Afrikanische Welse schwimmen bald in Thüringen
- Pressemitteilung der Firma Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN), 19.08.2011
Pressemitteilung vom: 19.08.2011 von der Firma Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) aus Erfurt
Kurzfassung: Die Agrargenossenschaft Schkölen steigt in die Fischzucht ein und will jährlich 125 Ton-nen Afrikanischen Wels produzieren und verarbeiten. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz unterstützt dieses Projekt ...
[Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN) - 19.08.2011] Afrikanische Welse schwimmen bald in Thüringen
Die Agrargenossenschaft Schkölen steigt in die Fischzucht ein und will jährlich 125 Ton-nen Afrikanischen Wels produzieren und verarbeiten. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz unterstützt dieses Projekt mit 670.000 Euro aus Fördermitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Freistaates. "Das Projekt hat Modellcharakter für Thüringen, denn es nutzt erneuerbare Energien auf inno-vative Weise und schützt gleichzeitig die natürlichen Ressourcen", sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz.
Eine solche Anlage funktioniert als geschlossener Kreislauf und steht nicht mit einem natürlichen Gewässer in Verbindung. Derartige Anlagen sparen Wasser und arbeiten un-abhängig von Umwelteinflüssen. Die Wasserbecken werden in Schkölen mit der Abwär-me aus der eigenen Biogasanlage auf 28 Grad Celsius erwärmt – so liebt es der Afrikani-sche Wels. Gleichzeitig kann die regenerative Energie optimal genutzt werden. Die För-dergelder wird die Agrargenossenschaft in den Bau zweier Hallen für die Produktion sowie die Verarbeitung und Vermarktung des Fisches investieren.
Angesichts globaler Überfischung der natürlichen Gewässer will die Europäische Union die so genannte Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Krebsen und Mu-scheln – stärker fördern. Die Zucht soll die stetig sinkenden Fangmengen aus den Meeren ausgleichen und die Ernährung der Weltbevölkerung mit tierischem Eiweiß sichern. Die Zuchtanlage in Schkölen wäre die erste "geschlossene" Aquakulturanlage in Thüringen.
Der Afrikanische Wels gilt als robust, schmackhaft und hochwertig, zumal bei der Fisch-zucht auf Hormone und Antibiotika verzichtet werden kann. Die Agrargenossenschaft Schkölen schafft sich mit der Welszucht ein zusätzliches unternehmerisches Standbein. Es ist geplant, den Wels gemeinschaftlich über die "Fischgut Mitte", eine Genossenschaft von neun ähnlichen Betrieben in Sachsen und Thüringen, zu vermarkten.
Andreas Maruschke
Pressesprecher
Beethovenstraße 3 • 99096 Erfurt
Tel: (03 61) 37-99 930 • Fax: (03 61) 37-99 939 • E-Mail: pressestelle@tmlfun.thueringen.de• Internet: www.thueringen.de/tmlfun
Die Agrargenossenschaft Schkölen steigt in die Fischzucht ein und will jährlich 125 Ton-nen Afrikanischen Wels produzieren und verarbeiten. Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz unterstützt dieses Projekt mit 670.000 Euro aus Fördermitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Freistaates. "Das Projekt hat Modellcharakter für Thüringen, denn es nutzt erneuerbare Energien auf inno-vative Weise und schützt gleichzeitig die natürlichen Ressourcen", sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz.
Eine solche Anlage funktioniert als geschlossener Kreislauf und steht nicht mit einem natürlichen Gewässer in Verbindung. Derartige Anlagen sparen Wasser und arbeiten un-abhängig von Umwelteinflüssen. Die Wasserbecken werden in Schkölen mit der Abwär-me aus der eigenen Biogasanlage auf 28 Grad Celsius erwärmt – so liebt es der Afrikani-sche Wels. Gleichzeitig kann die regenerative Energie optimal genutzt werden. Die För-dergelder wird die Agrargenossenschaft in den Bau zweier Hallen für die Produktion sowie die Verarbeitung und Vermarktung des Fisches investieren.
Angesichts globaler Überfischung der natürlichen Gewässer will die Europäische Union die so genannte Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Krebsen und Mu-scheln – stärker fördern. Die Zucht soll die stetig sinkenden Fangmengen aus den Meeren ausgleichen und die Ernährung der Weltbevölkerung mit tierischem Eiweiß sichern. Die Zuchtanlage in Schkölen wäre die erste "geschlossene" Aquakulturanlage in Thüringen.
Der Afrikanische Wels gilt als robust, schmackhaft und hochwertig, zumal bei der Fisch-zucht auf Hormone und Antibiotika verzichtet werden kann. Die Agrargenossenschaft Schkölen schafft sich mit der Welszucht ein zusätzliches unternehmerisches Standbein. Es ist geplant, den Wels gemeinschaftlich über die "Fischgut Mitte", eine Genossenschaft von neun ähnlichen Betrieben in Sachsen und Thüringen, zu vermarkten.
Andreas Maruschke
Pressesprecher
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Über Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN):
1994 wurden das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium des Freistaats Thüringen neu strukturiert und zu einem Ministerium zusammengefaßt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) ist für die Aufgaben, die es in seiner Bezeichnung führt, zuständig. Es gliedert sich in acht Abteilungen. Gegenwärtig gehören dem Ministerium ca. 390 Mitarbeiter an: Beamte, Angestellte und Arbeiter.
Natur, Umwelt und Landwirtschaft sind besonders eng miteinander verbunden. Einerseits können die Ziele von Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege nur mit der Landwirtschaft und Forstwirtschaft erfogreich verwirklicht werden und andererseits ist ein funktionsfähiger Naturhaushalt unsere Existenzgrundlage. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehört eine Reihe von Fachbehörden und Einrichtungen, die u. a. dafür die wissenschaftlichen und fachlichen Zuarbeiten und den Verwaltungsvollzug leisten:
- die Thüringer Landesanstalt für Umwelt,
- die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft,
- die Thüringer Landesanstalt für Geologie
- die Thüringer Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
- 4 Staatliche Umweltämter
- 1 Nationalpark, Naturparke und Biosphärenreservate
- 12 Landwirtschaftsämter
- 3 Flurneuordnungsämter
- 54 Forstämter
sowie ein Thüringer Oberbergamt und zwei Bergämter.
Firmenkontakt:
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1994 wurden das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium des Freistaats Thüringen neu strukturiert und zu einem Ministerium zusammengefaßt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) ist für die Aufgaben, die es in seiner Bezeichnung führt, zuständig. Es gliedert sich in acht Abteilungen. Gegenwärtig gehören dem Ministerium ca. 390 Mitarbeiter an: Beamte, Angestellte und Arbeiter.
Natur, Umwelt und Landwirtschaft sind besonders eng miteinander verbunden. Einerseits können die Ziele von Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege nur mit der Landwirtschaft und Forstwirtschaft erfogreich verwirklicht werden und andererseits ist ein funktionsfähiger Naturhaushalt unsere Existenzgrundlage. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehört eine Reihe von Fachbehörden und Einrichtungen, die u. a. dafür die wissenschaftlichen und fachlichen Zuarbeiten und den Verwaltungsvollzug leisten:
- die Thüringer Landesanstalt für Umwelt,
- die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft,
- die Thüringer Landesanstalt für Geologie
- die Thüringer Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
- 4 Staatliche Umweltämter
- 1 Nationalpark, Naturparke und Biosphärenreservate
- 12 Landwirtschaftsämter
- 3 Flurneuordnungsämter
- 54 Forstämter
sowie ein Thüringer Oberbergamt und zwei Bergämter.
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