Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin: Nordrhein-Westfalen ist Integrationsland Nr. 1
- Pressemitteilung der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW), 17.10.2011
Pressemitteilung vom: 17.10.2011 von der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) aus Düsseldorf
Kurzfassung: Düsseldorf, 17.10.2011 Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Integrationsminister Guntram Schneider hat heute (17. Oktober 2011) zum 5. Landesintegrationskongress in Solingen eingeladen. ...
[Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) - 17.10.2011] Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin: Nordrhein-Westfalen ist Integrationsland Nr. 1
Düsseldorf, 17.10.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Integrationsminister Guntram Schneider hat heute (17. Oktober 2011) zum 5. Landesintegrationskongress in Solingen eingeladen. Das Motto: "Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt". Mehr als 650 Fachleute aus Kommunen, der Wohlfahrtspflege, Migrantenselbstorganisationen sowie aus Wissenschaft und Politik wollen in verschiedenen Foren miteinander diskutieren. Die Zentrale Frage dabei: Wie organisieren wir Chancengleichheit und Teilhabe vor Ort?
Minister Schneider betonte in seiner Eröffnungsrede: "Nordrhein-Westfalen ist das Integrationsland Nummer eins in Deutschland. Dafür sorgen Sie. Dafür sorgt die Landesregierung. Wir reden nicht allein über Integration; wir tun was. Mit unserem Teilhabe- und Integrationsgesetz schaffen wir Bedingungen und Strukturen für eine systematische Integrationsarbeit in jeder Ecke unseres Landes".
Schneider bedankte sich für die engagierte Arbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Sie sei unerlässlich, denn: "Integration gelingt dort, wo die Menschen leben: in den Kreisen, in den Städten und Gemeinden des Landes, in den Stadtvierteln. Hier muss die Integrationsarbeit gebündelt, koordiniert und weiter entwickelt werden. Dazu soll der gegenseitige Austausch auf diesem Kongress beitragen", betonte der Mi-nister.
Wichtig sei, "dass wir überall im Land einen Dialog auf Augenhöhe hinkriegen", so Staatssekretärin Zülfiye Kayk?n. Denn Migrantinnen und Migranten seien längst keine zu betreuende, schutzbedürftige Gruppe am Rande der Gesellschaft mehr. "Bei den Kindern und Jugendlichen sieht man das allein anhand der Zahlen: In Großstädten haben 47 Prozent der bis zu 18-Jährigen einen Migrationshintergrund".
In Nordrhein-Westfalen leben rund 4,2 Millionen Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23,3 Prozent. Unter den Jugendlichen beträgt der Migrantenanteil durchschnittlich 38 Prozent; in Ballungsgebieten annähernd 50 Prozent. Die größten Ein-wanderergruppen in Nordrhein-Westfalen sind Aussiedler und Spätaussiedler, die türkeistämmigen Migranten und die Einwanderer aus den Anwerbe-ländern Süd- und Südosteuropas. Stark zugenommen hat in den vergange-nen 20 Jahren die Zahl der Einwanderer mit afrikanischem und asiatischem Hintergrund. Die größten Einwandereranteile finden sich in Großstädten.
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Tel.: 0211 855-5
Fax: 0211 855-3211
Düsseldorf, 17.10.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Integrationsminister Guntram Schneider hat heute (17. Oktober 2011) zum 5. Landesintegrationskongress in Solingen eingeladen. Das Motto: "Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt". Mehr als 650 Fachleute aus Kommunen, der Wohlfahrtspflege, Migrantenselbstorganisationen sowie aus Wissenschaft und Politik wollen in verschiedenen Foren miteinander diskutieren. Die Zentrale Frage dabei: Wie organisieren wir Chancengleichheit und Teilhabe vor Ort?
Minister Schneider betonte in seiner Eröffnungsrede: "Nordrhein-Westfalen ist das Integrationsland Nummer eins in Deutschland. Dafür sorgen Sie. Dafür sorgt die Landesregierung. Wir reden nicht allein über Integration; wir tun was. Mit unserem Teilhabe- und Integrationsgesetz schaffen wir Bedingungen und Strukturen für eine systematische Integrationsarbeit in jeder Ecke unseres Landes".
Schneider bedankte sich für die engagierte Arbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Sie sei unerlässlich, denn: "Integration gelingt dort, wo die Menschen leben: in den Kreisen, in den Städten und Gemeinden des Landes, in den Stadtvierteln. Hier muss die Integrationsarbeit gebündelt, koordiniert und weiter entwickelt werden. Dazu soll der gegenseitige Austausch auf diesem Kongress beitragen", betonte der Mi-nister.
Wichtig sei, "dass wir überall im Land einen Dialog auf Augenhöhe hinkriegen", so Staatssekretärin Zülfiye Kayk?n. Denn Migrantinnen und Migranten seien längst keine zu betreuende, schutzbedürftige Gruppe am Rande der Gesellschaft mehr. "Bei den Kindern und Jugendlichen sieht man das allein anhand der Zahlen: In Großstädten haben 47 Prozent der bis zu 18-Jährigen einen Migrationshintergrund".
In Nordrhein-Westfalen leben rund 4,2 Millionen Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23,3 Prozent. Unter den Jugendlichen beträgt der Migrantenanteil durchschnittlich 38 Prozent; in Ballungsgebieten annähernd 50 Prozent. Die größten Ein-wanderergruppen in Nordrhein-Westfalen sind Aussiedler und Spätaussiedler, die türkeistämmigen Migranten und die Einwanderer aus den Anwerbe-ländern Süd- und Südosteuropas. Stark zugenommen hat in den vergange-nen 20 Jahren die Zahl der Einwanderer mit afrikanischem und asiatischem Hintergrund. Die größten Einwandereranteile finden sich in Großstädten.
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