Ursula Heinen-Esser: Schutzgebiete in hoher Qualität für die biologische Vielfalt in Europa unverzichtbar

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 22.09.2011
Pressemitteilung vom: 22.09.2011 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin

Kurzfassung: Europäische Schutzgebietskonferenz im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eröffnet Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser hat sich dafür ausgesprochen, die Qualität der Schutzgebiete europaweit ...

[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 22.09.2011] Ursula Heinen-Esser: Schutzgebiete in hoher Qualität für die biologische Vielfalt in Europa unverzichtbar


Europäische Schutzgebietskonferenz im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eröffnet

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser hat sich dafür ausgesprochen, die Qualität der Schutzgebiete europaweit stärker voranzubringen. "Um den Rückgang von Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume in Europa aufhalten und umkehren zu können, kommt es in erster Linie darauf an, die Qualität und die Managementeffektivität in den Schutzgebieten zu erhöhen sowie modellhafte Lösungen für die übrige Fläche zu entwickeln", sagte sie anlässlich der Eröffnung der Europäischen Schutzgebietskonferenz 2011 des Verbandes EUROPARC Federation. Diese findet derzeit in Bad Urach, im UNESCO-Biosphärengebiet Schwäbische Alb (Baden-Württemberg) statt. Noch bis Samstag beraten dort über 300 Vertreter von Schutzgebieten sowie Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft über Zukunftsfragen des Naturschutzes in Europa.

Ursula Heinen-Esser regte an, möglichst europaweit einheitliche Qualitätsstandards für Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke zu entwickeln. Sie verwies dabei auf positive Erfahrungen in Deutschland, insbesondere im Rahmen der Dachmarke Nationale Naturlandschaften. "Gut gemanagte Schutzgebiete nutzen nicht nur der Natur, sondern vor allem den Menschen, die in den Regionen leben. Angebote im Naturtourismus, lokales Handwerk und landwirtschaftliche Produkte in hoher Qualität sind gefragt, schaffen Arbeitsplätze, stärken die regionale Wertschöpfung und sorgen somit für Wohlstand im ländlichen Raum", sagte sie. So könnten zugleich Modellbeispiele für eine nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung geschaffen werden, für die sich auch außerhalb der Schutzgebiete Nachahmer fänden. Das Bundesumweltministerium hat dazu in den vergangenen Jahren eine Reihe erfolgreicher Projekte durchgeführt, u. a. zu "Nationalparkpartnerschaften". Daran knüpft seit diesem Jahr im Rahmen!
der Nationalen Biodiversitätsstrategie das Bundesprogramm biologische Vielfalt an, für das Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro bereitstehen.


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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.

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