Internationale Bonner Waldtage eröffnet
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 06.10.2011
Pressemitteilung vom: 06.10.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bleser: Wald liefert große Vielfalt an Produkten und Leistungen Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, eröffnet heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Internationalen ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 06.10.2011] Internationale Bonner Waldtage eröffnet
Bleser: Wald liefert große Vielfalt an Produkten und Leistungen
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, eröffnet heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Internationalen Waldtage auf dem Bonner Münsterplatz. Über 40 Aussteller aus vier Kontinenten stellen bekannte und weniger bekannte Produkte und Leistungen aus dem Wald vor.
"Der Wald hat die Fähigkeit, bei entsprechender nachhaltiger Bewirtschaftung nicht nur in Deutschland, sondern in viel größerem Umfang weltweit eine unvorstellbar große Vielfalt an Produkten und Leistungen zu liefern. Wälder sind nicht nur klassische Rohstofflieferanten, sondern sie leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sind im Bereich der Jagd und der Ernährung von großer Bedeutung und nicht zuletzt sind unsere Wälder von hohem Erholungswert für die Menschen und ein bedeutendes Kulturgut", sagte Bleser.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat sich gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zum Ziel gesetzt, im "Internationalen Jahr der Wälder" 2011 mit den Bonner Waldtagen einen Ausschnitt aus dem globalen Portfolio des Waldes zu zeigen. Einige Produkte und Leistungen, die auf den Bonner Waldtagen gezeigt werden, sind bekannt. Aber es gibt auch Produkte, die nicht unbedingt dem Wald zugeordnet werden. Dazu zählt der Kaschubaum, der die Cashewnuss liefert und deren Herstellung von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gezeigt wird.
Weltweit dient der Wald heute dem Überleben von rund 1,6 Milliarden Menschen (ein Viertel der Weltbevölkerung), die im oder vom Wald leben. Jährlich werden allerdings derzeit rund 13 Millionen Hektar Wald vernichtet, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ein Verlust von unschätzbarem Wert, denn Wälder in Verbindung mit einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung können maßgeblich zur zukunftsfähigen Entwicklung und zur Beseitigung der Armut beitragen. Während die Ausbreitung der Wälder gerade in den tropischen Regionen stark abnimmt, wächst die Waldfläche in anderen Gebieten der Erde. In Deutschland nimmt sie zu: in den letzten 40 Jahren um rund zehn Prozent, beziehungsweise eine Million Hektar. Damit ist aktuell etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands (etwa 11,1 Millionen Hektar) von Wäldern bedeckt. Deutschlands Wälder leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz des Klimas: Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO2 werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.
Zusatzinformation zum "Internationalen Jahr der Wälder":
Die Vereinten Nationen haben 2011 als das "Internationale Jahr der Wälder" ausgerufen. Der deutsche Beitrag zur weltweiten Initiative steht unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!" Unter Federführung des BMELV bieten über 1.000 Akteure aus unterschiedlichen Bereichen vielfältige Veranstaltungen an, um den Wald neu zu erleben. Schirmherr der bundesweiten Aktivitäten ist Bundespräsident Christian Wulff.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bleser: Wald liefert große Vielfalt an Produkten und Leistungen
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, eröffnet heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Internationalen Waldtage auf dem Bonner Münsterplatz. Über 40 Aussteller aus vier Kontinenten stellen bekannte und weniger bekannte Produkte und Leistungen aus dem Wald vor.
"Der Wald hat die Fähigkeit, bei entsprechender nachhaltiger Bewirtschaftung nicht nur in Deutschland, sondern in viel größerem Umfang weltweit eine unvorstellbar große Vielfalt an Produkten und Leistungen zu liefern. Wälder sind nicht nur klassische Rohstofflieferanten, sondern sie leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sind im Bereich der Jagd und der Ernährung von großer Bedeutung und nicht zuletzt sind unsere Wälder von hohem Erholungswert für die Menschen und ein bedeutendes Kulturgut", sagte Bleser.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat sich gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zum Ziel gesetzt, im "Internationalen Jahr der Wälder" 2011 mit den Bonner Waldtagen einen Ausschnitt aus dem globalen Portfolio des Waldes zu zeigen. Einige Produkte und Leistungen, die auf den Bonner Waldtagen gezeigt werden, sind bekannt. Aber es gibt auch Produkte, die nicht unbedingt dem Wald zugeordnet werden. Dazu zählt der Kaschubaum, der die Cashewnuss liefert und deren Herstellung von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gezeigt wird.
Weltweit dient der Wald heute dem Überleben von rund 1,6 Milliarden Menschen (ein Viertel der Weltbevölkerung), die im oder vom Wald leben. Jährlich werden allerdings derzeit rund 13 Millionen Hektar Wald vernichtet, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ein Verlust von unschätzbarem Wert, denn Wälder in Verbindung mit einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung können maßgeblich zur zukunftsfähigen Entwicklung und zur Beseitigung der Armut beitragen. Während die Ausbreitung der Wälder gerade in den tropischen Regionen stark abnimmt, wächst die Waldfläche in anderen Gebieten der Erde. In Deutschland nimmt sie zu: in den letzten 40 Jahren um rund zehn Prozent, beziehungsweise eine Million Hektar. Damit ist aktuell etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands (etwa 11,1 Millionen Hektar) von Wäldern bedeckt. Deutschlands Wälder leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz des Klimas: Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO2 werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.
Zusatzinformation zum "Internationalen Jahr der Wälder":
Die Vereinten Nationen haben 2011 als das "Internationale Jahr der Wälder" ausgerufen. Der deutsche Beitrag zur weltweiten Initiative steht unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!" Unter Federführung des BMELV bieten über 1.000 Akteure aus unterschiedlichen Bereichen vielfältige Veranstaltungen an, um den Wald neu zu erleben. Schirmherr der bundesweiten Aktivitäten ist Bundespräsident Christian Wulff.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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