Minister Schneider und Minister Voigtsberger starten landesweite Fachkräfteinitiative
- Pressemitteilung der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW), 12.10.2011
Pressemitteilung vom: 12.10.2011 von der Firma Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) aus Düsseldorf
Kurzfassung: Düsseldorf. Arbeitsminister Guntram Schneider und Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger haben am Mittwoch (12. Oktober) eine landesweite Initiative zur Sicherung von Fachkräften gestartet. In der gemeinsamen Initiative der Landesregierung ...
[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) - 12.10.2011] Minister Schneider und Minister Voigtsberger starten landesweite Fachkräfteinitiative
Düsseldorf. Arbeitsminister Guntram Schneider und Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger haben am Mittwoch (12. Oktober) eine landesweite Initiative zur Sicherung von Fachkräften gestartet. In der gemeinsamen Initiative der Landesregierung mit Arbeitgebern, Hochschulen, Kammern und Arbeitsverwaltungen werden in den 16 Arbeitsmarktregionen des Landes Strategien und Konzepte regional entwickelt, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern.
"Der Fachkräftemangel besteht nicht generell, sondern ist regional und branchenspezifisch unterschiedlich", erklärte Arbeitsminister Schneider. "Deshalb setzen wir bei der Fachkräfteinitiative auf Regionalisierung", ergänzte Wirtschaftsminister Voigtsberger. "Wir treffen bei unserer Fachkräfteinitiative daher ganz bewusst mit den Praktikerinnen und Praktikern vor Ort regionale Verabredungen", sagten beide Minister.
"Alle Welt redet von Fachkräftemangel und viele fordern die Anwerbung im Ausland. Dabei haben wir ein enormes, nicht ausgeschöpftes Potential im eigenen Land, das wir endlich nutzen müssen" erklärte Minister Schneider. Zu den Potentialen gehörten:
Jugendliche in Warteschleifen ohne berufliche Ausbildung hier lebende Migranten, die unter ihren Möglichkeiten beschäftigt sind ältere Beschäftigte, deren Wissen und Erfahrungen wenig gefragt sind Frauen, für die Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf fehlen ausländische Studenten, die an deutschen Hochschulen studieren Fachkräfte, deren Abschlüsse aus dem Ausland nicht anerkannt werden Weitere wichtige Eckpfeiler der landesweiten Initiative seien eine verbesserte duale Berufsausbildung, eine Verringerung der bis zu 30-prozentigen Abbrecherquoten bei beruflicher Ausbildung und Studium sowie eine intensivere berufliche Weiterbildung. Hochschulen, Industrie, Handwerk und Arbeitsagenturen müssen noch gezielter auf den Fachkräftebedarf der jeweiligen Region hin qualifizieren. "Mit unserer Initiative wollen wir einerseits eine Facharbeiterlücke verhindern und andererseits den Nachwuchs an Akademikern sichern", betonte Schneider.
"Wir wollen im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Best-Practice-Modelle vorstellen, die Unternehmen für eigene Maßnahmen nutzen können. Gemeinsam mit Verbänden und unternehmensnahen Institutionen soll außerdem eine Aufklärungskampagne auf den Weg gebracht werden", erklärte Wirtschaftsminister Voigtsberger.
Nach Berechnungen des Prognos-Instituts fehlen in Nordrhein-Westfalen bis 2020 rund 630.000 Fachkräfte, wenn nicht gegengesteuert wird. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen steht die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel. Ihnen zu helfen, sei nun Aufgabe in den 16 Arbeitsmarktregionen. Noch in diesem Monat stellen diese ihre Handlungspläne der Landesregierung vor. Die ersten Projekte sollen noch vor Weihnachten umgesetzt werden. Für die Umsetzung der Konzepte stehen bis zu 50 Millionen Euro bis 2015 bereit.
Ansprechpartner Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jürgensplatz 1
40219 Düsseldorf
Telefon: (0211) 3843-1022
Fax: (0211) 3843-9005
Düsseldorf. Arbeitsminister Guntram Schneider und Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger haben am Mittwoch (12. Oktober) eine landesweite Initiative zur Sicherung von Fachkräften gestartet. In der gemeinsamen Initiative der Landesregierung mit Arbeitgebern, Hochschulen, Kammern und Arbeitsverwaltungen werden in den 16 Arbeitsmarktregionen des Landes Strategien und Konzepte regional entwickelt, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern.
"Der Fachkräftemangel besteht nicht generell, sondern ist regional und branchenspezifisch unterschiedlich", erklärte Arbeitsminister Schneider. "Deshalb setzen wir bei der Fachkräfteinitiative auf Regionalisierung", ergänzte Wirtschaftsminister Voigtsberger. "Wir treffen bei unserer Fachkräfteinitiative daher ganz bewusst mit den Praktikerinnen und Praktikern vor Ort regionale Verabredungen", sagten beide Minister.
"Alle Welt redet von Fachkräftemangel und viele fordern die Anwerbung im Ausland. Dabei haben wir ein enormes, nicht ausgeschöpftes Potential im eigenen Land, das wir endlich nutzen müssen" erklärte Minister Schneider. Zu den Potentialen gehörten:
Jugendliche in Warteschleifen ohne berufliche Ausbildung hier lebende Migranten, die unter ihren Möglichkeiten beschäftigt sind ältere Beschäftigte, deren Wissen und Erfahrungen wenig gefragt sind Frauen, für die Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf fehlen ausländische Studenten, die an deutschen Hochschulen studieren Fachkräfte, deren Abschlüsse aus dem Ausland nicht anerkannt werden Weitere wichtige Eckpfeiler der landesweiten Initiative seien eine verbesserte duale Berufsausbildung, eine Verringerung der bis zu 30-prozentigen Abbrecherquoten bei beruflicher Ausbildung und Studium sowie eine intensivere berufliche Weiterbildung. Hochschulen, Industrie, Handwerk und Arbeitsagenturen müssen noch gezielter auf den Fachkräftebedarf der jeweiligen Region hin qualifizieren. "Mit unserer Initiative wollen wir einerseits eine Facharbeiterlücke verhindern und andererseits den Nachwuchs an Akademikern sichern", betonte Schneider.
"Wir wollen im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Best-Practice-Modelle vorstellen, die Unternehmen für eigene Maßnahmen nutzen können. Gemeinsam mit Verbänden und unternehmensnahen Institutionen soll außerdem eine Aufklärungskampagne auf den Weg gebracht werden", erklärte Wirtschaftsminister Voigtsberger.
Nach Berechnungen des Prognos-Instituts fehlen in Nordrhein-Westfalen bis 2020 rund 630.000 Fachkräfte, wenn nicht gegengesteuert wird. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen steht die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel. Ihnen zu helfen, sei nun Aufgabe in den 16 Arbeitsmarktregionen. Noch in diesem Monat stellen diese ihre Handlungspläne der Landesregierung vor. Die ersten Projekte sollen noch vor Weihnachten umgesetzt werden. Für die Umsetzung der Konzepte stehen bis zu 50 Millionen Euro bis 2015 bereit.
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Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) Nordrhein-Westfalen hat die Aufgabe, das Wirtschaftswachstum im Land zu stärken, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Rahmenbedingungen für zukunftssichere neue Arbeitsplätze zu verbessern.
Dabei richtet es den Blick stärker auf den Mittelstand und auf Existenzgründerinnen und -gründer. Denn gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Job-Motoren, die notwendig sind, damit sich auf dem Arbeitsmarkt endlich etwas zum Besseren bewegt. Für Existenzgründerinnen und -gründer sollen die Hilfsangebote verbessert sowie Hemmnisse für Kreativität und Innovationsbereitschaft beseitigt werden. Dabei setzt das Wirtschaftsministerium auf den Wettbewerb der Regionen im Lande. Regionen, die sich mit zukunftsträchtigen Projekten mit hohem Wachstumspotential um Fördermittel bewerben, werden wir vorrangig fördern. Die Energiepolitik des Ministeriums orientiert sich an den Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit .
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