Phishing-Radar: Neues Online-Forum gegen betrügerische E-Mails
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 28.12.2010
Pressemitteilung vom: 28.12.2010 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Bundesverbraucherministerium und Verbraucherzentrale NRW starten neues Angebot auf der Internetplattform "verbraucherfinanzwissen.de" Phishing-Mails sind gefälschte E-Mails mit dem Ziel, an die Daten der Internet-Nutzer zu gelangen., Quelle: ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 28.12.2010] Phishing-Radar: Neues Online-Forum gegen betrügerische E-Mails
Bundesverbraucherministerium und Verbraucherzentrale NRW starten neues Angebot auf der Internetplattform "verbraucherfinanzwissen.de" Phishing-Mails sind gefälschte E-Mails mit dem Ziel, an die Daten der Internet-Nutzer zu gelangen., Quelle: Creativeapril - Fotolia.com Abzock-Portale, die seriösen Online-Banking-Seiten täuschend ähnlich sehen, abgefangene Passwörter, versteckte Kostenfallen: Immer mehr Menschen werden Opfer von Internet-Betrügern. Jährlich werden Millionen Internet-Seiten eigens zum Abfischen von Kontodaten und Passwörtern eingesetzt (so genanntes "Phishing"). Phishing-Nachrichten werden häufig über E-Mail verschickt. Die gefälschten Nachrichten führen unbedarfte Nutzer zu oft aufwendig gestalteten Webseiten der Betrüger, die kaum von seriösen Unternehmensseiten zu unterscheiden sind. Auf diese Weise versuchen Kriminelle, an sensible Daten wie etwa Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarten-Konten zu gelangen.
Weil die Täter aber meist im Ausland sitzen, ist die strafrechtliche Verfolgung für deutsche Behörden schwierig. Auch technische Schutzmaßnahmen wie Antiviren-Software und moderne Web-Browser können das Problem lediglich mildern, aber keinen hundertprozentigen Schutz gewährleisten. Das Bundesverbraucherministerium und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen setzen daher auf Information und Aufklärung: Ab heute, 28. Dezember, haben Internet-Nutzer die Möglichkeit, Phishing-Attacken im Internet zu melden und sich über aktuelle Bedrohungen zu informieren. Das neue "Phishing-Radar" ist erreichbar über das Internetportal www.verbraucherfinanzwissen.de.
"Kriminelle haben es nicht nur auf die persönlichen Daten von Bürgern abgesehen, sondern versuchen immer öfter auch die Schutzmechanismen des Zahlungsverkehrs zu knacken. In letzter Zeit registrieren wir eine alarmierende Zunahme betrügerischer Attacken", so Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Der beste Schutz sei es, diese massenweise versandten Spam-Mails einfach ungelesen zu löschen. Jeder Verbraucher sollte wissen: Banken fragen niemals vertrauliche Kundendaten wie Kontonummer oder PIN per E-Mail, Telefon oder SMS ab. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher sich besser über betrügerische Aktivitäten informieren können, hat das Ministerium in Kooperation mit der Verbraucherzentrale (VZ) das neue Internetforum entwickelt. "Das Phishing-Radar bietet Verbrauchern eine leicht zugängliche Möglichkeit, sich über Risiken zu informieren und Fälle von Betrug schnell und unbürokratisch zu melden", so Aigner.
Unter der Internetadresse "www.verbraucherfinanzwissen.de" finden Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort ein Online-Forum, in dem sie Phishing-E-Mails melden können, die sie erhalten haben. Eine Registrierung ist dazu nicht nötig. Eingegangene Meldungen sind sofort öffentlich und können anderen Nutzern als Warnung vor Attacken dienen. Alternativ können Verbraucherinnen und Verbraucher E-Mails auch an die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse phishing@vz-nrw.de weiterleiten.
Mitarbeiter der Verbraucherzentrale NRW überwachen das Forum, werten die eingehenden E-Mails systematisch aus und verbreiten die Warnungen vor betrügerischen E-Mails über weitere Kanäle wie etwa den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch betroffene Banken werden informiert. Ergänzt wird das Angebot durch hilfreiche Informationen und Tipps zum Schutz gegen Phishing auf den Seiten von www.verbraucherfinanzwissen.de.
Das Phishing-Radar ergänzt als anbieterunabhängige Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Phishing bereits bestehende Angebote einzelner Banken. Es soll vor allem der besseren und schnelleren Aufklärung der Öffentlichkeit über Phishing-Attacken dienen. Wer durch Phishing einen Schaden erlitten hat, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Zudem sollte er seine Bank bereits informieren, wenn der Verdacht besteht, dass Unbefugte auf das Konto zugreifen könnten.
Kontakt:
Pressestelle
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bundesverbraucherministerium und Verbraucherzentrale NRW starten neues Angebot auf der Internetplattform "verbraucherfinanzwissen.de" Phishing-Mails sind gefälschte E-Mails mit dem Ziel, an die Daten der Internet-Nutzer zu gelangen., Quelle: Creativeapril - Fotolia.com Abzock-Portale, die seriösen Online-Banking-Seiten täuschend ähnlich sehen, abgefangene Passwörter, versteckte Kostenfallen: Immer mehr Menschen werden Opfer von Internet-Betrügern. Jährlich werden Millionen Internet-Seiten eigens zum Abfischen von Kontodaten und Passwörtern eingesetzt (so genanntes "Phishing"). Phishing-Nachrichten werden häufig über E-Mail verschickt. Die gefälschten Nachrichten führen unbedarfte Nutzer zu oft aufwendig gestalteten Webseiten der Betrüger, die kaum von seriösen Unternehmensseiten zu unterscheiden sind. Auf diese Weise versuchen Kriminelle, an sensible Daten wie etwa Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarten-Konten zu gelangen.
Weil die Täter aber meist im Ausland sitzen, ist die strafrechtliche Verfolgung für deutsche Behörden schwierig. Auch technische Schutzmaßnahmen wie Antiviren-Software und moderne Web-Browser können das Problem lediglich mildern, aber keinen hundertprozentigen Schutz gewährleisten. Das Bundesverbraucherministerium und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen setzen daher auf Information und Aufklärung: Ab heute, 28. Dezember, haben Internet-Nutzer die Möglichkeit, Phishing-Attacken im Internet zu melden und sich über aktuelle Bedrohungen zu informieren. Das neue "Phishing-Radar" ist erreichbar über das Internetportal www.verbraucherfinanzwissen.de.
"Kriminelle haben es nicht nur auf die persönlichen Daten von Bürgern abgesehen, sondern versuchen immer öfter auch die Schutzmechanismen des Zahlungsverkehrs zu knacken. In letzter Zeit registrieren wir eine alarmierende Zunahme betrügerischer Attacken", so Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Der beste Schutz sei es, diese massenweise versandten Spam-Mails einfach ungelesen zu löschen. Jeder Verbraucher sollte wissen: Banken fragen niemals vertrauliche Kundendaten wie Kontonummer oder PIN per E-Mail, Telefon oder SMS ab. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher sich besser über betrügerische Aktivitäten informieren können, hat das Ministerium in Kooperation mit der Verbraucherzentrale (VZ) das neue Internetforum entwickelt. "Das Phishing-Radar bietet Verbrauchern eine leicht zugängliche Möglichkeit, sich über Risiken zu informieren und Fälle von Betrug schnell und unbürokratisch zu melden", so Aigner.
Unter der Internetadresse "www.verbraucherfinanzwissen.de" finden Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort ein Online-Forum, in dem sie Phishing-E-Mails melden können, die sie erhalten haben. Eine Registrierung ist dazu nicht nötig. Eingegangene Meldungen sind sofort öffentlich und können anderen Nutzern als Warnung vor Attacken dienen. Alternativ können Verbraucherinnen und Verbraucher E-Mails auch an die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse phishing@vz-nrw.de weiterleiten.
Mitarbeiter der Verbraucherzentrale NRW überwachen das Forum, werten die eingehenden E-Mails systematisch aus und verbreiten die Warnungen vor betrügerischen E-Mails über weitere Kanäle wie etwa den Kurznachrichtendienst Twitter. Auch betroffene Banken werden informiert. Ergänzt wird das Angebot durch hilfreiche Informationen und Tipps zum Schutz gegen Phishing auf den Seiten von www.verbraucherfinanzwissen.de.
Das Phishing-Radar ergänzt als anbieterunabhängige Anlaufstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Phishing bereits bestehende Angebote einzelner Banken. Es soll vor allem der besseren und schnelleren Aufklärung der Öffentlichkeit über Phishing-Attacken dienen. Wer durch Phishing einen Schaden erlitten hat, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Zudem sollte er seine Bank bereits informieren, wenn der Verdacht besteht, dass Unbefugte auf das Konto zugreifen könnten.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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