Tunneldurchstich Eierberge bei Bad Staffelstein Weiterer Meilenstein beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Berlin (VDE Nr. 8)

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 29.08.2011
Pressemitteilung vom: 29.08.2011 von der Firma Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) aus Berlin

Kurzfassung: TaufpatinSusanne Ramsauerund Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, haben heute den symbolischen Tunneldurchschlag der Eierberge bei Bad Staffelstein gefeiert. Der Tunneldurchstich ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu ...

[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) - 29.08.2011] Tunneldurchstich Eierberge bei Bad Staffelstein Weiterer Meilenstein beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Berlin (VDE Nr. 8)


TaufpatinSusanne Ramsauerund Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, haben heute den symbolischen Tunneldurchschlag der Eierberge bei Bad Staffelstein gefeiert.

Der Tunneldurchstich ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer schnellen Bahnverbindung zwischen München und Berlin. Der Tunnel Eierberge ist mit 3,8 Kilometern der längste von insgesamt acht Tunneln im bayerischen Abschnitt der Neubaustrecke. Im Ausbruchsmaterial des Tunnels wurden Fossilien gefunden, die durch Hochschulen aus München und Bamberg wissenschaftlich ausgewertet werden. Auf der insgesamt 107 km langen ingenieurtechnisch aufwändigen Strecke durch den Thüringer Wald werden insgesamt 22 Tunnel und 29 Talbrücken errichtet. Vier Tunnel und zwölf Brücken sind bereits fertig.

Bundesminister Peter Ramsauer: "Mit der Hochgeschwindigkeitsstrecke durch den Thüringer Wald reduziert sich die Fahrzeit zwischen Erfurt und Nürnberg auf eine Stunde, die Fahrt von München nach Berlin auf unter vier Stunden. Damit wird die Bahn eine attraktive Alternative zum Kurzstreckenflug. Und die Region erhält durch die bessere Erschließung neue Chancen."

Die Neubaustrecke VDE Nr. 8.1 verbindet Nürnberg und Erfurt für den Personen- und Güterverkehr. Die Strecke ist als Teil der europäischen Nord-Süd-Achse Berlin - München - Verona - Palermo von europäischer Bedeutung. Der Bund finanziert die Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt im Zuge des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8.1 mit rund 2,2 Milliarden Euro. Rund 1,7 Milliarden Euro von den insgesamt 5,2 Milliarden Euro für die Gesamtstrecke VDE 8.1. sind bereits verausgabt.

Mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Nürnberg - Ebensfeld und der Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt werden Personenzüge die Strecke mit bis zu 300 km/h befahren können – die Fahrzeit wird so von 172 auf 66 Minuten gesenkt. Daneben können rund fünf Millionen Tonnen Güter pro Jahr zusätzlich auf der Schiene transportiert werden. Die Strecke Ebensfeld – Erfurt soll Ende 2017 in Betrieb genommen werden.


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Die Aufgaben Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind in einem Ministerium vereinigt. Das BMVBS ist damit das wichtigste Investitionsressort der Bundesregierung. Hier sind alle Zuständigkeiten des Bundes für verkehrliche und bauliche Infrastrukturen gebündelt: Bundesfernstraßen, Schienen- und Wasserwege, Städtebau, Stadtentwicklung und Raumordnung. Als herausragendes Innovationsministerium gibt das BMVBS Impulse für die Verkehrstechnologie und die Bauwirtschaft. In der Luftfahrt, in der Satellitennavigation, bei neuen Antrieben und Kraftstoffen, bei energiesparenden Bauweisen sorgen die Experten des Ministeriums für gute Rahmenbedingungen.

Das Ministerium ist an den Standorten Berlin und Bonn mit insgesamt 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Gemeinsam mit den nachgeordneten Behörden schaffen sie Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Seit dem 22. 11. 2005 ist Wolfgang Tiefensee Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

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