fördergelder von der Europäischen Union, dem Bund und auch vom Freistaat sinken. Außerdem erfordert der demografische Wandel auf dem Land eine Neuausrichtung der Förderung. Die Details der neuen Förderstrategie wird das Ministerium zusammen mit anderen Ressorts in den kommenden Monaten ausarbeiten.
Seit 1991 wurden im Rahmen der Dorferneuerung in Thüringen rund 750 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt. Damit wurde ein Investitionsvolumen von etwa 1,5 Milliarden Euro ausgelöst.
Anne Holl
Stellv. Pressesprecherin
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Naturschutz und Umwelt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: 0361/3799 922
Fax: 0361/3799 939
e-mail: poststelle@tmlfun.thueringen.de
Reinholz überreicht Urkunden an zukünftige Fördergemeinden
Die Förderung im Bereich Dorfentwicklung erhält ab 2013 einen neuen Fokus. Das hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz heute anlässlich der Anerkennung von 37 Gemeinden und Ortsteilen als neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung auf der Domäne Groschwitz bei Rudolstadt angekündigt. "Wir wollen insbesondere die Innenentwicklung der Dörfer voran bringen und Projekte fördern, die Gemeinschaft und kulturelle Identität stiften", sagte Minister Reinholz.
Dorfentwicklung verfolgt einen ganzheitlichen, integrierenden Ansatz. Künftig sollen noch höhere Qualitätskriterien angelegt werden: Besonders förderwürdig sollen Vorhaben sein, in denen Gemeinden einer Region kooperieren und die alle Bereiche des Dorflebens – vor allem Wirtschaft, Umwelt, Energie, Bildung und Gemeinschaft – betreffen. Dabei sollen die Bedürfnisse von jungen Familien berücksichtigt werden, um das Leben auf dem Land für diese Zielgruppe attraktiv zu machen und der Überalterung entgegen zu wirken, so Reinholz.
Die 37 heute anerkannten Dörfer aus 15 Thüringer Landkreisen haben die erste Hürde auf dem Weg zur Förderung genommen. Die Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung haben die Gemeinden nach Prüfung aller Anträge ausgewählt. Zwischen 2013 und 2017 können diese Dörfer Fördergelder für konkrete Projekte beantragen – die Anerkennung als Fördergemeinde ist noch keine Garantie für eine finanzielle Unterstützung. Das Ministerium rechnet mit einem Fördermittelvolumen von bis zu 25 Millionen Euro für die ausgewählten Dörfer. Bis zum Beginn der neuen Förderperiode sollen die Gemeinden an ihren Dorfentwicklungsplänen arbeiten und möglichst viele Einwohner zur Mitgestaltung der Dorferneuerung motivieren. Denn: "Erfolgreiche Entwicklung fußt auf umfassendem Bürgerengagement", so der Minister. In speziellen Seminaren können die beteiligten Bürger das Handwerkszeug für eine wirksame Dorfentwicklung lernen.
Mit der Neuorientierung der Förderpolitik reagiert das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz auf veränderte Rahmenbedingungen: Mittelfristig wird die Summe der Fördergelder von der Europäischen Union, dem Bund und auch vom Freistaat sinken. Außerdem erfordert der demografische Wandel auf dem Land eine Neuausrichtung der Förderung. Die Details der neuen Förderstrategie wird das Ministerium zusammen mit anderen Ressorts in den kommenden Monaten ausarbeiten.
Seit 1991 wurden im Rahmen der Dorferneuerung in Thüringen rund 750 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt. Damit wurde ein Investitionsvolumen von etwa 1,5 Milliarden Euro ausgelöst.
Anne Holl
Stellv. Pressesprecherin
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Über Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN):
1994 wurden das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium des Freistaats Thüringen neu strukturiert und zu einem Ministerium zusammengefaßt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) ist für die Aufgaben, die es in seiner Bezeichnung führt, zuständig. Es gliedert sich in acht Abteilungen. Gegenwärtig gehören dem Ministerium ca. 390 Mitarbeiter an: Beamte, Angestellte und Arbeiter.
Natur, Umwelt und Landwirtschaft sind besonders eng miteinander verbunden. Einerseits können die Ziele von Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege nur mit der Landwirtschaft und Forstwirtschaft erfogreich verwirklicht werden und andererseits ist ein funktionsfähiger Naturhaushalt unsere Existenzgrundlage. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehört eine Reihe von Fachbehörden und Einrichtungen, die u. a. dafür die wissenschaftlichen und fachlichen Zuarbeiten und den Verwaltungsvollzug leisten:
- die Thüringer Landesanstalt für Umwelt,
- die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft,
- die Thüringer Landesanstalt für Geologie
- die Thüringer Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
- 4 Staatliche Umweltämter
- 1 Nationalpark, Naturparke und Biosphärenreservate
- 12 Landwirtschaftsämter
- 3 Flurneuordnungsämter
- 54 Forstämter
sowie ein Thüringer Oberbergamt und zwei Bergämter.
Firmenkontakt:
Anne Holl
Stellv. Pressesprecherin
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Naturschutz und Umwelt
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99096 Erfurt
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1994 wurden das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium des Freistaats Thüringen neu strukturiert und zu einem Ministerium zusammengefaßt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) ist für die Aufgaben, die es in seiner Bezeichnung führt, zuständig. Es gliedert sich in acht Abteilungen. Gegenwärtig gehören dem Ministerium ca. 390 Mitarbeiter an: Beamte, Angestellte und Arbeiter.
Natur, Umwelt und Landwirtschaft sind besonders eng miteinander verbunden. Einerseits können die Ziele von Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege nur mit der Landwirtschaft und Forstwirtschaft erfogreich verwirklicht werden und andererseits ist ein funktionsfähiger Naturhaushalt unsere Existenzgrundlage. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehört eine Reihe von Fachbehörden und Einrichtungen, die u. a. dafür die wissenschaftlichen und fachlichen Zuarbeiten und den Verwaltungsvollzug leisten:
- die Thüringer Landesanstalt für Umwelt,
- die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft,
- die Thüringer Landesanstalt für Geologie
- die Thüringer Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
- 4 Staatliche Umweltämter
- 1 Nationalpark, Naturparke und Biosphärenreservate
- 12 Landwirtschaftsämter
- 3 Flurneuordnungsämter
- 54 Forstämter
sowie ein Thüringer Oberbergamt und zwei Bergämter.
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