Niederlande und Deutschland intensivieren Dialog zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 02.09.2011
Pressemitteilung vom: 02.09.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: In einem Deutsch-Niederländischen Agrarforum am 2. September 2011 in der Bundesstadt Bonn diskutierten rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen aus den Niederlanden und Deutschland über ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 02.09.2011] Niederlande und Deutschland intensivieren Dialog zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik


In einem Deutsch-Niederländischen Agrarforum am 2. September 2011 in der Bundesstadt Bonn diskutierten rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen aus den Niederlanden und Deutschland über Erwartungen an die künftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Dieses Forum, zu dem der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos, und sein niederländischer Amtskollege Hans Hoogeveen eingeladen hatten, ist ein wichtiger Beitrag zu der traditionell engen Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Deutschland im Agrarbereich. Diese enge Abstimmung zu aktuellen agrarpolitischen Fragen wurde zuletzt beim Treffen von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit ihrem Amtskollegen Henk Bleker im Mai 2011 bekundet.

"In dem gemeinsamen Dialog wurden Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft erörtert und Fragen der Leistungen der Landwirtschaft für die Gesellschaft von morgen beleuchtet", erklärte Staatssekretär Dr. Kloos. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen der landwirtschaftlichen Produktion, der Verarbeitung und des Handels sowie Vertreter der gesellschaftlichen Interessengruppen des Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutzes haben intensiv über die Landwirtschaft von morgen diskutiert.

In einer Podiumsdiskussion und drei parallelen Workshops erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere die Fragen, welche Erwartungen an die künftige GAP gerichtet werden, wie sich wichtige wirtschaftliche, soziale und regionale Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft in Deutschland und den Niederlanden entwickeln und welche Lösungsansätze künftig bestehen. "Mit den Ergebnissen des Deutsch-Niederländischen Agrarforums geben wir wichtige Orientierungen auch für die aktuelle Diskussion zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013", so Hoogeveen.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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