Ramsauer besucht Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), 04.07.2011
Pressemitteilung vom: 04.07.2011 von der Firma Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) aus Berlin
Kurzfassung: Ramsauer: Deutsche Industrie steht in den Startlöchern Minister Ramsauer hat heute das Kontrollzentrum für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo besucht. Galileo wird künftig vom Kontrollzentrum im bayerischen Oberpfaffenhofen und ...
[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) - 04.07.2011] Ramsauer besucht Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen
Ramsauer: Deutsche Industrie steht in den Startlöchern
Minister Ramsauer hat heute das Kontrollzentrum für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo besucht. Galileo wird künftig vom Kontrollzentrum im bayerischen Oberpfaffenhofen und seinem italienischen Partnerzentrum Fucino nahe Rom gesteuert.
Ramsauer: "Das Kontrollzentrum ist eine wichtige Schaltzentrale für den Betrieb von Galileo. Ich freue mich, dass unsere Experten vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an dieser Schlüsselposition maßgeblich zum Erfolg dieser Zukunftstechnologie beitragen werden."
Minister Ramsauer nutzte seinen Besuch auch, um sich bei den Mitarbeitern des Anwendungszentrums und den beteiligten Unternehmen über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Galileo zu informieren.
Ramsauer: "Mit dem Kontroll- und dem Anwendungszentrum stehen zwei wichtige Säulen der europäischen Satellitennavigation und darauf basierender Technologien in der Region. Beides ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland gleichermaßen wichtig und sichert zukunftsfähige Arbeitsplätze im Land."
Das Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen bietet Unternehmen einen Rahmen für die Entwicklung von Navigationsanwendungen. Die Europäische Kommission beziffert deren weltweites Marktvolumen derzeit auf 124 Milliarden Euro mit Wachstumsaussichten von jährlich elf Prozent bis 2020.
Ramsauer: "Heute habe ich mich persönlich davon überzeugen können, dass unsere Unternehmen nicht nur das Potenzial für die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten der Satellitennavigation erkannt haben, sondern bereits mit großer Innovationskraft neue Geschäftsideen entwickeln. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich hier besonders gute Chancen."
Inzwischen sind alle Verträge für die Errichtung von Galileo geschlossen, so dass das System laut EU-Kommission 2014 an den Start gehen kann. Industriekommissar Tajani hat zudem kürzlich Einsparungen beim Galileo-Budget und die rasche Vergabe eines weiteren Satellitenauftrags in Aussicht gestellt.
Ramsauer: "Ich begrüße, dass die Kommission Sparanstrengungen unternimmt. Wir werden die neuen Vorschläge nun genau prüfen. Entscheidend ist, dass die Ankündigungen und Zeitpläne auch eingehalten werden und dass die EU-Kommission in Zukunft eine effektive Kostenkontrolle sicherstellt."
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Bürgerservice Invalidenstraße 44
10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de
Ramsauer: Deutsche Industrie steht in den Startlöchern
Minister Ramsauer hat heute das Kontrollzentrum für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo besucht. Galileo wird künftig vom Kontrollzentrum im bayerischen Oberpfaffenhofen und seinem italienischen Partnerzentrum Fucino nahe Rom gesteuert.
Ramsauer: "Das Kontrollzentrum ist eine wichtige Schaltzentrale für den Betrieb von Galileo. Ich freue mich, dass unsere Experten vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an dieser Schlüsselposition maßgeblich zum Erfolg dieser Zukunftstechnologie beitragen werden."
Minister Ramsauer nutzte seinen Besuch auch, um sich bei den Mitarbeitern des Anwendungszentrums und den beteiligten Unternehmen über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Galileo zu informieren.
Ramsauer: "Mit dem Kontroll- und dem Anwendungszentrum stehen zwei wichtige Säulen der europäischen Satellitennavigation und darauf basierender Technologien in der Region. Beides ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland gleichermaßen wichtig und sichert zukunftsfähige Arbeitsplätze im Land."
Das Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen bietet Unternehmen einen Rahmen für die Entwicklung von Navigationsanwendungen. Die Europäische Kommission beziffert deren weltweites Marktvolumen derzeit auf 124 Milliarden Euro mit Wachstumsaussichten von jährlich elf Prozent bis 2020.
Ramsauer: "Heute habe ich mich persönlich davon überzeugen können, dass unsere Unternehmen nicht nur das Potenzial für die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten der Satellitennavigation erkannt haben, sondern bereits mit großer Innovationskraft neue Geschäftsideen entwickeln. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich hier besonders gute Chancen."
Inzwischen sind alle Verträge für die Errichtung von Galileo geschlossen, so dass das System laut EU-Kommission 2014 an den Start gehen kann. Industriekommissar Tajani hat zudem kürzlich Einsparungen beim Galileo-Budget und die rasche Vergabe eines weiteren Satellitenauftrags in Aussicht gestellt.
Ramsauer: "Ich begrüße, dass die Kommission Sparanstrengungen unternimmt. Wir werden die neuen Vorschläge nun genau prüfen. Entscheidend ist, dass die Ankündigungen und Zeitpläne auch eingehalten werden und dass die EU-Kommission in Zukunft eine effektive Kostenkontrolle sicherstellt."
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
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10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de
Über Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS):
Die Aufgaben Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind in einem Ministerium vereinigt. Das BMVBS ist damit das wichtigste Investitionsressort der Bundesregierung. Hier sind alle Zuständigkeiten des Bundes für verkehrliche und bauliche Infrastrukturen gebündelt: Bundesfernstraßen, Schienen- und Wasserwege, Städtebau, Stadtentwicklung und Raumordnung. Als herausragendes Innovationsministerium gibt das BMVBS Impulse für die Verkehrstechnologie und die Bauwirtschaft. In der Luftfahrt, in der Satellitennavigation, bei neuen Antrieben und Kraftstoffen, bei energiesparenden Bauweisen sorgen die Experten des Ministeriums für gute Rahmenbedingungen.
Das Ministerium ist an den Standorten Berlin und Bonn mit insgesamt 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Gemeinsam mit den nachgeordneten Behörden schaffen sie Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Seit dem 22. 11. 2005 ist Wolfgang Tiefensee Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Firmenkontakt:
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Das Ministerium ist an den Standorten Berlin und Bonn mit insgesamt 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Gemeinsam mit den nachgeordneten Behörden schaffen sie Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Seit dem 22. 11. 2005 ist Wolfgang Tiefensee Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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