'Geschmackstage 2011' stehen im Zeichen der Regionalität

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 28.09.2011
Pressemitteilung vom: 28.09.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Zum vierten Mal in Folge finden in Deutschland die bundesweiten "Geschmackstage" statt. Der Schwerpunkt der vom 1. bis 9. Oktober stattfindenden Geschmackstage liegt in diesem Jahr auf der regionalen Küche und Esskultur. "Viel zu oft wissen ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 28.09.2011] "Geschmackstage 2011" stehen im Zeichen der Regionalität


Zum vierten Mal in Folge finden in Deutschland die bundesweiten "Geschmackstage" statt. Der Schwerpunkt der vom 1. bis 9. Oktober stattfindenden Geschmackstage liegt in diesem Jahr auf der regionalen Küche und Esskultur. "Viel zu oft wissen Verbraucher nicht, welche wertvollen Produkte direkt aus der Region kommen. Für mich ist es wichtig zu zeigen, welchen Genuss und welche Freude es macht, frische Produkte aus der Region zu kaufen und zu essen", sagte Bundesministerin Ilse Aigner.

"Durch die Geschmackstage erfahren wir mehr über die landwirtschaftlichen Produkte aus der Region und lernen sie zu schätzen. Durch diese Wertschätzung wird auch ein anderes Bewusstsein für den Umgang mit Lebensmitteln entwickelt", so die Ministerin.

An den Geschmackstagen beteiligen sich über 250 Akteure aus Gastronomie, Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe sowie Hersteller und Vermarkter von handwerklich erzeugten regionalen Lebensmitteln, Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und Verbände, Vereine und Initiativen aus ganz Deutschland. Sofern die Teilnehmer bei ihren Aktionen Lebensmittel einsetzen, muss deren Herkunft nachvollziehbar sein und ein klarer Bezug zur Regionalität hergestellt werden. Gekocht werden soll dabei grundsätzlich mit frischen Produkten. Dabei dürfen keine künstlichen Aromen, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker verwendet werden.

Die Wertschätzung qualitativ hochwertiger Lebensmittel aus regionaler Erzeugung, Geschmacksbildung und regionale Esskultur sind die Kernthemen der Geschmackstage, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam mit Sternekoch Johann Lafer im Rahmen des "Nationalen Aktionsplans IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" ins Leben gerufen wurden.

Am 1. Oktober starten die Geschmackstage mit der Wiedereröffnung der "Markthalle Neun" in Berlin-Kreuzberg, die wieder zu einem regionalen Lebensmittelmarkt ausgebaut wird.

Am 2. Oktober werden zum Tag der Regionen beim Herbstmarkt auf der Moritzburg in Zeitz (Sachsen Anhalt) traditionelle regionale Spezialitäten verkostet.

Höhepunkt ist am 9. Oktober die Abschlussveranstaltung auf der BUGA Koblenz 2011 mit Bundesministerin Aigner und Spitzenkoch Lafer.

Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie unter www.geschmackstage.de.

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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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