"Dialog lebt von unterschiedlichen Perspektiven - Erzbischof Zollitsch sammelt Bausteine für Weg der Kirche in die Zukunft

  • Pressemitteilung der Firma Erzbistum Freiburg, 12.08.2011
Pressemitteilung vom: 12.08.2011 von der Firma Erzbistum Freiburg aus Freiburg

Kurzfassung: Freiburg (pef). Mit Zukunftskonferenzen, Fokusgruppen und Erkundungsaufträgen will Erzbischof Dr. Robert Zollitsch den Dialog über die Zukunft der Kirche im Erzbistum Freiburg voranbringen. "Ein solcher Dialog lebt von den unterschiedlichen ...

[Erzbistum Freiburg - 12.08.2011] "Dialog lebt von unterschiedlichen Perspektiven"
Erzbischof Zollitsch sammelt Bausteine für Weg der Kirche in die Zukunft


Freiburg (pef). Mit Zukunftskonferenzen, Fokusgruppen und Erkundungsaufträgen will Erzbischof Dr. Robert Zollitsch den Dialog über die Zukunft der Kirche im Erzbistum Freiburg voranbringen. "Ein solcher Dialog lebt von den unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven", heißt es in einem am Freitag (12.8.) veröffentlichten Schreiben des Erzbischofs von Freiburg, der nun unterschiedliche Erkundungsaufträge erteilt hat. Der Dialog lebe "von den Frauen und Männern, den Jungen und Alten, den Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen, die aus ihrem ganz spezifischen Lebens- und Arbeitsumfeld heraus nach dem Weg der Kirche in die Zukunft fragen und so den eigenen Blick und den der anderen weiten". Es gehe darum, aufeinander und gemeinsam auf Gott zu hören: "Das ist die Kurzformel für unseren geistlichen Dialog."

Horizont erweitern: Lebenswelt junger Leute glaubwürdig in den Blick nehmen

Zentraler Baustein dieses "Dialogs im Licht des Evangeliums" sind im Erzbistum Freiburg neben den Zukunftskonferenzen und Fokusgruppen die Erkundungsaufträge, von denen sich der Erzbischof "Erfahrungen und Impulse zu den zentralen Fragestellungen" erwartet: "Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?" Mit den konkreten Erkundungsaufträgen sollen Gruppen, Institutionen und Experten ihre Überlegungen zusammentragen und für die gesamte Erzdiözese fruchtbar werden lassen: "Das wird den Dialog bereichern und den Horizont weiten." So wird die Jugendpastoral im Erzbistum Freiburg erkunden: "Wo braucht es neue Impulse, um glaubwürdiger die Lebensthemen junger Menschen in den Blick zu nehmen?"

"Pastoral der Barmherzigkeit" im Umgang mit Menschen nach Scheidung

In der Seelsorge für Erwachsene geht es bei den Erkundungsaufträgen um die Frage, wie in Politik und Gesellschaft die zentrale Bedeutung von Ehe und Familie stärker präsent gemacht werden kann. Zudem sucht die Erzdiözese nach realistischen Optionen für eine "Pastoral der Barmherzigkeit" im Umgang mit Menschen in Trennung, Scheidung und nach Wiederheirat. Zentrale Einrichtungen des Erzbistums erhalten speziell auf ihre Zuständigkeitsbereiche abgestimmte Fragen. Der Anfang Juli in Mannheim gestartete Dialog ("Im Heute glauben: Wo stehen wir?"), zu dem die Bischöfe in der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2010 aufgerufen hatten, soll durch diese Initiative im Erzbistum Freiburg weiter vorangebracht werden.

Papst Benedikt wird am Samstag (12.) über Dialog-Konzept informiert

Nach Überzeugung von Erzbischof Robert Zollitsch war bereits bei der Auftaktveranstaltung in Mannheim mit viel Engagement, "in geschwisterlicher Wertschätzung und im Vertrauen auf das Wirken des Geistes Gottes" spürbar und deutlich geworden, was es bedeutet, "einen geistlichen Dialog zu führen." Am Samstag (13.) reist Erzbischof Zollitsch gemeinsam mit der für den Prozess gebildeten Steuerungsgruppe (also mit Kardinal Reinhard Marx und den Bischöfen Franz-Josef Bode und Franz-Josef Overbeck) nach Castelgandolfo, um Papst Benedikt XVI. über den bisherigen Verlauf und das Konzept des Dialoges zu informieren.

Dialog-Partner zu Begegnung mit Papst Benedikt in Freiburg eingeladen

Alle Teilnehmer der Dialog-Auftaktveranstaltung in Mannheim hat Erzbischof Zollitsch inzwischen zur Teilnahme an der Eucharistiefeier mit Papst Benedikt XVI. in Freiburg und der abschließenden Rede des Papstes im Konzerthaus (25. September) eingeladen. Die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wird sich im Oktober mit der Weiterentwicklung des Gesprächsprozesses befassen.

Papst Benedikt XVI. wird am Samstag (24. September) um 14.00 Uhr das Freiburger Münster besuchen. Um 19.00 Uhr feiert er eine Gebetsvigil (Abendgebet) mit Jugendlichen auf dem Messegelände von Freiburg. Bereits ab 15.00 Uhr bereitet dort ein Rahmenprogramm auf die Begegnung mit dem Papst vor. Als Höhepunkt seiner Reise feiert Benedikt XVI. am Sonntag (25. September) um 10.00 Uhr eine Eucharistiefeier auf dem Flugplatz. Für beide Gottesdienste in Freiburg gibt es kostenlose Eintrittskarten, die im Internet auf der Seite http://www.papst-in-deutschland.deoder bei den Pfarrbüros in der Erzdiözese bestellt werden können.

- Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum zu den großen der 27 Diözesen in Deutschland. Informationen zur Erzdiözese erhalten Sie unter http://www.erzbistum-freiburg.de . Auch der Kurznachrichtendienst "Twitter" bietet Informationen aus dem Erzbistum an - unter http://twitter.com/BistumFreiburg . Ein Medien-Monitor des Erzbistums steht unter http://twitter.com/MeMoEBFR bereit. Bei "Facebook" können sich interessierte Internetnutzer ebenfalls informieren - unter http://www.facebook.com/erzdioezese-freiburg .




Über Erzbistum Freiburg:
Mit mehr als zwei Millionen Katholiken ist das Erzbistum Freiburg die zweitgrößte der insgesamt 27 Diözesen in Deutschland. Die Kirche von Freiburg lebt im Südwesten Deutschlands in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schweiz und zum Elsaß.

In reizvoller geografischer Lage erstreckt sich das Gebiet vom Bodensee und dem Hochrhein im Süden über den Schwarzwald und die Oberrheinische Tiefebene bis hinauf in den Odenwald und an den Main im Norden.

Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg umfasst das 1827 gegründete Erzbistum das ehemalige Land Baden und Hohenzollern.

Am 20. Juli 2003 wurde Dr. Robert Zollitsch als vierzehnter Erzbischof von Freiburg in sein Amt eingeführt. Er ist zugleich Metropolit der Oberrheinischen Kirchenprovinz mit den Nachbarbistümern Rottenburg-Stuttgart und Mainz.

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