Aigner: Neue Wege bei der Förderung ländlicher Regionen

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 01.09.2011
Pressemitteilung vom: 01.09.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: "LandZukunft" – Start des Modellvorhabens für ländliche Regionen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute in Berlin das Modellvorhaben "LandZukunft" gestartet. Mit dem neuen Modellvorhaben wird ein innovativer Weg der Förderung ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 01.09.2011] Aigner: Neue Wege bei der Förderung ländlicher Regionen


"LandZukunft" – Start des Modellvorhabens für ländliche Regionen

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute in Berlin das Modellvorhaben "LandZukunft" gestartet. Mit dem neuen Modellvorhaben wird ein innovativer Weg der Förderung eingeschlagen. Die Teilnehmerregionen konnten sich nicht bewerben, sondern wurden anhand von insgesamt 16 wissenschaftlichen Kriterien wie beispielsweise negativer Bevölkerungsentwicklung oder schlechter Erreichbarkeit von Großstädten ausgewählt. Die so ermittelten 17 peripheren ländlichen Regionen sollen nunmehr unterstützt werden, die regionale Wirtschaft und Beschäftigung zu fördern und den demographischen Wandel zu bewältigen. Die Regionen können dabei relativ selbständig und frei über das Budget und ihre Schwerpunktsetzung entscheiden.

Neben dem Alleinstellungsmerkmal der Konzentration auf periphere ländliche Räume ist die Steuerung über Ziele ein innovatives Element des Modellvorhabens. Regionale Partnerschaften beispielsweise zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern mit Unternehmergeist sollen sich gemeinsam konkrete Ziele setzen, die sie im Rahmen des Vorhabens erreichen möchten. Eine Jury wählt anschließend aus den 17 Regionen vier Modellregionen aus, mit denen Zielvereinbarungen geschlossen werden und die das Bundeslandwirtschaftsministerium bei der Umsetzung ihrer Strategien fördert. Insgesamt stehen für das Vorhaben im Zeitraum 2011 bis 2014 neun Millionen Euro zur Verfügung.

"Wir wollen Freiräume schaffen, damit Innovationen entstehen und gute Ideen zügig umgesetzt werden können", sagte Aigner. Aus den Projektideen der Modellregionen könnten anschließend vergleichbare Regionen lernen. Mit den Ergebnissen möchte man die Förderung ländlicher Räume weiterentwickeln, um peripheren ländlichen Regionen noch gezielter helfen zu können.


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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