Müller: Bürgerschaftliches Engagement schafft regionale Identität

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 10.10.2011
Pressemitteilung vom: 10.10.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, eröffnete am Montag die Regionalkonferenz "Bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum" im Kornhaus Kempten gemeinsam mit Markus Sackmann, ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 10.10.2011] Müller: Bürgerschaftliches Engagement schafft regionale Identität


Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, eröffnete am Montag die Regionalkonferenz "Bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum" im Kornhaus Kempten gemeinsam mit Markus Sackmann, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

Im Rahmen der Konferenz wurden verschiedene Projekte ehrenamtlichen Engagements im Raum Kempten besucht. Dabei wurde gezeigt, wie durch erfolgreiches ehrenamtliches Engagement Projekte in der Region initiiert und durchgeführt werden können. Die Projekte wurden dabei zum Teil im Rahmen der EU-Förderung "LEADER+" ermöglicht.

"Freiwilliges Engagement schafft Gemeinschaft, lokale Verbundenheit und regionale Identität", sagte Müller. In Zeiten des Strukturwandels in den ländlichen Räumen werde man ganz neue Herausforderungen zu meistern haben. "Wir wollen mehr Menschen für das bürgerschaftliche Engagement begeistern. Viele Menschen machen mit, wenn sie angesprochen und dazu ermuntert werden", so Müller.

Der Staatssekretär erläuterte zum Thema Breitbandversorgung, dass für die Bevölkerung in den ländlichen Räumen die Versorgung mit schnellem Internet von existenzieller Bedeutung sei. "Unsere Dörfer dürfen nicht von den neuen Möglichkeiten sowohl im beruflichen wie auch im privaten Bereich abgehängt werden. Wir setzen auf die staatliche Förderung dort, wo Marktlösungen allein nicht ausreichen."


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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