Klimaschutz in der Landwirtschaft: Agrarminister vereinbaren internationale Zusammenarbeit bei der Forschung
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 08.07.2011
Pressemitteilung vom: 08.07.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Im Rahmen einer Konferenz der Landwirtschaftsminister hat Deutschland gemeinsam mit 30 Ländern die Charta der "Global Research Alliance on Agricultural Greenhouse Gases" gezeichnet. Damit wurde die freiwillige Zusammenarbeit bei der Forschung zur ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 08.07.2011] Klimaschutz in der Landwirtschaft: Agrarminister vereinbaren internationale Zusammenarbeit bei der Forschung
Im Rahmen einer Konferenz der Landwirtschaftsminister hat Deutschland gemeinsam mit 30 Ländern die Charta der "Global Research Alliance on Agricultural Greenhouse Gases" gezeichnet.
Damit wurde die freiwillige Zusammenarbeit bei der Forschung zur Bekämpfung des Klimawandels und der Sicherung der Welternährung im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft förmlich vereinbart. Die Allianz steht jedem Land offen. Sie ist zeitlich nicht befristet und hat keinen gemeinsamen Haushalt, jedes Mitglied übernimmt die eigenen Kosten.
Die Zusammenarbeit der Staaten gibt es bereits seit Dezember 2009. Deutschland gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Die Forschungscharta wurde neben Deutschland von Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Indonesien, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Peru, den Philippinen, der Schweiz, von Uruguay, den USA, Vietnam sowie den EU-Ländern Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien unterzeichnet.
In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Sektoren der Landwirtschaft - Ackerbau, Tierhaltung und dem besonders emissionsreichen Reisanbau – eingerichtet. Es wurden verschiedene Fachtagungen durchgeführt, Aktionspläne entwickelt und Datenbanken errichtet. Die Allianz arbeitet in Abstimmung mit internationalen Organisationen und Agrar-Forschungseinrichtungen für eine produktive, effiziente und umwelt- sowie klimafreundliche Landwirtschaft. Die von der Landwirtschaft verursachten Treibhausgasemissionen entstehen vor allem durch biologische Vorgänge bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Böden und bei der Haltung von Nutztieren. Im Rahmen der Allianz soll erforscht werden, wie die zur Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung notwendigen agrarischen Rohstoffe weitestgehend klimafreundlich erzeugt werden können.
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Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Im Rahmen einer Konferenz der Landwirtschaftsminister hat Deutschland gemeinsam mit 30 Ländern die Charta der "Global Research Alliance on Agricultural Greenhouse Gases" gezeichnet.
Damit wurde die freiwillige Zusammenarbeit bei der Forschung zur Bekämpfung des Klimawandels und der Sicherung der Welternährung im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft förmlich vereinbart. Die Allianz steht jedem Land offen. Sie ist zeitlich nicht befristet und hat keinen gemeinsamen Haushalt, jedes Mitglied übernimmt die eigenen Kosten.
Die Zusammenarbeit der Staaten gibt es bereits seit Dezember 2009. Deutschland gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Die Forschungscharta wurde neben Deutschland von Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Indonesien, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Peru, den Philippinen, der Schweiz, von Uruguay, den USA, Vietnam sowie den EU-Ländern Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien unterzeichnet.
In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Sektoren der Landwirtschaft - Ackerbau, Tierhaltung und dem besonders emissionsreichen Reisanbau – eingerichtet. Es wurden verschiedene Fachtagungen durchgeführt, Aktionspläne entwickelt und Datenbanken errichtet. Die Allianz arbeitet in Abstimmung mit internationalen Organisationen und Agrar-Forschungseinrichtungen für eine produktive, effiziente und umwelt- sowie klimafreundliche Landwirtschaft. Die von der Landwirtschaft verursachten Treibhausgasemissionen entstehen vor allem durch biologische Vorgänge bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Böden und bei der Haltung von Nutztieren. Im Rahmen der Allianz soll erforscht werden, wie die zur Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung notwendigen agrarischen Rohstoffe weitestgehend klimafreundlich erzeugt werden können.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
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